| Bauartunterschiede
im Bild - Baureihe 110 |
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Im ersten Typenprogramm der DB für neue elektrische
Lokomotiven war die Baureihe E10 hauptsächlich
für den Einsatz im Schnellzugdienst vorgesehen.
Zusammen mit den Baureihen E40, E41 und E50 bildet
die E10 die Familie der Einheits-Elloks, die durch
die Verwendung einer Vielzahl von gleichen Bauteilen
eine kostengünstige Beschaffung und Unterhaltung
ermöglichte. Besonders eng ist die technische
Verwandtschaft zur E40: Diese besitzt im Unterschied
zur E10 eine andere Getriebeübersetzung, einfachere
Druckluftbremse und hat, abgesehen von wenigen
Loks der BR E40.11, keine E-Bremse.
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Das Typenprogramm für die Einheits-Elloks basiert
auf den Erfahrungen und Ergebnissen, die mit den
fünf Prototyp- Lokomotiven der Baureihe E
10.0 gewonnen wurden - siehe Galerie "E10.0
- Die Prototypen".
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Die Serienloks der Baureihe E10.1 (110.1)
wurden von 1956 - 1969 gebaut, die E40 (140) sogar
bis 1973. In diesem langen Zeitraum stand die
technische Entwicklung natürlich nicht still.
Neue Komponenten flossen sowohl in die Neu- fertigung
als auch in die laufende Unterhaltung der Loks
in den AW's ein. Eine Anpassung der übrigen Loks
auf den jeweils letzten technischen Stand fand
nur in soweit statt, als dafür eine betriebliche
oder wirtschaftliche Notwendigkeit bestand. Dadurch
ergab sich eine Vielzahl kleinerer und größerer
Unterschiede, die teilweise auch das Äußere der
Maschinen betrafen. Zusammen mit den sich laufend
ändernden Designvorstellungen, sowie Versuchs-
und Sonder- ausführungen, präsentiert sich die
Baureihe E10.1 (110.1) daher dem interessierten
Beobachter alles andere als einheitlich oder gar
uniform, sondern im Gegenteil sehr variantenreich.
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Auf die Technik der Lokomotiven kann ich hier
aus Platzgründen nicht weiter eingehen. Ich
verweise statt dessen auf die am Schluss der Seite
aufgeführte Literatur [1] - [5]. Auch im
web gibt es eine sehr informative und empfehlenswerte
Seite über die Baureihe 110 [6]. Lediglich
zu den Versuchsdrehgestellen der 50er Jahre soll
hier eine kurze Übersicht gegeben werden,
da dieses Thema in der einschlägigen Literatur
meist nur oberflächlich behandelt wird und
der für die Bildbeschreibungen vorhandene
Platz für die notwendigen Erläuterungen
nicht ausreicht.
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Zu den schwerwiegensten Kinderkrankheiten der
E10 zählten ihre schlechten Laufeigenschaften.
Deshalb wurden von den Herstellern verschiedene
Änderungen an den Drehgestellen erprobt,
wobei die Grundbauform des Drehgestells aus Kostengründen
soweit wie möglich erhalten blieb. Die modifizierten
Drehgestelle blieben alle nur kurz unter den jeweiligen
Versuchsloks, so dass Aufnahmen davon rar sind.
In zeitlicher Reihenfolge waren folgende Loks
betroffen:
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E10 105 E10 152
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Ein erster Ansatz waren zusätzliche
Vertikaldämpfer zwischen Drehgestell
und Lokkasten (je 2 Stück pro Abstützpunkt),
die direkt am Lok-Rahmen angelenkt waren.
Zusammen mit einer Änderung der Primär-feder
von Stahl in Gummi war das letzlich die
endgültige Lösung, mit der alle
Loks ausgerüstet wurden (die bereits
ausgelieferten rückwirkend), nur dass
die Vertikaldämpfer am oberen Federtopf
der Kasten-Abstützung befestigt waren.
Auch die beiden Versuchsmuster wurden in
den Serienzustand umgebaut. Bei der E10
152 zeugten die kleinen Konsolen links und
rechts der Kasten-Abstützung noch längere
Zeit danach von diesem Versuch.
Bild der Versuchsausführung siehe Pkt.
24 dieser Seite.
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E10 184
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Henschel lieferte für diese Lok einen
Satz Versuchsdrehgestelle, bei denen die
Lokkastenabstützung über eine
zwischengeschaltete Wiege erfolgte; die
Primärfederung blieb weitgehend unverändert.
Ergebnis: Gutes Fahrverhalten, vor allem
im oberen Geschwindigkeitsbereich, aber
teure Lösung. Diese Bauart wurde deshalb
nur für die E10.12 übernommen.
Die Drehgestelle der E10 184 wurden nach
Abschluß der Versuche in leicht modifizerter
Form unter der provisorischen "Rheingold"-Lok
E10 1244 weiterverwendet und blieben unter
dieser Lok auch nach dem Rückbau in
E10 244 (siehe Bild 27).
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E10 218
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Gleichzeitig mit den Henschel-DG kam Krauss-Maffei
mit einem Versuchsdrehgestell, bei dem sowohl
in der Primär- als auch in der Sekundärstufe
die ursprünglichen Schraubenfedern
aus Stahl durch Gummi-federn ersetzt wurden.
Ziel war die Nutzung der werkstoffbedingten
Dämpfungseigenschaften von Gummi und
der dadurch für möglich gehaltene
Entfall hydraulischer Dämpfer - eine
Annahme, die sich leider nicht bewahrheitete,
denn diese Drehgestellbauart führte
nicht zu einer wesentlichen Verbesserung
der Lauf- eigenschaften. Bild der Versuchsausführung
siehe Pkt. 25 dieser Seite.
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E10 170
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Versuchsdrehgestelle von Krupp, ebenfalls
mit Gummi-Elementen in der Federung. Das
Fahrverhalten mit diesen Drehgestellen war
äußerst schlecht, so dass die
Lok recht bald wieder zurückgebaut
wurde. Ein Bild dieser Versuchsausführung
wurde bisher nicht gefunden.
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E10 225
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Weiterentwickeltes Gummifeder-Drehgestell
von Krauss-Maffei, jetzt aber nur noch mit
einer Gummifeder pro Drehgestell-Seite.
Die voluminösere Gummifeder erforderte
den Anbau kleiner Konsolen am Brücken-
rahmen, die auch nach dem Rückbau der
Drehgestelle erhalten blieben (siehe Bild
34).
Bild der Versuchsausführung siehe Pkt.
26 dieser Seite.
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E10 108
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Mit einer modifizierten Drehzapfenanlenkung
wurden die Drehgestelle der E10 218 noch
einmal unter
E10 108 eingebaut, dieses Mal mit gutem
Erfolg. Bild siehe EK-Baureihenbuch E10,
[4], Seite 25.
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Alle weiteren Drehgestell-Bauarten sind unten
aufgeführt und dort auch beschrieben.
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Um ein wenig Ordnung in die schier unendliche
Vielzahl der Varianten zu bringen, beginne ich
mit einer Übersicht über die hier betrachteten
Bauartmerkmale. Angegeben sind dort neben
der als Beispiel gezeigten 110 auch weitere Loks,
auf die dieses Merkmal zutrifft. Auf die Präsentation
aller im Betrieb zu beobachtenden Kombinationen
von Merkmalen muss ich weitgehend verzichten,
um den Umfang dieser Seite in Grenzen zu halten.
Aus dem gleichen Grund wird auch die Unterbaureihe
E10.12 (112/113/114) hier nicht betrachtet
- siehe Baureihen-Dokumentation
BR 112.
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Vorab noch kurz eine Sprachregelung: Auf dieser
Seite verwende ich folgende (nicht offizielle!)
