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Schon kurz nach ihrer Gründung
im Jahr 1949 startete die Deutsche Bundesbahn
ein ehrgeiziges Programm zur Elektrifizierung
aller wichtigen Fern- und Hauptabfuhrstrecken.
Dafür wurden natürlich auch viele neue elektrische
Triebfahrzeuge benötigt.
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Ein Weiterbau der Vorkriegsmodelle
kam wegen der zwischenzeitlich eingetretenen technischen
Weiterentwicklung nicht mehr in Betracht. Die
E 44, die weltweit erste in Serie gefertigte elektrische
Drehgestell-Lokomotive, diente aber als konzeptioneller
Ausgangspunkt. Und in der Schweiz gab es mit der
SBB Re 4/4 und der BLS Ae 4/4 moderne Beispiele
für eine vierachsige Hochleistungs-Ellok.
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Anfangs bestand noch die
Vorstellung, eine Universal-Lokomotive auf die
Schiene zu stellen, die alle Einsatzgebiete abdecken
könnte. Sehr schnell wuchs dann aber die Erkenntnis,
dass für die unterschiedlichen Anforderungsprofile
die Beschaffung spezieller Baureihen vorteilhafter
wäre. Diese sollten allerdings zwecks Minimierung
der Beschaffungs- und Unterhaltungskosten in möglichst
vielen Bauteilen übereinstimmen.
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Zum Vergleich verschiedener
Fahrzeugkonzepte und zur gründlichen Vorerprobung
der neuen Bauteile wurden im Dez. 1950 zunächst
vier Prototyp-Lokomotiven bestellt, wobei das
Hauptaugenmerk dem Antrieb galt:
- E 10 001, Krauss-Maffei/AEG
mit Alsthom-Antrieb ("tanzender Ring")
- E 10 002, Krupp/BBC mit BBC Scheiben-Antrieb
- E 10 003, Henschel/SSW
mit Siemens Gummiringfeder-Antrieb
- E 10 004, Henschel/AEG mit Sécheron-Antrieb
u. BBC Hochspannungssteuerung.
Zur Verbreitung der Erprobungsbasis und um möglichst
schnell auch Ergebnisse aus dem regulären
Betriebsdienst zu gewinnen, wurde noch im gleichen
Monat eine weitere Lokomotive in Auftrag gegeben:
- E 10 005, Henschel/AEG, baugleich mit E 10 004.
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Auf die technischen Merkmale
der einzelnen Maschinen möchte ich hier nicht
weiter eingehen; Interessenten sei die unten angegebene
Literatur empfohlen.
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Die fünf Prototypen
kamen ab Dez. 52 in Dienst. Abgesehen von kurzen
Gastspielen in München während der ersten
Betriebsjahre waren die Maschinen stets beim Bw
Nürnberg Hbf beheimatet. Von hier aus wurden sie
im hochwertigen Reisezugdienst eingesetzt, hauptsächlich
auf der Strecke Frankfurt (M) - Nürnberg
- Regensburg. Gegen Ende ihrer Betriebszeit verlagerten
sich die Leistungen nahezu ausschließlich auf
die Strecke von Nürnberg nach Coburg und Probstzella/Grenze
DDR. Als letzte Lok hielt sich E 10 005 (als 110
005) noch bis zum Ende des Sommerplans 1978. Die
Abstelldaten im Einzelnen:
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110
001
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Bw
Nürnberg
Hbf
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Z:
02.04.75
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+:
26.06.75
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verschrottet, AW Kassel
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110
002
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Bw
Nürnberg
Hbf
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Z: 12.04.77
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+: 27.10.77
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DB Museum, Lichtenfels
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110
003
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Bw
Nürnberg
Hbf
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Z: 19.08.76
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+:
28.10.76
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verschrottet, AW Mü.Freimann
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110
004
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Bw
Nürnberg
Hbf
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Z: 04.11.76
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+:
27.01.77
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verschrottet, AW Mü.Freimann
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110
005
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Bw
Nürnberg
Hbf
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Z:
28.09.78
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+:
30.08.79
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DB Museum, leihw.
BEM, Nördlingen
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Im fränkischen
Raum und besonders in Nürnberg selbst traf man
regelmäßig auch ungeplant auf die Prototypen E10.0.
Und in den letzten Betriebsjahren wurden die Zugleistungen
ja auch in den einschlägigen Publikationen veröffentlicht.
