Ostertour 1971 – Crailsheim, Teil 1
Beitrag im DREHSCHEIBE Forum "Historische Bahn" vom 03.07.2016

In meinem kürzlich eingestellten Beitrag Ostertour 1971 - Mayen hatte ich bereits erwähnt, dass die zwei Tage in Mayen Teil einer größeren Rundreise waren, die ich zehn Tage lang zusammen mit einem Freund unternahm. Die Stationen damals waren: Westerwald (082), Mayen (086), Koblenz, Mosel (001), Aschaffenburg (065), Lauda, Crailsheim (003), Heilbronn, Kaiserslautern (152), Saarbrücken (182), Lebach, Trier (AW), und noch einmal die Mosel. Im Vergleich zu der Osterreise von Reinhard Gumbert war das ein wenig kompakter, was die abgefahrene Route angeht, aber nicht weniger intensiv. Denn immerhin wurde das Archiv um über 600 (verwertbare) Aufnahmen bereichert, davon 547 mal Dampf mit 170 verschiedenen Dampfern aus 10 Baureihen – rückblickend eine recht ordentliche Ausbeute. Angesichts dieser Masse sehe ich mich nicht in der Lage, ähnlich wie Reinhard chronologisch meine gesamte Reise hier auszubreiten. Stattdessen will ich exemplarisch nur eine weitere Station aufgreifen – und zwar Crailsheim.

Ausgerechnet Crailsheim, möchte man meinen, wo andere von dieser Region doch weitaus bessere und interessantere Aufnahmen vorweisen können. Aber im Frühjahr 1971 gab es hier eine betriebliche Besonderheit, die unsere Aufmerksamkeit auf sich zog: Die sporadischen Einsätze der Ulmer 003 im Crailsheimer 23er-Plan.

Nach einem Tag an der Strecke Aschaffenburg – Miltenberg (das einzige Mal, wo ich nur 65er im Plan antraf) und einem Super-Kurz-Besuch in Lauda wurde am 03.04.71 Crailsheim erreicht. Auch wenn ich hier auf Aufnahmen aus dem Bw weitgehend verzichte, möchte ich doch einige in meinen Bericht einstreuen, um so den zeitlichen Ablauf zu verdeutlichen, der von einem häufigen Wechsel zwischen Bw und Strecke gekennzeichnet war.

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Jumbos sind im HiFo ja immer gerne gesehen. Deshalb soll die als erste an diesem Tag aufgenommene und "schräg" umgezeichnete Crailsheimer 044 558 (ex 44 1562) auch in diesem Beitrag den Anfang machen.

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Alltagkost in Crailsheim: 023 005 beim Zurücksetzen von der Drehscheibe in die Freigleise. Eine der ganz kleinen Nummern in Crailsheim und somit eine 23er mit geraden Führerhaustüren und Türnische.

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Und noch ein Jumbo, dieses Mal einer vom Bw Nürnberg Rbf: 044 537 (ex 44 537) unter der Bekohlungsanlage.

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Versorgt mit den notwendigen Informationen aus der Lokleitung konnte sodann unsere erste 03 in Diensten des Bw Crailsheim erlegt werden. Dazu begaben wir an die Aalener Strecke, um nördlich von Jagstzell den P3530 auf seiner Fahrt nach Aalen abzupassen. Die schöne Dampffahne, mit der die Ulmer 003 268 durch das Jagsttal rauscht, entschädigt ein wenig für den noch nicht ganz passenden Lichteinfallswinkel.

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Ein schneller Wechsel an die Heilbronner Strecke ermöglichte am westlichen Stadtrand von Crailsheim bei Altenmünster ein Bild von 023 029 mit dem E1559 aus Heilbronn.

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Danach eine kurze Stippvisite im Bw Crailsheim, wo 023 028 und 023 006 in der Bw-Einfahrt vor sich hin qualmen. Während erstere darauf wartet, an die Bekohlungsanlage vorrücken zu können, verlässt die andere gerade das Bw zu ihrem nächsten Einsatz.

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Am Rande eines kleinen Waldeinschnitts bei Ölhaus, westlich von Maulach gelegen, wurde 023 006 erwartet, um sie dort mit dem P3728 nach Heilbronn abzulichten.
Hier ist übrigens eine Eigenart dieser Region zu sehen, die sich auf vielen Aufnahmen dieser Tour wiederfindet: Die schwarzen Hänge seitlich der Bahn, die durch regelmäßiges Abflämmen im Frühjahr entstanden; eine wirksame, wenn auch ökologisch nicht gerade optimale Bekämpfung des Wildwuchses auf diesen Flächen. Für uns Fotografen ergab das zwar einen freien Blick auf die Strecke, aber auch einen mehr oder weniger verdunkelten Vordergrund.

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Noch ein Stück weiter westlich bei Großaltdorf kam wenig später der Dg6744 auf‘s Celluloid, bespannt mit 044 402 (ex 44 1402) als Vorspann vor 051 415.