Bezeichnungen für die verschiedenen Bauformen
der Baureihe E10:
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110.1
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E10 101 - 215, 110 511 (ex 139 134)
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110.2
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E10 216 - 264, 271 - 287
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110.3
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E10 288 - 307, 313 - 482, 110 483 - 510
(davon 485 - 504 ex 112/114.4)
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110 N
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110 107, 271, 343 und 360 (Neubauten, Ersatz
für verunfallte Loks)
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Diese Einteilung orientiert sich an den Hauptlieferserien
und erfolgt ausschließlich nach optischen
Gesichtspunkten.
So sehr sich diese Bauformen äußerlich voneinander
unterscheiden, betrieblich relevant waren die
damit verbundenen Bauartunterschiede mit Ausnahme
der Wendezugeinrichtung alle nicht, so dass man
auch nicht von Unterbaureihen im klassischen Sinne
sprechen kann. Formal richtig lautet die Baureihenbezeichnung
für alle Loks: E10.1 (110.1),
in Abgrenzung zur E10.0 und E10.12.
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Übersicht - Bauartmerkmale
bei der Baureihe E10.1 / 110.1
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Bild
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Merkmal
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Beispiel
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Bemerkung / (mindestens)
nachgewiesen bei
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Lieferzustand
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1
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110.1 - Kastenlok 1.
Bauform
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E10 199
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2
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110.2 - Kastenlok
2. Bauform
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E10 248
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3
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110.3 - Bügelfalten-E10
|
E10 418
|
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4
|
|
110 N - Neubau nach
Unfall
|
110 107
|
110
107, 271, 343, 360
|
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|
|
|
|
Farbgebung und Beschriftung
|
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5
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Schilder Anordung erste
Loks
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E10 107
|
E10 101 - 107, 152 - 154
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6
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Lieferzustand letzte Bauserie
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E10 480
|
ab E10 477
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7
|
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Farbversuche, grauer Rahmen
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110 384
|
E10 340, 383, 384
|
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8
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Farbversuch, Warnstreifen
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E10 477
|
Einzelstück
|
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9
|
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weiße Dachrinne
|
E10 218
|
E10 218, 271
|
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10
|
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EDV-Nummernschilder
|
110 406
|
110 303, 354, 361, 406, 426, 449
|
|
11
|
|
neue Nummer mit spitzen Ziffern
|
110 441
|
110 169, 291, 315, 317, 334, 426,
440, 441
|
|
12
|
|
blau, fehlender Zierstreifen
|
110 146
|
keine weiteren Loks bekannt
|
|
13
|
|
Freimann-blau
|
110 189
|
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14
|
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blau, mit Warndreieck
|
110 365
|
Einzelstück
|
|
15
|
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ozeanblau/beige (ob), Kastenlok
|
110 241
|
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|
16
|
|
ozeanblau/beige (ob), Bügelfalte
|
110 336
|
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|
17
|
|
rot/beige (rb), ex 114.4
|
110 488
|
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|
18
|
|
orientrot (rw), mit hellen Lüftungsgittern
|
110 206
|
|
|
19
|
|
orientrot (rw), mit dunklen Lüftungsgittern
|
110 478
|
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20
|
|
verkehrsrot (vr)
|
110 215
|
|
|
21
|
|
Werbelok "Sendung mit der Maus"
|
110 487
|
Einzelstück
|
|
22
|
|
Werbelok "FTZ"
|
110 169
|
Einzelstück
|
|
23
|
|
hellgrau, Werklok AW Dessau
|
110 511
|
Einzelstück
|
|
|
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|
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|
|
Drehgestelle
|
|
|
|
24
|
|
Versuchsdrehgestell mit Sekundärdämpfern
|
E10 152
|
E10 105, 152
|
|
25
|
|
Versuchsdrehgestell Krauss-Maffei, Variante
1
|
E10 218
|
Einzelstück
|
|
26
|
|
Versuchsdrehgestell Krauss-Maffei, Variante
2
|
E10 225
|
Einzelstück
|
|
27
|
|
Wiegen-Drehgestell Bauart Henschel
|
110 244
|
Einzelstück (ztw. auch E10 250 - 254)
|
|
28
|
|
Flexicoilfeder-Drehgestell
|
110 475
|
110 475, 476
|
|
29
|
|
Versuchsdrehgestell, für 103 Entwicklung
|
E10 299
|
E10 299, 300
|
|
30
|
|
Versuchsdrehgestell, für 111 Entwicklung
|
110 466
|
Einzelstück
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Stromabnehmer
|
|
|
|
31
|
|
SBS 65
|
E10 300
|
E10 299, 300
|
|
32
|
|
DBS 54 mit Wanischwippe B15
|
110 300
|
Einzelstück
|
|
33
|
|
DSA 200
|
110 321
|
Einzelstück
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Lüftungsgitter
|
|
|
|
34
|
|
Bauart Klatte, schmaler Rand
|
E10 225
|
110 108 (auch in ob!), 225
|
|
35
|
|
Bauart Klatte, Normalausführung
|
110 147
|
|
|
36
|
|
Bauart Klatte lang, für 110.3
|
110 465
|
|
|
37
|
|
Lamellen und DDL, gemischt
|
110 189
|
110 185, 189
|
|
38
|
|
Klatte und Klatte-lang, gemischt
|
110 422
|
Einzelstück
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Maschinenraumfenster
|
|
|
|
39
|
|
feststehendes Fenstes, nicht zu öffnen
|
110 228
|
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|
40
|
|
Bauart Klatte
|
110 315
|
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|
|
|
|
|
|
|
|
Dachrinne
|
|
|
|
41
|
|
blau, ohne Dachrinne, ohne Gummileiste
|
110 106
|
|
|
42
|
|
blau, ohne Dachrinne, mit kurzer Gummileiste
|
110 255
|
|
|
43
|
|
blau, ohne Dachrinne, mit langer Gummileiste
|
110 294
|
Einzelstück
|
|
(16)
|
|
ob, mit langer Gummileiste und langen Klatte-LG
|
110 336
|
110 288, 289, 296, 297, 298, 301,
331, 333, 335, 110
336, 339, 340, 341, 342, 345, 346,
347, 349, 110
350, 383, 384, 392, 394, 395, 424, 432
|
|
44
|
|
ob, mit langer Gummileiste und kurzen Klatte-LG