So habe ich im Laufe der Zeit etliche Aufnahmen
von diesen Maschinen machen können, auch ohne
dass ich ihnen gezielt nachgestellt hätte. Davon
möchte ich hier eine Auswahl in chronologischer
Folge zeigen.
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Weitere
Seiten zum Thema E10 auf dieser Homepage:
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Mein ältestes Bild einer
E 10.0 entstand am 25.07.65 in München Hbf.
Mit Einfachstkamera (Instamatic) und Billigfilm
aufgenommen, anfängerhaft hinten abgeschnitten,
erscheint es mir allen fotografischen Mängeln
zum Trotz dennoch zeigenswert. Vorn steht E
10 003 abfahrbereit vor einem Eilzug nach
Nürnberg, während im Hintergrund E 32 104 gerade
mit einem Abstellzug den Starnberger Flügelbahnhof
verlässt.
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Die Krupp Lok E 10 002
hat am 26.08.66 in Würzburg Hbf D 174 übernommen,
um ihn weiter nach Nürnberg zu befördern. Leider
schiebt Murphy genau in diesem Moment eine kleine
Wolke vor die noch kurz zuvor vom Himmel strahlende
Sonne. Als erste Lok der Prototypen war E 10 002
bereits 1966 mit den Umbaustromabnehmern SBS39/54
ausgestattet.
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Auf dem Durchfahrgleis im
Nürnberger Hbf hat sich E 10 005 in
die Schlange hinter zwei E 44 und eine E 18 eingereiht,
um in ihr Heimat-Bw einzurücken. Mit Sonne hatte
ich gar nicht gerechnet, deshalb stehe ich leider
auf der falschen, der Schattenseite. Trotzdem,
diese für den Nürnberger Hbf typische
Situation verdient es, gezeigt zu werden.
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Vor dem Ellok-Schuppen des
Bw Nürnberg Hbf sonnt sich am 29.08.66 bei bestem
Licht E 10 003. Die grüne E 18 048
nebenan ist noch mit alten Strom- abnehmern SBS
39 ausgerüstet, während E 10 003 (wie auch
E 10 004 u. 005) die daraus weiterentwickelten
Stromabnehmer des Typs SBS 49 besitzt, die in
dieser Perspektive allerdings kaum zu erkennen
sind.
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Im Sommer 1968 war die Umzeichnung
der DB Triebfahrzeuge auf die neue EDV-gerechte
Fahrzeugnummer bei weitem noch nicht abgeschlossen.
Aber ausgerechnet 110 001 gehörte zu wenigen
in der BD Nürnberg bereits umge- zeichneten Maschinen.
Deswegen gab ich mir auch keine große Mühe, die
Lok
in einer günstigeren Position abzulichten, als
hier am 05.08.68 im östlichen Vorfeld des Nürnberger
Hauptbahnhofs.
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Mit diesem Bild bin ich
in meiner schwarz/weißen Zeit (1969 - 72) angekommen.
In Nürnberg Hbf steht 110 002 abfahrbereit
vor E 733 nach Coburg. Inzwischen war die neue
Nummer auch kein Grund mehr, die Kamera sinken
zu lassen, denn am 01.04.69 hatte ich mich bereits
(wenn auch widerwillig) mit den neuen Nummern
arrangiert.
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Nur kurze Zeit später am
selben Tag gibt sich ein weiterer Prototyp die
Ehre. Im Vorfeld des Nürnberger Hbfs glänzt
110 003 in der Frühlingssonne des
01.04.69; auch sie jetzt mit neuer Nummer, aber
immer noch ausgerüstet mit den alten Stromabnehmern
SBS 49.
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Lichtenfels, 05.04.69. Im
Bahnhofsvorfeld präsentiert sich 110 005
in einem Top- Zustand dem Fotografen. Günstige
Bedingungen für ein klassisches Typen-Bild. Auch
sie ist mit dem SBS 49 ausgrüstet, der allerdings
inzwischen mit einer Wippe mit Doppelschleifleiste
(Dozler-Wippe wie DBS 54) versehen ist - daher
die Bezeichnung SBS 49/54.
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Wegen der günstigen Lichtverhältnisse
(diffus sonnig, seitlich) wurde 110 005
gleich noch einmal vom anderen (vorderen) Ende
her porträtiert.
Lichtenfels, 05.04.69.
