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Vor zwei Wochen konnte ich hier im HiFo vermelden,
dass die neue Baureihen-Dokumentation Bauartunterschiede
im Bild - Baureihe 150 auf der
Bundesbahnzeit
fertig gestellt ist. Bei der Auswahl der Bilder
für diese Seite habe ich nach Möglichkeit Lok-Porträts
und Standaufnahmen berücksichtigt, damit man die
angesprochenen Merkmale gut erkennen kann. Der
eigentliche Schwerpunkt meiner Fotoaktivitäten
liegt aber in Aufnahme von Zügen in der Landschaft
und/oder in einem eisenbahntypischen Umfeld. Da
lag es nahe, noch eine Galerie mit solchen Bildern
hinterher zu schieben. Diese Galerie mit dem Titel
Baureihe
150 – der Kraftprotz ist ab sofort
online.
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Wie immer keine Ankündigung ohne einen kleinen
Appetitanreger im HiFo.
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Beginnen wir mit der Nürnberger 150 034,
einer Maschine der ersten Bauart, die sich am
25.09.76 wie die meisten Loks aus der Nummerreihe
bis 150 041 bereits oben ohne präsentiert. Bei
Langweid am Lech rauscht sie ohne große Anstrengung
mit einem langen Güterzug, der nur aus zweiachsigen
Wagen besteht, durch die motivlich nicht sehr
ergiebige Donauniederung.
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Bild 1:
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Das nächste Bild mag dem einen oder anderen bekannt
vorkommen; richtig, ein Ausschnitt davon ist bei
den Bauart- unterschieden BR 150 zu sehen. Jetzt
also noch einmal das vollständige Foto mit mehr
Zug, bei dem man, wie überhaupt bei allen Bildern,
auch auf die verschiedenen Wagenbauarten achten
sollte. In der Bundesbahnzeit sahen die Güterzüge
doch noch ganz anders aus als heute. 150 164
(Kor), Konzenberg, 24.09.76.
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Bild 2:
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Als Füll-Leistungen mussten die 150 "zwischendurch"
auch Nahgüterzüge und Übergaben fahren. Mit einem
solchen kam mir am 04.05.77 die Kornwestheimer
150 162 vor die Flinte, als ich nach einer
dienstlichen Besprechung im BZA München die Zeit
bis zum Rückflug noch für ein paar Aufnahmen am
S-Bahnhof Laim nutzte. Hier wurde einem zwar kein
besonders prickelndes Motiv geboten, dafür aber
Züge aller Art mit Bespannungen aller Art im Minutentakt.
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Bild 3:
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Bis auf die neue Nummer und die Zbf-Antenne (statt
Topfantenne für Schiebefunk) noch fast im Lieferzustand
befand sich 150 073 vom Bw Bebra, als sie
von mir am 06.04.79 in Frankfurt(M) Süd gen Osten
fahrend abgelichtet wurde. Und, nur damit kein
falscher Verdacht aufkommt: Mein Standpunkt direkt
neben dem Streckengleis war durchaus nicht so
illegal bzw. gefährlich, wie es aussieht, sondern
außerhalb des Geländers und von der Seite zugänglich!
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Bild 4:
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Das Bw Hagen Eck (im Hagener Stadtteil Eckesey
gelegen) erhielt schon frühzeitig die ersten E50
und verfügte zeit- weise über einen ganz beachtlichen
Bestand der zugkräftigen Sechsachser. Trotz der
unmittelbaren Nachbarschaft waren die Maschinen
jedoch im westlichen Ruhrgebiet bis weit in die
70er Jahre nur relativ selten zu sehen, da die
Einsätze überwiegend in Richtung Süden via Ruhr-Sieg
Strecke oder nach Osten, d.h. Kassel über Altenbeken,
führten. Deshalb war es ein freudige Überraschung
für mich, als 150 129 am 08.11.80 im Rbf
Oberhausen Osterfeld Süd vor mir stand.
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Bild 5:
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Eine sichere Bank für Aufnahmen Hagener 150 war
dagegen München(!). Sooft ich dort irgendwo längere
Zeit an der Strecke stand – ein Kraftprotz aus
Eckesey war fast immer dabei. So auch am 30.08.85,
als 150 107 über den Münchener Nordring
in der Nähe des BÜs Lassallestraße mit einem leeren
Tankzug in Richtung Westen (Ingolstadt?) bollert.
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Bild 6:
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Last not least eine 150 im Reisezugdienst. Das
gab es zwar zu jeder Zeit und in jeder Einsatzregion,
aber es waren immer nur einzelne Füll-Leistungen.
Und da man/ich den 150ern als "Neubaulok" nicht
gezielt nachstellte, sondern nur das fotografisch
mitnahm, was einem zufällig vor die Kamera fuhr,
sind Aufnahmen dieser Spezies doch eher selten.
150 126 mit E3896 in Essen Hbf am 31.07.88
ist dafür ein typisches Beispiel.
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Bild 7:
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Die hier gezeigten Aufnahmen sind, zugegebenermaßen,
nur zweite Wahl. Die besseren Bilder finden sich
in der neuen Galerie auf meiner Seite. Wer also
Lust auf Mehr hat, ist herzlich eingeladen, dort
mal wieder vorbei zu schauen.
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Schönen Tag noch,
Ulrich B.
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