|
110 396
|
110 387, 396
|
|
45
|
|
blau, seitlich Dachrinne, v+h kurze Gummileiste
|
110 467
|
110 125, 156, 187, 407, 467, 470
|
|
46
|
|
blau, mit Dachrinne, ohne umlaufende Griffstange
|
110 221
|
110 211, 221, 225, 262, 448, 452,
476
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Griffstangen und Sprechverbindung
|
|
|
|
47
|
|
Packwagensteckdose
|
110 103
|
|
|
48
|
|
Griffstange und UIC-Steckdose/-Auftritt
|
110 156
|
|
|
49
|
|
ohne Griffstange, mit UIC-Steckdose/-Auftritt
|
110 126
|
|
|
50
|
|
unterer UIC-Griff horizontal
|
110 352
|
110 326, 352, 375, 392, 401, 414,
421, 445
|
|
51
|
|
geschraubte Handläufe an den Einstiegen
|
110 140
|
110 133, 140
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Front-Logo
|
|
|
|
52
|
|
blau, DB-Logo, aufgemalt klein, bei 110.3
|
110 337
|
|
|
53
|
|
blau, 110.3 ohne DB-Logo
|
110 344
|
110 315, 319, 344, 369
|
|
54
|
|
blau, DB-Logo ohne Rand
|
110 407
|
keine weiteren Loks bekannt
|
|
55
|
|
blau, negatives DB-Logo
(unterstrichen: nur seitlich)
|
110 476
|
110 140, 142, 147,
226, 316, 318, 343, 403, 404, 110
431, 443, 444, 452, 458, 462,
463, 470, 476, 110
477, 483
|
|
56
|
|
blau, DB-Logo an 110.1/2
|
110 126
|
|
|
57
|
|
blau, DB-Logo, rot
|
110 155
|
110 140, 155, 173, 184, 228, 284,
321
|
|
58
|
|
ob, DB-Logo, rot
|
110 421
|
110 375, 421, 427, 436
|
|
59
|
|
blau, DBAG-Logo
|
110 173
|
110 140, 147, 148, 150, 155, 173,
271, 316, 320, 110
323, 467
|
|
|
|
|
|
|
|
|
sonstige Änderungen im Frontbereich
|
|
|
|
--
|
|
Doppellampen bei 110.1, nur vorn
|
kein Bild
|
110 105, 111, 120, 123, 134, 142,
144, 150, 156, 110
161, 162, 164, 186, 187, 189, 190,
207
|
|
60
|
|
Doppellampen bei 110.1, nur hinten
|
110 160
|
110 116, 127, 128, 157, 160, 169,
191, 197, 215
|
|
--
|
|
Doppellampen bei 110.1, beidseitig
(unterstrichen sind die Maschinen, die vorher
nur einseitig Doppellampen aufwiesen)
|
kein Bild
|
110 106, 110, 112, 113, 116,
123, 124, 125, 126, 110
127, 130, 132, 133, 134,
135, 137, 141, 146, 110
149, 150, 151, 152, 155, 156,
158, 161, 166, 110
176, 177, 178, 182, 187, 188,
189, 192, 193, 110
195, 196, 199, 200, 201, 202, 203, 204,
205, 110 207,
208, 209, 212, 511
|
|
61
|
|
ob, schwarze Lampenringe
|
110 138
|
110 108, 119, 138, 163, 198
|
|
|
|
ob, schwarze Lampenringe, nur teilweise
|
|
110 101, 111, 144 146
|
|
62
|
|
weiße Fensterrahmen aus Kunststoff
|
110 127
|
|
|
63
|
|
Frontfensterrahmen, 1x Gummi, 1x Kunststoff
|
110 320
|
keine weiteren Loks bekannt
|
|
64
|
|
ohne ZEV-Kabel (2x Steckdose)
|
110 277
|
|
|
65
|
|
Vorbereitung Einbau automatische Kupplung
|
110 263
|
|
|
66
|
|
Wendezugsteuerung
|
110 446
|
133 Loks mit Betriebsnummern ab 110
361
|
|
67
|
|
ohne Pufferverkleidung, mit Schürze,
110.3
|
110 364
|
110 333, 340, 348, 341, 351, 364,
398, 419, 436, 110
468
|
|
68
|
|
ohne Pufferverkleidung, ohne Schürze,
110.3
|
110 469
|
alle Loks in ob, rb, rw und vr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Umzeichnungen
|
|
|
|
69
|
|
Lok für Versuchsanstalt
|
751 001
|
ex 110 385
|
|
70
|
|
Lok für DB-Autozug, ex 110.1/2
|
115 159
|
115 106, 114, 116, 148, 152, 154,
156, 159, 166, 115
178, 198, 205, 209, 211, 224, 230, 232,
261, 115 278,
286
|
|
71
|
|
Lok für DB-Autozug, ex 110.3
|
115 323
|
115 288, 289, 293, 302, 307, 318,
323, 327, 331, 115
332, 336, 346, 350, 353, 354, 355,
376, 378, 115 381,
383, 448, 459, 509
|
|
|
|
|
|
|
Nicht als eigenständiges Merkmal berücksichtigt,
aber nicht unerwähnt bleiben sollen
- unterschiedliche Größe und
Höhe der Anordnung des Frontlogos,
speziell bei 110.3
- Aufkleber mit den Logos der Hersteller
anstelle der ursprünglichen Fabrikschilder
- diverse, manchmal nur kurzzeitig angebrachte
kleine Werbefolien (IVA 65, 150 Jahre dt.Eisenbahn,
etc.)
- Zugbahnfunk-Antenne (auf allen Bildern
neueren Datums vorhanden).
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Aber auch so erhebt diese Aufstellung keinen
Anspruch auf Vollständigkeit. Korrekturen
und Ergänzungen sind jederzeit willkommen
und werden zu gegebener Zeit eingepflegt.
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Für die Bildbeispiele wurden jeweils
Loks im ältesten Farbschema ausgewählt,
in dem das angesprochene Bauart-Merkmal
zu beobachten war. Vielfach war dieses Merkmale
auch bei Loks der späteren Farbschemata
zu finden.
Aber natürlich war das gleiche Merkmal
vielfach auch bei Loks der späteren
Farbschemat zu finden.
Als Beispiel zu den einzelnen Merkmalen
wurden bevorzugt blaue 110 ausgewählt.
Und zwar nicht nur deshalb, weil mir diese
Farbgebung auch heute noch als die gelungenste
erscheint, sondern weil dieses zumeist der
älteste Zustand ist, bei dem dieses
Merkmal zu beobachten war. Vielfach waren
die gleichen Merkmale auch bei Loks der
späteren Farbschemata zu finden.
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Wer nach der Durchsicht dieser Seite
noch nicht genug Varianten der Baureihe
110 gesehen hat, dem bietet sich die
Möglichkeit, auf der Basis von
vier (m.E. wesentlichen) Merkmalen
die volle Bandbreite aller daraus
entstandenen Varianten zu ergründen.
Dazu habe ich in einer weiteren
Übersicht sämtliche
bekannten und bildlich belegbaren
Kombinationen der Merkmale Unterbaureihe,
Farbgebung und Lüftungsgitter/Seitenfenster
zusammengestellt und mit Bildern hinterlegt.
Insgesamt kommt diese Seite damit
auf 132 Bilder = 131 Varianten,
denn bis auf eine Ausnahme ist auf
jedem Bild ein anderer Zustand zu
sehen !
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Weitere
Seiten zum Thema E10 auf dieser Homepage:
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110.1 - Kastenlok, 1. Bauform, gekennzeichnet
durch:
- Stirnlampen mit integriertem Rotlicht und großer
Dachleuchte
- Lüftungsgitter Bauart Schweiger (Lamellen)
- Maschinenraumfenster zum Öffnen
- Farbgebung: Aufbau: stahlblau, Rahmen u. Drehg.:
tiefschwarz, Dach: silbern
- weißer Zierstreifen
zw. Rahmen und Aufbau
Werkfoto BBC, Slg. U.Budde: E10 199, bei
Abnahme i. AW Mü. Freimann, 04.58.
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110.2 - Kastenlok, 2. Bauform, gekennzeichnet
durch:
- Doppellampen m. getrennten Leuchten f. Fahr-
u. Schlußlicht, kl. Dachleuchte
- Doppel-Düsen-Lüftungsgitter (DDL)
- Maschinenraumfenster zum Öffnen
- Farbgebung: wie 110.1
Aufnahme: E10 248 (DoB), Wuppertal Oberbarmen,
27.02.68.
Die Lok befindet sich bis auf die aufgemalte Nummer
im Lieferzustand
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110.3 - "Bügelfalten-E10", gekennzeichnet
durch:
- strömungsgünstigere Kopfform mit Pufferverkleidung
und Frontschürze
- Doppel-Düsen-Lüftungsgitter mit Verblendung
der Zwischenräume (DDL-Band) - kein Maschinenraumfenster
- Farbgebung: wie 110.1
Diese Bauform wurde ursprünglich für die Rheingold-Loks
E10.12 entworfen und ab E10 288 auch für die Serienloks
übernommen.
Aufnahme: E10 418 (KDfd), Wuppertal Oberbarmen,
26.09.66.