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Im Sommer 72 achtete man
schon genauer auf die Einsätze der 110.0. Und
so waren wir rechtzeitig zur Stelle, d.h. auf
einer kleinen Straßenbrücke südlich von Staffelstein,
als 110 001 mit E 1639 gen Nürnberg rauscht.
06.08.72.
Hoch oben auf dem Berg im Hintergrund thront das
ehrwürdige Kloster Banz über dem Tal.
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Ein ähnliche, aber nicht
dieselbe Brücke wie die, von der aus das vorherige
Bild aufgenommen wurde: Am nächsten Tag (07.08.72)
ist es 110 003, die mit
E 1632 auf der Fahrt nach Lichtenfels kurz vor
Staffelstein abgepasst wird.
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Ein Biltzbesuch in Lichtenfels
ermöglicht wenig später noch eine Standaufnahme
der 110 003 im westlichen Bahnhofsvorfeld.
In dieser Ansicht gut zu erkennen: Der bei der
DB nur selten verwendete und nicht in die Serie
übernommene Hauptschalter vom Typ Siemens
H638. Lichtenfels, 07.08.72.
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Danach ging's erneut an
die Straßenbrücke bei Staffelstein aus Bild 10:
Wieder ist es 110 001, die dieses Mal mit
E 1638 nach Coburg in der Gegenrichtung unterwegs
ist. Blickrichtung exakt 180 Grad zu Bild 10.
Staffelstein, 07.08.72.
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Im Laufe des Tages ist auch
110 003 wieder aktiv geworden und irgendwie
nach Coburg gekommen. Mit der Rückleistung E 1633
nach Nürnberg trifft sie am späten Nachmittag
um 18:38 Uhr wieder in Lichtenfels ein.
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110 001, die "Grimmige".
Durch die tief gezogene Dachkante über den Front-
fenstern machte die Lok auf mich immer solch'
einen Eindruck - vielleicht nachvollziehbar anhand
dieser Aufnahme aus dem Bw Nürnberg Hbf vom 12.08.72.
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Am 03.06.73, dem 1 Tag im
Sommerfahrplan '73, ist es mit den 01 in Hof endgültig
vorbei. Aber es gibt ja noch Altbau-Elloks und
E10-Prototypen - also die Rückreise in Erlangen
unterbrochen und noch ein Bild von 110 005
gemacht, die hier mit E 1915 von Coburg gerade
in den Erlanger Hauptbahnhof einläuft.
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Zurück in der Farbfotografie.
Nach dem vorangegangenen Bild war ich noch schnell
in den Zug gesprungen und konnte so das Abkuppeln
und Umsetzen der 110 005 in Nürnberg
Hbf bildlich dokumentieren. Gerade rollt sie durch
das berühmte Durchfahrgleis im Hbf in Richtung
Westen.
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Wie in Bild 03, stauen sich
auch am 03.06.73 wieder die Loks, die als Lz vom
Bahnhof ins Bw Nürnberg Hbf umsetzen wollen.
Vor 110 005 steht die Villinger 221 121
und eine unbekannte 118.
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Gut 2 Stunden später
hat 110 005 ihren nächsten Einsatz:
E 1914 nach Coburg. Auf dem Nebengleis steht 140
852 mit P 4231 nach Schwabach, ein typischer Einsatz
für die Nürnberger 140.7 zu jener Zeit.
Großmutter und Enkel ein und derselben (Lok-)
Familie. Nürnberg Hbf, 03.06.73.
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Eine Lok fehlte bisher in
dieser Galerie; die E 10 004. Ausgerechnet die
erste E10.0, die ich überhaupt zu Gesicht
bekam, war die letzte, die ich auf's Celluloid
bannen konnte. Endlich, am 29.08.76 war es soweit:
In Fürth Hbf steht 110 004 vor E 3511
aus Coburg.
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Beinahe hätte ich die
004 überhaupt nicht gekriegt, denn die Lok
war fast 2 Jahre abgestellt, bevor sie überraschend
noch einmal eine Hauptuntersuchung mit Neuanstrich
bekam. Dabei wurde, wie bei den Serienloks, die
Blechreginne entfernt und die blaue Lackierung
bis über die Dachkante gezogen. Nur eine
Gummileiste über den Frontfenstern hat man
ihr nicht spendiert.