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110 N - Nachbauten, gekennzeichnet durch:
- Lokkasten in "Bügelfalten"-Ausführung, unabhängig
von urspr. Kastenform
- Verscheißpufferbohle (ohne Pufferverkleidung
und Schürze)
- DDL-Band (auch 110 360, geliefert in ozeanblau/beige)
- keine Blech-Regenrinne, große Gummileiste über
Stirnfenster und Tür.
Die Nachbauten waren nur buchhalterisch Reparaturen
der unfallbeschädigten Loks 110 107, 271, 343
und 360, faktisch jedoch weitgehend Neubauten.
Aufnahme: 110 107-0 (F-1), AW München Freimann,
23.05.79.
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Farbgebung und Beschriftung
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Bei den zuerst gelieferten Loks (in zeitlicher
Reihenfolge, nicht nach Betriebs-nummern!) waren
die seitlichen Schilder noch so angeordnet, wie
bei den E10.0 Prototypen: Die Fabrikschildern
mittig auf dem Lokrahmen, alle anderen an der
Seitenwand. Ferner besaßen diese Loks statt
des später verwendeten DB-Logos Guß-Schilder
mit dem Schriftzug "Deutsche Bundesbahn".
Werkfoto KM, Slg. U.Budde: E10 107, i.
Werksgelände Krauss-Maffei.
Diese Lok wurde nach Unfall neu aufgebaut - siehe
Bild 04.
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Das letzte Lieferlos, beginnend mit E 10 477,
wurde ab Werk ohne (Blech-) Regenrinne geliefert.
Die blaue Lackierung reichte über die Dachkante
bis ins Dach hinein. Eine Gummileiste über den
Frontfenstern war zunächst nicht vor- handen.
Nur das bei allen Loks dieses Loses etwas tiefer
angeordnete DB-Logo und die Herstellerangaben
waren als Schilder ausgeführt, der Rest nur
noch aufgemalt. Auslieferung mit neuer Nummer
ab 110 483.
Aufnahme: E 10 480 (KDfd), Unna, 08.05.69.
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Bereits Mitte der 60er Jahre gab es erste Farbexperimente
an den Einheits- Elloks, von denen auch die E10
betroffen war. Ziel: bessere Erkennbarkeit und
gefälligeres Erscheinungsbild. Dazu wurde bei
E10 340, 383 u. 384 der Rahmen schon werksseitig
grau lackiert (statt schwarz), wobei verschiedene
Grautöne zur Anwendung kamen.
Aufnahme Hans W. Fischbach: E 10 384 (Ffm1),
Bw Gießen, 1967.
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Die erste Lok des letzten Lieferloses, E10 477,
wurde als erste E 10 ohne Blechegernrinne und
Lokschilder geliefert und zusätzlch mit zwei
auffälligen Warnstreifen an den Frontseiten versehen.
Leider wurde dieses sehr gelungene Design für
den Rest des Bauloses nicht übernommen, wohl
aber die dadurch bedingte tiefere Lage des DB-Schildes
auf der Front (s. Bild 6).
Aufnahme: E10 477 (HEid), Zufahrt Bw München
Hbf, 27.06.68.
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Was auf den ersten Blick wie ein Lichtreflex
aussieht, war tatsächlich bei einigen Loks
in den 60er Jahren so: Eine weiß lackierte
Dachrinne, quasi ein zusätzlicher Zierstreifen
an der Dachkante. Diese inoffizielle Verschönerungsaktion
einiger süddeutscher Bws bestand aber nicht
lange.
Aufnahme Detlef Schikorr: E 10 218 (Stg),
Stuttgart Hbf, 25.08.63.
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Bei der Umzeichnung der 110.3 auf die neue EDV-gerechte
Fahrzeugnummer erhielten einige Loks an den Frontseiten
einfache Lokschilder aus Blech mit auf- geklebten
Ziffern auf den Befestigungskonsolen der alten
Aluguß Schilder. Einzelne Loks sollen sogar
seitlich einfache Blechschilder bessen haben.
Aufnahme Joachim Biemann: 110 406 (KDfd),
Köln Hbf, 24.03.77.
Man beachte auch die nur teilweise entfernte Schürze.
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Eine weitere Kuriosität bei der Einführung
der neuen Nummern war die Verwen- dung einer speziellen
Schrifttype mit spitzen Ziffern, die vornehmlich
bei Loks des Bw Dortmund Bbf zu beobachten war.
Aufnahme Joachim Biemann: 110 441 (DoB)
mit E 3028, Köln Hbf, 31.07.76.
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Nach Demontage des Trittrosts und Anbringen
der UIC-Griffe und Tritte fuhr
110 146 eine Zeitlang ohne Zierstreifen an den
Frontseiten durch die Lande.
Das war zwar keine eigenständige Farbvariante
im eigentlichen Sinne, aber allemal eine auffällige
Abweichung vom regulären Farbdesign.
Aufnahme: 110 146-8 (KDfd) mit D 2640 in
Rheydt, 11.07.84.
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Die ursprüngliche Farbe der E10 war stahlblau,
RAL 5011, ein ziemlich dunkles Blau. Das AW München
Freimann verwendete jedoch bei Hauptuntersuchungen
mit Neuanstrich ein etwas helleres Blau, das in
Fan-Kreisen als "Freimann-blau" bezeichnet wurde.
Davon betroffen waren logischerweise vor allem
die in süddeutschen Bw's beheimateten 110.
Aufnahme: 110 189-8 (Stg), Bw München Hbf,
23.07.87.
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Ein weiterer Versuch zur Verbesserung der Erkennbarkeit
wurde an 110 365 vorgenommen: Ab Mitte 1973 zierte
ein großes, auf die Spitze gestelltes weißes Dreieck
die Lok-Front. Weitere Verbreitung fand auch dieses
Design nicht.
110 365 behielt diese Sonderlackierung allerdings
noch bis kurz vor dem Farb- wechsel in ozeanblau/beige
in 4/83.
Aufnahme Martin Welzel: 110 365-4 (HEid),
Aachen Hbf, 14.08.79.
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Ab Anfang 1976 galt für auch die Loks der
BR 110 das neue DB Farbkonzept. Landläufig
"türkis/beige" genannt, sah es
folgende Farbaufteilung vor:
Unterer Teil Kasten: ozeanblau (RAL5020); oberer
Teil Kasten bis einschließlich Dachkante:
elfenbein (RAL1014); Dach: grau. Drehgestelle:
graubraun.
Bei allen umlackierten Loks wurden die
Regenrinne entfernt, während Griffstange und Trittrost
an der Front anfangs erhalten blieben. Bei allen
110.1 wurden die ursprünglichen Lamellengitter,
soweit noch vorhanden, durch Klatte-LG ersetzt.
Aufnahme: 110 241-7 (DoB) mit E 2029 in
Essen Hbf, 06.01.79.
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Bei den 110.3 war die Farbaufteilung genauso
wie bei den Kasten-Loks. Auch hier wurden die
Blechregenrinnen generell entfernt und darüber
hinaus bei allen Loks die Pufferverkleidungen
und Schürzen abgebaut. Statt des DB-Gußschilds
an der Front gab es nur noch ein aufgeklebtes
Logo. Das DDL-Band wurde anfangs durch lange Klatte-Gitter
ersetzt, die den Eindruck eines durchgehenden
Lüftungsgitters vermitteln. Typisch für die ersten
umlackierten Loks war ferner eine lange, bis über
die Tür reichende Gummileiste über den Frontfenstern
(mit Griffstange und Trittrost).
Aufnahme: 110 336-5 (F-1) mit D 2153 in
Koblenz Hbf, 02.08.86.
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Die "TEE-Farben" purpurrot/beige (RAL
3004/1001) waren ursprünglich nur den BR'n
103 und 112 vorbehalten. Nach Umzeichnung der
112.4 in 114.4 und Umbau in 110 (durch Drehgestelltausch)
gab es ab 1991 auch rot/beige 110. Das Farbschema
entspricht dem ob-Design mit rotem Rahmen und
über die Dachkante gezogener Lackierung des
Lokkastens in beige.
Aufnahme: 110 488-4 (KDfd), Koblenz Hbf,
03.08.95.
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Nur 11 Jahre nach ozeanblau/beige war mit einem
neuen Vorstandsvorsitzenden auch das nächste
Farbschema fällig: Ab Mitte 1987 galt für
alle Neulackierungen: orientroter Lokkkasten mit
weißem (lichtgrauen) Lätzchen.
Alle rot/weißen Loks besaßen Lüftungsgitter
der Bauart Klatte, die anfangs noch unlackiert,
d.h. aluminiumfarben, waren.
Aufnahme: 110 206-0 (DoB) mit RSB 3412
in Wanne Röhlinghausen, 31.08.91.
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Da die alu-farbenen Lüftungsgitter schnell
verschmutzten, ging man nach kurzer Zeit dazu
über, die Gitter in einem dunklen Grau-braun
("Dreckfarbe"/RAL 8019) zu lackieren,
demselben Farbton, der auch für Drehgestelle
verwendet wurde. Auch die Lücken zwischen
den Lüftungsgittern waren in der gleichen
Farbe lackiert, so dass der Eindruck eines durchgehenden
Lüfterbandes entstand.
Aufnahme: 110 478-5 (DoB), München
Hbf, 03.02.94.
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Auch orientrot hielt nur 11 Jahre. Mit der "neuen
Bahn" kam das nächste und für die
BR 110 wahrscheinlich letzte Farbkonzept, angewendet
ab Mitte 1998: Lokkasten verkehrsrot, Rahmen und
Stromabnehmer grau, Drehgestelle schwarz.
Aufnahme; 110 215-1 (DoB) vor RE 3214,
Krefeld Oppum, 29.09.98.
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Zum 25-jährigem Bestehen der "Sendung
mit der Maus" wurde ein Ausstellungs- sonderzug
gebildet, bei dem Lok und Wagen mit Motiven aus
der beliebten Jugendserie der ARD beklebt waren.
Die eigentlich orientrote 110 487 war in diesem
Zustand gerade mal vier Wochen vom 10.03.96 bis
06.04.96 unterwegs.
Aufn. J.Stender/Slg. R.Köstner: 110 487-6
(KDfd), Bw Köln Deutzerf., 10.03.96.
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Seit dem 12.12.04 ist dem Forschungs- und Technologie
Zentrum (FTZ) Minden, der früheren VersA
Minden, wieder eine 110 fest als Versuchslok zugeteilt.
Im Gegensatz zu der früherer engesetzten
751 001 alias 110 385 (s.u.) erhielt die 110 169
jedoch keine neue Nummer, sondern nur eine auffällige
Eigen-Werbung.
Aufnahme Norbert Schmitz: 110 169-0 (MIN),
Kaldenkirchen, 13.08.06.
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Nach Ausmusterung bei DB-Regio übernahm
das AW Dessau 110 511, die ehemalige 139 134,
als Überführungslok in seinen Bestand.
Im Zuge der fälligen Hauptuntersuchung wurde
die Lok mit hellgrauen Farbgebung mit roten Zierlinien
versehen, die in mancher Hinsicht an die frühere
DR-Versuchslok 112/143 001 erinnert. Gelegentlich
wird die Lok auch an Dritte vermietet.
Aufnahme Norbert Schmitz: 110 511-3 (DES),
AW Dessau, 11.04.06.
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Ein erster Versuch zur Verbesserung der Laufeigenschaften
war die Ausstattung von mindestens zwei Loks (E10
105, 152) mit zusätzlichen Vertikaldämpfern
zwischen Drehgestell und Lokkasten. Dieses erfolgte
möglicherweise bereits ab Werk.
Aufnahme Herbert Schambach: E10 152 (Off),
Freiburg Hbf, 15.09.57.
Man beachte auch die Stromabnehmer DBS54 mit Siemens-Wippe.
Detailfoto des Drehgestells (ohne Vorschaubild)
siehe hier.
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Die anfangs gar nicht guten Laufeigenschaften
der E10 veranlassten die Liefer- firmen zur Ausarbeitung
diverser Vorschläge zur Modifikation der
Drehgestelle. Die erste Variante
von Krauss-Maffei war ein "Rausch in Gummi",
mit Gummi- elementen in beiden Federstufen.
Leider war das Ergebnis auch damit nicht zufriedenstellend.
Werkfoto Krauss-Maffei, Slg. H.Hufschläger:
E10 218 (Stg), Mü. Allach, 08.11.63.
Detailfoto des Drehgestells (ohne Vorschaubild)
siehe hier
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Auch die 2. Variante von Krauss-Maffei war durch
die Verwendung von Gummi- federn geprägt,
dieses Mal aber mit nur noch einer großen
Gummifeder pro Seite und Abstützung in der
Sekundärebene. Diese Lösung bewährte
sich ebenfalls nicht.
Werkfoto Krauss-Maffei, Slg. Ulrich Budde: E10
225 (MüH)
Detailfoto des Drehgestells (ohne Vorschaubild)
siehe hier
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Von den übergangsweise als Rheingold-Loks
mit Getrieben für vmax=160
km/h eingesetzten Maschinen E10 1239 - 1244 war
letztere die einzige mit Henschel Wiegen-Drehgestellen
(ex E10 184, s.o.). Diese behielt sie auch nach
ihrem Rückbau in die Normal-Ausführung,
bis diese in 7/91 für die Aufarbeitung der
verunfallten 113 309 benötigt wurden.
Aufnahme: 110 244-1 (DoB), Bw Hagen Eckesey,
24.09.83.
Detailfoto des Drehgestells (ohne Vorschaubild)
siehe hier
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Die
beiden letzten Loks des vorletzten Lieferloses,
E10 475 und 476, erhielten versuchsweise Drehgestelle
mit einer weiterentwickelten Lokkasten-Abstützung
mittels Flexicoilfedern. Diese waren mit den Serien-Drehgestellen
nicht frei tauschbar, so dass sie bis zur Ausmusterung
der Loks unter diesen blieben.
Aufnahme Rolf Köstner: 110 475-1 (DoB),
Osnabrück Hbf, unterer Bf., 25.10.90.
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Zur Vorerprobung neuer Bauelemente für die
in Entwicklung befindliche Schnell- fahrlok E03,
speziell der Drehmomentübertragung, erhielten
E10 299 und 300 Versuchsdrehgestelle, die auf
den Henschel-Dg der Rheingoldloks basierten. Damit
wurden bei den Versuchsfahrten anstandlos die
angestrebten 200 km/h erreicht. Nach Abschluß
der Versuche wurde E10 299 noch 1964 wieder auf
den Serienzustand zurückgebaut.
Werkfoto Siemens, Slg. U. Budde: E10 299
(MüH), 1963.
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Im Rahmen der Entwicklungsarbeiten für die
BR 111 erhielt 110 466 zeitweise Versuchsdrehgestelle
mit Flexicoil-Federn, ähnlich denen der 110
475/476.
Neu war vor allem die Drehzapfen-Anlenkung mit
Lemniskaten-Lenkern und eine optimierte Dämpfung.
Nach den Versuchen wurde die Lok wieder auf Normal-DG
zurückgebaut.
Werkfoto Krauss-Maffei, Slg. Helge Hufschläger:
110 466-0 (HEid), 1974.
Detailfoto des Drehgestells (ohne Vorschaubild)
siehe hier
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Die für 200 km/h zugelassene "Schnellfahr-E10"
E10 300 besaß nicht nur besondere Drehgestelle,
sondern war lange Zeit auch die einzige E10/110
mit einem Einholmstromabnehmer vom Typ SBS 65.