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Am frühen Morgen des
19.09.76 liegt noch zäher Bodennebel über
den Auen längs der Regnitz bei Großgründlach,
nördlich von Fürth. Gerade noch rechtzeitig
klart es ein wenig auf, als 110 004
mit ihrem E 3511 aus
dem Dunst auftaucht. Während das Farbdia
mangels Kontrast und Farbe völlig mißraten
ist, bringt das schwarz/weiß-Bild die nass-kalte
Stimmung m.E. ganz gut rüber.
Typisch für diesen Streckenabschnitt ist
die alte Fahrleitung an Betonmasten.
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Der einzige hochwertige
Zug im Umlaufplan Sommer 1976 war D 402, der von
Nürnberg bis Probstzella gefahren wurde.
Am 20.09.76 hat 110 004 die Aufgabe, diesen
Zug zu bespannen; hier bei Rothenkirchen am Fuß
der Frankenwald- rampe bei (zumindest für
meine Reisen) typischem Frankenwaldwetter.
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Der eigentliche Starzug
für die Fotografen aber war E 2650, der ab
Bamberg planmäßig mit 119 und Vorspann
110.0 gefahren wurde. 110 004 und 119
002 haben sich bereits vor den Zug gesetzt,
während 218 209, die den Zug von Hof
bis Bamberg bespannt hat, gerade umsetzt. Leider
ist das Wetter auch am 20.09.76 alles andere als
schön.
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Bei diesen Lichtverhältnissen
erschien uns nur eine Fotostelle möglich,
bei der sich die Loks gegen den freien Himmel
abheben. Am südlichen Stadtrand von Bamberg
war auch die Geschwindigkeit noch so niedrig,
dass eine Verschluss- zeit von 1/250 s ausreichen
müsste. 110 004 + 119 002 mit
E 2650 am 20.09.76.
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Diese Aufnahme markiert
den Übergang vom Betriebsdienst zur Museumslok.
Zwar ist 110 002 noch im Einsatzbestand,
aber am 25.09.76 ist sie mal wieder schadhaft
im Ellokschuppen des Bw Nürnberg Hbf abgestellt.
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Ausgerechnet im AW Opladen,
wohin sich die Prototypen in ihrer Betriebszeit
nie verirrt hatten, fand 110 002 ihre erste
Bleibe als Museumslok. Beim "Tag der offenen
Tür" am 30.09.78 wird die Lok erstmals
der Öffentlichkeit präsentiert.
Schön aufgearbeitet war sie ja, allerdings
zunächst mit falschen Fabrikschildern AEG/Krupp.
Nach ersten Protesten der Besucher wurden die
AEG Schilder aber noch während der Ausstellung
abmontiert.
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Auch 110 005 blieb
der Nachwelt erhalten. Bereits z-gestellt, steht
sie am 24.11.78 als designierte Museumslok im
AW München Freimann. Auch wenn die Lok bezüglich
Licht und Masten ungünstig stand, für
ein schönes Porträt reichte es allemal.
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110 002 ist an den
Ort zurückgekehrt, wo sie neben ihrem Heimat-Bw
wohl die meiste Zeit zugebracht hat, wenn sie
gerade nicht im Einsatz war: Am Abend des 23.05.79
steht sie im besten Fotolicht vor der Richthalle
des AW München Freimann. Alles ist fertig
für die grandiose Veranstaltung "100
Jahre elektrische Eisenbahn", die am nächsten
Tag eröffnet wird.
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Zwei Prototypen, zweimal
002:
110 002 und 103 002 am Morgen des 24.05.79
im AW München Freimann. Nur ein kurzes Zeitfenster
stand zur Verfügung, um dieses Motiv im richtigen
Licht umzusetzen, genutzt von wenigen Fotografen
kurz vor Einlaß des Publikums.
Dieses ist übrigens meine letzte Aufnahme
einer E 10.0 bis heute (Juli 2006)!
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[1]
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A. Braun, F. Hofmeister
E 10.0 - Die ersten Neubauelloks der Deutschen
Bundesbahn
Verlag Florian Hofmeister, München,
1980
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[2]
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R. Hertwig
Die Einheitselloks der DB, Band 1 und 2
EK-Verlag, Freiburg, 1995
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[3]
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diverse Prospekte
und technische Beschreibungen von
AEG, BBC, Henschel , Krauss-Maffei, Krupp,
Siemens sowie der DB
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