Davon hatte sie allerdings nur einen, der über
dem hinteren Führerstand aufgebaut war (vorne
hatte sie einen normalen DBS 54, allerdings mit
Wanisch-Wippe).
Aufnahme: E10 300 (MüH), München
Hbf, 23.06.68.
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Auch 2 Jahre später hat sich das Aussehen
der E10 300 nicht verändert, sieht man von
der inzwischen benutzten neuen Nummer ab. Über
Führerstand 1 ist nach wie vor ein Stromabnehmer
DBS 54 mit Wanisch-Wippe B15 angeordnet, der auf
diesem Bild am Draht ist.
Aufnahme Martin Welzel: 110 300-1 (MüH),
Ulm Hbf, 27.07.70.
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Als bisher einzige Lok ist 110 321 mit einem
Einholm-Stromabnehmer DSA 200 ausgerüstet,
und das auch nur einseitig. Vermutlich handelt
es um einen Probe- umbau im Hinblick auf mögliche
Ersatzbeschaffungen für abgängige Regel-Stromabnehmer
DBS 54.
Aufnahme Lars Pohlmann: 110 321-7, Hannover
Hbf, 02.05.
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Schon frühzeitig erprobte die DB eine Weiterentwicklung
der Doppel-Düsen-LG. Die 3-teilige Ausführung
(Klatte Gitter) führte trotz höherer
Beschaffungskosten mittelfristig zu niedrigeren
Unterhaltungsaufwendungen. In der ersten Bauform,
die so noch bei den letzten Lieferserien der Baureihen
140, 141 u. 150 ab Werk verwendet wurde, besaßen
die Gitter ringsum einen schmalen Rand.
Aufnahme: E10 225 (MüH), Bw München
Hbf, 27.06.68. Von den früher vorhande- nen
Versuchs-DG'en mit Gummifedern sind noch die Konsolen
am Lokrahmen übriggeblieben, die jetzt aber
keine Funktion mehr haben.
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Die endgültige Bauform der Klatte-Gitter
war durch einen breiten Rand oben und unten gekennzeichnet.
Ab 1974 wurden auch ältere Loks im Zuge von
Revisionen damit ausgerüstet, und zwar zunächst
vorrangig 110.1, wo es die alten, wenig wirkungsvollen
Lamellengitter zu ersetzen galt.
Aufnahme: 110 147-6 (KDfd) vor E1577 in
Hannover Hbf, 24.05.74.
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Für die 110.3 wurde aus optischen Gründen
eine lange Bauform der Klatte-Gitter beschafft,
die durch Vermeidung von Lücken zwischen
den einzelnen Gittern den Eindruck eines durchgehenden
Lüfterbandes aufrecht erhielt. Damit wurden
zunächst nur die neu in ozeanblau/beige umlackierten
Loks ausgerüstet, später aber auch die
blauen 110.3 anläßlich von AW-Aufenthalten.
Aufnahme: 110 465-2 (KDfd) vor E 3130,
Wuppertal Oberbarmen, 30.03.94.
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Recht selten war die Verwendung unterschiedlicher
Typen von Lüftungsgittern an einer
Lok; wahrscheinlich von den Heimat-Bw mangels
geeigneter Ersatzteile eingebaut. Bekannt sind
zwei Loks 110.1, bei denen jeweils ein Lamellengitter
durch ein DDL ersetzt wurde. Neben der hier gezeigten
Maschine ist das bildlich nachgewiesen auch für
110 185 (ebenfalls Bw F-1).
Aufnahme Klaus Trencsik: 110 189-8 (F-1),
Dortmund Hbf, 24.05.89.
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Man muss sehr schon genau hinsehen, um zu erkennen,
dass das letzte Gitter auf der hier sichtbaren
linken Seite ein kurzes Klatte Gitter ist, während
die Lok ansonsten mit langen Klatte Gittern bestückt
ist. Auf der anderen Seite waren übrigens
ganz normal sieben lange Klatte Gitter montiert.
Aufnahme Michael Fuhry: 110 422-3 (DoB),
Frankfurt(M) Hbf, 17.07.89.
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Ab Mitte der 70er Jahre begann die DB damit,
die ursprünglichen Maschinen- raumenster,
die als Schiebefenster ausgeführt waren,
durch einfache, nicht zu öffnende Fest-Fenster
zu ersetzen. Zunächst nur bei Hauptuntersuchungen
und Umlackierung in ob, später auch bei allen
anderen Loks.
Aufnahme: 110 228-4 (Stg), Bw Würzburg,
30.08.90.
Siehe auch: silbernes Dach und Gummileiste vorn.
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Mit Einführung der Klatte-Lüftungsgitter
stand auch ein entsprechendes Seiten- fenster
zur Verfügung. Dieses wurde allerdings nur
vom AW Opladen regelmäßig eingesetzt,
während das AW Mü.Freimann bei seinen
Loks weiterhin das billigere gummigefaßte
Festfenster verwendete.
Aufnahme: 110 315-9 (KDfd) vor Ex 14110,
Duisburg Hbf, 26.05.84.
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Eine Zusammenstellung sämtlicher
Kombinationen von Farbe, Lüftungsgitter und
Maschinenraumfenster gibt es auf einer Extraseite,
auf die am Schluss dieser Übersicht noch
einmal verlinkt wird.
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Nachdem die Loks zunehmend starke Rostschäden
am Lokkasten im Bereich der Blechregenrinnen aufwiesen,
wurde diese bei Hauptuntersuchungen ab Anf. 1971
konsequent entfernt und die blaue Lackierung bis
über die Dachkante gezogen. Zunächst
glaubte man, auf eine Regenrinne über den
Frontfenstern verzichten zu können und sah
nur eine kleine über den Türen vor (wie
bei der letzten Bauserie ab E10 477, siehe Bild
06).
Aufnahme: 110 106-2 (F-1) mit E2753 bei
Königsbach (Baden), 09.09.77.
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Vom Regenwasser heruntergespülter Schleifleisten-Abrieb
und Dreck führten jedoch zu so hartnäckigen
Verschmutzungen der Frontscheiben, dass schon
bald eine Regenrinne in Form einer aufgeklebten
Gummileiste als Abhilfemaß- nahme angebracht
wurde.
Aufnahme: 110 255-7 (HEid), Bw Lehrte,
28.05.73.
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Als erste E10 wurden die Nachbauloks 110 N mit
einer langen, bis über die Tür reichenden
Gummileiste ausgestattet (siehe Bild 04). Die
einzige blaue
110.3 in "Normal"-Ausführung
mit langen Gummileisten war 110 294.
Gleichzeitig war diese Lok die einzige 110.3 mit
kurzen Klatte Gittern und Fest- fenster.
Aufnahme: 110 294-6 (Stg), Bw München
Hbf, 07.09.89.
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Bei den ersten ozeanblau/beigen 110.3 war die
lange, bis über die Tür reichende Gummileiste
dagegen die Grundausstattung (s.Bild 16). Dabei
erhielten die Loks gleichzeitig lange Klatte Gitter.
In Kombination mit kurzen Klatte Gittern war die
lange Gummileiste allerdings eine höchst
seltene Variante.
Aufnahme: 110 396-9 (DoB), Gruiten, 10.04.90.
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Im Zuge von "kleinen" Revisionen wurden
vielfach nur die Frontseiten der Loks erneuert,
also Regenrinne, Griffstange und Trittrost entfernt
und UIC-Steckdose, -Griff und -Auftritt angebaut.
Seitlich blieb die ursprüngliche Blechregenrinne
dagegen erhalten. Diese Zwitterausführung
war bei 110 aller Unterbaureihen anzutreffen.
Aufnahme: 110 467-8 (DoB), Bww Duisburg
Hbf, 03.09.82.
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Einen etwas ungewöhnlichen Anblick boten
die Maschinen, die zwar noch eine (Blech-)Regenrinne
besaßen, bei denen jedoch die Griffstange
und der Trittrost bereits entfernt waren. Davon
waren nur wenige Loks betroffen (siehe z.B. auch
110 476 in Bild 55).
Aufnahme: 110 221-9 (Stg) vor D 385, Tuttlingen,
27.04.82.
Sonstiges: Lok früher in Freimannblau, jetzt
aber bereits vielfach "geflickt".
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Griffstangen und Sprechverbindung
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Die sog. "Packwagen-Steckdose" zur
Herstellung einer einfachen Sprechver- bindung
zwischen Zugführer und Lokführer war
bei allen Einheitselloks bereits ab Werk links
unterhalb des Trittrosts angebracht. Ab Ende der
70er Jahre erhielten die 110 rechts unterhalb
der umlaufenden Griffstange eine weitere Steckdose
für eine verbesserte und um zusätzliche
Funktionen erweiterte Verbindung zwischen Lok
und Zug. Der Rangierer, der das Kabel zu kuppeln
hatte, mußte dazu eine Kletterpartie von
der Seite her über den Türauftritt unternehmen.
Aufnahme: 110 103-9 (F-1), AW München
Freimann, 12.10.79.
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Später wurde diese Verbindung UIC-weit genormt.
Vorgeschrieben waren jetzt auch ein separater
Auftritt am rechten Puffer, ein Trittrost darüber
und passende Handgriffe für den Rangierer.
Alles dieses wurde anfangs noch zusätzlich
zu dem vorhandenen Frontumlauf (umlaufende Griffstange
und Trittrost an der Rahmen-Oberkante) angebracht.
Aufnahme: 110 156-7 (KDfd), Bf. Wuppertal
Steinbeck, 14.06.88.
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Nachdem das Reinigen der Frontscheiben grundsätzlich
auf eine Arbeitsweise vom Boden aus umgestellt
war, konnten die umlaufende Griffstange und der
zugehörige Trittrost ersatzlos entfallen.
Meist geschah der Abbau zusammen mit der Entfernung
der Blechregenrinnen und dem Anbau der UIC-Steckdose
und des UIC-Auftritts.
Aufnahme: 110 126-0 (KDfd), Bf. Hamburg
Altona, 28.01.92.
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Bei einigen wenigen Loks (alle ozeanblau/beige
oder neuer) war der untere Rangierer-Griff abweichend
von der Regelausführung horizontal angebracht.
Aufnahme: 110 352-2 (HEid), Bw Hannover
Hbf, 15.04.78.
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Die ersten E10 besaßen angeschweißte
Handläufe beidseits der Einstiegtüren.
Beginnend mit den provisorischen Rheingoldloks
E10 250 ff wurden verchromte Rohre verwendet,
die unten auf einen Dorn gesteckt und oben mit
einem Halter am Kasten verschraubt wurden. Eine
Umrüstung älterer Maschinen auf diese
neue Bauart der Handläufe erfolgte nur in
wenigen Fällen.
Aufnahme: 110 140-1 (KDfd) mit P3817, Porz
Lind, 17.03.90.
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Im Gegensatz zu den Kastenloks besaßen
die Bügelfalten-110 von Anfang an ein DB-Logo
auf den Stirnseiten. Die ursprünglichen,
geknickten Metallgußschilder wurden im Laufe
der Zeit durch einfache, aufgemalte Enbleme ersetzt.
Die Größe des Logos und die Höhe
der Anordnung variierten dabei geringfügig.
Aufnahme: 110 337-3 (F-1), Bw Dortmund
Bbf, 24.05.86.
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In seltenen Fällen lag zwischen der Demontage
des DB-Schildes auf der Front und dem Aufbringen
des nur noch aufgespritzen Logos eine kurze Betriebszeit
ganz ohne Logo. Was bei einer Kasten-110 (anfangs)
ganz normal war, wirkte bei einer Bügelfalten-E10
doch etwas seltsam.
Aufnahme: 110 344-9 (KDfd) vor E3363, Bf
Köln Deutz, 13.10.83.
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Falsche Schablone (haltbare Klebefolien gab es
damals noch nicht!) oder Nach- lässigkeit
des Lackierers? Regelwidrig fehlt bei dieser Lok
der dünne äußere Rand um das DB-Logo.
Bei Dieselloks (216, 218, 290) war das normal,
bei Elloks jedoch die absolute Ausnahme.
Aufnahme: 110 407-4 (HEid) mit D 674 in
Frankfurt(M) Süd, 06.04.79.
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Nicht so einmalig, wie anfangs vermutet, war
die Verwendung eines Negativ Logos bei blauen
110. Meist war das negative oder inverse Logo
nur an der Front oder nur an den Seiten aufgeklebt,
es gab aber auch komplett so bestückte Maschinen.
Aufnahme Rolf Köstner: 110 476-9 (KDfd),
Bw Köln Deutzerfeld, 18.02.83.
Weitere Besonderheiten: Flexicoilfeder-Drehgestelle,
Front ohne Griffstange bei Lok mit Dachrinne.
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Zunächst nur sehr vereinzelt (frühestes
Bild von 110 222 in 5/80), wurden ab Ende '85
vermehrt auch die Kasten-110 mit einem DB-Logo
auf den Stirnseiten versehen. Zusammen mit der
neugestalteten Front (ohne Regenrinne, mit UIC-
Steckdose und UIC-Griff/-Auftritt, Lackierung
bis über die Dachkante) machten die Loks
so einen durchaus zeitgemäßen, modernen
Eindruck.
Aufnahme: 110 125-2 (KDfd) mit D205 in
Mülheim/Ruhr Heißen, 24.04.88.
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Ab Anfang der 90er Jahre wurde das DB-Logo im
Sinne des "corporate Identity" Gedankens
in rot ausgeführt. Viele Fahrzeuge in dieser
Ausführung gab es allerdings nicht, da bereits
im April 1994 das heutige DBAG-Logo verbindlich
wurde.
Aufnahme: 110 155-9 (KDfd) mit E 2528 in
Köln Deutz, 18.06.94.
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Nicht schlecht machte sich das rote DB-Logo an
den ozeanblau/beigen Loks. Auch bei dieser Farbgebung
war es aber aus den genannten Gründen nur
selten zu finden. Die Regel war vielmehr ein DB-Logo
in ozeanblau.
Aufnahme: 110 421-5 (DoB), Bw Bremen Hbf,
03.03.94.
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Ab 01.04.94 wurde für die zur Deutschen
Bahn AG vereinigten ehemaligen Staatsbahnen DB
und DR das neue DBAG-Logo verbindlich. Da es zu
dieser Zeit nur noch wenige Fahrzeuge in alten
Farben gab, war ein neues Logo auf blauer 110
recht selten; insgesamt sind nur 10 Loks bekannt
(s.o.).
Aufnahme: 110 173-2 (Stg) vor RB 4452 in
Nürnberg Hbf, 13.05.98.
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sonstige Änderungen im Frontbereich
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Wenn Unfall- oder größere Rostschäden
im Frontbereich einen Neuaufbau der Lampenpartie
erforderlich machten, wurden auch die 110.1 mit
Doppellampen versehen. Wegen des beträchtlichen
Aufwands wurde immer nur die betroffene Front
repariert. Deshalb präsentierten sich zahlreiche
110.1 einseitig mit Doppel- lampen nur vorn oder
nur hinten, bzw. in einem ersten Zeitraum nur
einseitig und später beidseitig mit Doppellampen.
Aufnahme: 110 160-9 (F-1), vor 826 601-7,
Koblenz, 05.07.77.
Die Lok hatte zu diesem Zeitpunkt nur hinten Doppellampen.
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Bei den ozeanblau/beigen 110.1 waren die Lampenringe
der Einfachlampen in der Regel beige lackiert.
Einige Loks besaßen jedoch schwarze Lampenringe,
die wahrscheinlich von blauen Maschinen einfach
übernommen worden waren. Und natürlich
gab es auch Mischlösungen, bei denen die
Lok nur teilweise mit schwarzen Lampenringen bestückt
war (siehe oben).
Aufnahme: 110 138-5 (KDfd), Remagen, 31.05.84.
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Die mit einem Gummiprofil unmittelbar in die
Außenbeblechung des Kastens eingesetzten
Frontfenster neigten im Laufe der Zeit zu Undichtigkeiten.
Abhilfe versprachen separate Fensterrahmen aus
Kunststoff, die bei den Nachbauloks bereits ab
Werk verwendet wurden. Die weiße Farbe der
Rahmen harmonierte recht gut mit dem Beige der
ob Loks, war aber bei blauen 110 sehr auffällig.
Aufnahme: 110 127-8 (KDfd) mit D 817 bei
Westhofen, 24.09.83.
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Fast immer wurde die gesamte Lok mit Kunststoff-Fensterrahmen
ausgestattet, wenn diese Maßnahme ergriffen
wurde. Nur eine einzige Lok ist mir begegnet,
bei der nur ein einzelnes Fenster saniert war.
Aufnahme: 110 320-9 (KDfd), Bw Köln
Bbf, 14.04.95.
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Jede Ellok besitzt an beiden Stirnseiten rechts
und links Anschlüsse für die Zug- energieversorgung
(ZEV), rechts Steckdose, links Kabel mit Stecker
- so wurden die 110 geliefert. Zwecks Kostenersparnis
wurden ab Mitte der 70er Jahre die Kabel auf der
linken Seite durch Steckdosen ersetzt und ein
Kabel mit zwei Steckern im Maschinenraum lose
mitgeführt.
Aufnahme: 110 277-1 (KDfd), Bw Münster,
11.04.85.
Noch ist der Halter für den Blindstecker
des Kabels am Rahmen vorhanden.
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Ab 1972 begann die DB damit, in großem
Stil ihre Loks für die Aufnahme der automatischen
Mittelpufferkupplung umzurüsten, die ursprünglich
Mitte der 70er Jahre europaweit eingeführt
werden sollte. Bei den so umgebauten Loks wurde
übergangsweise statt der AK eine Zughakenpatrone
eingesetzt, die die gleichen Befestigungspunkte
wie die spätere AK-Patrone benutzt. Da sich
die Einführung der AK leider zerschlug, wurde
auch die Umrüstung der Loks wieder eingestellt.
Aufnahme: 110 263-1 (KDfd), Bww Essen,
21.05.88.
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Die wohl wichtigste "lebensverlängernde"
Modernisierungsmaßnahme bei der
BR 110 war der Umbau von insgesamt 131 Loks auf
Wendezugsteuerung. Aus technischen Gründen
kamen dafür nur Loks ab 110 361 (?) in Frage.
Der Umbau erfolgte zumeist im Rahmen einer größeren
HU mit Umlackierung in verkehrsrot. Wendezugloks
in ob waren daher selten.
Aufnahme: 110 446-2 (KDfd) vor RB 8852,
Mönchengladbach Hbf, 10.04.97.
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Zur zeitlosen Eleganz der 110.3 trugen ganz wesentlich
die Frontschürzen und Pufferverkleidungen
bei. Allerdings hatten diese keinen nennenswerten
techni- schen Nutzen, sondern waren bei Unterhaltungsarbeiten
eher im Wege. Deshalb ließ die DB diese
Bauteile nach und nach bei allen 110.3 abbauen
- nicht immer alles auf einmal, bei manchen Loks
auch zunächst nur die Pufferverkleidungen
und/oder nur Teile der Schürze.
Aufnahme: 110 364-7 (HEid) mit D 9719 bei
Urspring, 01.09.79.
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Bereits ab Mitte der 80er Jahre waren die blauen
110.3 meist ohne Schürze und Pufferverkleidung
unterwegs. Loks in der Farbgebung ozeanblau/beige
und neuer hatten generell keine Schürzen
und Pufferverkleidungen mehr!
Aufnahme: 110 469-4 (KDfd) / 110 107-0
(F-1), Bw Köln Bbf, 13.10.83.
Man beachte auch die unterschiedliche Frontpartie
mit Verschleißpufferbohle bei der 110 107
daneben.
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Nur aus abrechnungstechnischen Gründen erhielt
erhielt die von der Versuchs- anstalt Minden (Westf.)
genutzte 110 385 die neue Nummer 751 001.
Die Umzeichnung erfolgte am 28.04.89; ein Umbau
war damit nicht verbunden. Zum 31.10.97 wurde
die Lok an DB-Regio zurückgegeben und bekam
dort wieder ihre alte Nummer 110 385 zurück.
Aufnahme: 751 001-9 (HEid), VersA Minden,
13.10.92.
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Nach Aufspaltung der DB in verschiedene eigenständige
Geschäftsbereiche übernahm DB-Autozug
zahlreiche 110 von DB-Regio und reihte sie als
neue Baureihe 115 ein. Auch hier erfolgte keinerlei
Umbau und die neue Nummer hat nur verwaltungstechnische
Gründe.
Aufnahme: 115 159-6 (BRu) mit Az 13373
in Essen Dellwig, 23.07.06.
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Die neue Baureihe 115 beinhaltet sämtliche
Unterbaureihen der BR 110. Neben Loks der 1. und
2. Hauptbauserien sind auch etliche 110.3 vertreten,
die meisten davon nicht wendezugfähig.
Aufnahme: 115 323-8 (BRu) mit Az 1354 in
Essen Dellwig, 19.03.06.
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Noch mehr VARIANTEN
Baureihe / Farbgebung / Lüftungsgitter
/ Seitenfenster
Alle bekannten Kombinationen dieser vier Merkmale,
mit Bildern hinterlegt.
weitere 61 Aufnahmen
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Abschließend möchte ich noch einmal ausdrücklich
den Fremd-Bildautoren danken, die mit der Bereitstellung
ihrer Aufnahmen zur Vervollständigung dieser Seite
beigetragen haben (in alphabetischer Reihenfolge):
- Joachim Biemann
- Michael Fischbach
- Sven Hirte, www.kbs-310.de
- Helge Hufschläger
- Rolf Köstner
- Lars Pohlmann, www.lars-p.de
- Herbert Schambach
- Detleff Schikorr
- Norbert Schmitz, www.lokfotos.de
- Rolf Schulze, www.traktionswandel.de
- Klaus Trencsik, www.dominobahn.de
- Günter Tscharn
- Martin Welzel
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[1]
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H. Schaaf, K. Töfflinger, J. Kuhlow,
G. Kloss
Die Lokomotiven E10 und E40 der Deutschen
Bundesbahn
Sonderdruck mehrerer Aufsätze aus elektrische
Bahnen
Siemens Schuckertwerke AG, Erlangen, 1957
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[2]
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R. Hertwig
Die Einheitselloks der DB, E10, E40, E41,
E50
Band 1 und 2
Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg, 1995
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[3]
|
|
H.J. Obermayer, G.Scheingraber
Die E10
Eisenbahn-Journal, Sonderausgabe III/96
H. Merker Verlag, Fürstenfeldbruck,
1996
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[4]
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R. Hertwig
Die Baureihe E10 - Entstehung, Technik und
Einsatzgeschichte
Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg, 2006
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[5]
|
|
K. Koschinski
Baureihe E10
Eisenbahn-Journal, Spezial-Ausgabe 2/2006
H. Merker Verlag, Fürstenfeldbruck,
2006
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