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Direkt hinter dem Güterzug lag P3725, bespannt der Mischvorwärmerlok 023 072. Diese Bauartvariante erfreute sich bekanntlich bei einigen (Studenten-)Heizern aus Lauda besonderer Beliebtheit ;-))

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Die vorangegangenen Aufnahmen mit Frontschatten waren gewissermaßen nur Mitnahmebilder, denn hierauf hatten wir eigentlich gewartet: Auf den P2712 nach Stuttgart, bis Backnang bespannt mit 003 248. Großaltdorf, Streckenkilometer 45,3.
Zunächst der Vorschuss mit Baum und Holzschuppen

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sowie der Hauptschuss mit Lok und Zug groß im Bild, dafür weitgehend ohne Umgebung.
Natürlich waren wir froh, überhaupt eine 03 im Zugdienst auf dieser Strecke erwischt zu haben – aber musste es denn ausgerechnet eine altbekannte 03 aus Gladbacher Zeiten sein?

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Vor dem nächsten Güterzug, Dg7229 in Richtung Crailsheim, gab sich das Doppel aus 023 031 und 051 238 die Ehre. Für diesen Zug hatten wir uns eine Fotostelle bei Gaugshausen ausgesucht.

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Ab und an ist auch ein Nachschuss reizvoll: 023 031 und 051 238 mit Dg7229 bei Gaugshausen am 03.04.71.


Die "lustlose" Fahrweise deutete darauf hin, dass der Zug im nächsten Bahnhof, also in Eckartshausen-Ilshofen, zwecks Überholung an die Seite musste. Damit ergab sich die Möglichkeit zu einer weiteren Aufnahme.

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Ein rascher Stellungswechsel nach Ölhaus an die schon von Bild 7 bekannte Stelle bescherte uns erst einmal einen Güterzug aus der Gegenrichtung: Mit Dg7206 war die Heilbronner 051 609 in Richtung Heimat unterwegs.

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Kurz darauf brummte der Grund für die Überholung vorbei: 220 010 mit dem E1655 nach Würzburg, leider mit Wolkenschaden.
Im Vordergrund wieder das abgeflämmte Feld, in dieser Ansicht aber noch stark durchsetzt von dem nächtlichen Raureif, der auch auf den Schwellen deutlich zu erkennen ist. Der 03.04.71 muss ein ziemlich kalter Tag gewesen sein.

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Nachdem die Strecke wieder frei war, folgte unser Dg7229 mit der Doppelbespannung 023 031 und 051 238 – zu schnell, denn die dicken Wolken hatten sich noch nicht wieder verzogen.

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Das war auch noch so bei 044 374 (ex 44 1374), die den Ng16722 in Richtung Schwäbisch Hall am Haken hatte.

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Und noch ‘ne Doppelbespannung: Dg7209 war mit 052 745 und 050 319, beide vom Bw Heilbronn, bespannt.

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V200 ließen wir schon damals nicht unfotografiert vorbeifahren, egal wie das Wetter war: Die Würzburger 220 015 besitzt noch ihre ursprünglichen Alu-Zierleisten und damit das typische MaK-V, als sie von vor dem E1654 aufgenommen wurde.

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Auch wenn’s langsam langweilig wird, aber es kam tatsächlich ein Güterzug nach dem anderen, so dass keine Zeit blieb, die Fotostelle zu wechseln. Jetzt also 050 922 mit dem Dg6749 in Richtung Schwäbisch Hall.

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Das letzte Bild des heutigen ersten Teilbeitrags gehört eigentlich in die Rubrik "Pleiten, Pech und Pannen". Denn als mit 051 750 und 051 415 eine weitere Doppelbespannung aus Richtung Crailsheim auftauchte, gab’s wie üblich erst einmal einen Vorschuss.
Tja, und dann: Nachspannen, Sch…, Film voll! Oh weh, aber wem ist das nicht schon einmal passiert. Heftig herausvergrößert, ergibt sich zumindest für den Monitor noch ein halbwegs vorzeigbares Bild.


Bevor jetzt das große Gähnen angesichts der vielen Aufnahmen an ein und derselben Stelle ausbricht, mache ich erst einmal Schluss. So bleibt denn auch noch etwas für einen zweiten Teil übrig. Ich denke, man sieht sich dort wieder.

Einen schönen Abend noch,
Ulrich B.

Ostertour 1971 – Crailsheim, Teil 2
Beitrag im DREHSCHEIBE Forum "Historische Bahn" vom 10.07.2016

Bei unserer großen Ostertour 1971 hatten wir für das Wochenende 03./04. April eineinhalb Tage in Crailsheim eingeplant. Und das nicht nur wegen des hier sowieso schon vielfältigen Dampfbetriebs mit 23, 44 und 50, sondern vor allem wegen der sporadischen Einsätze der Ulmer 03 in Crailsheimer Umläufen. Diese Leistungen waren zwar in den "Dampfgeführten Reisezügen" verzeichnet, wurden aber teilweise abweichend davon doch mit 23 gefahren. Eine tagesaktuelle Vorinformation bei der Crailsheimer Lokleitung war daher angebracht. Aber immerhin, zwei Züge hatten wir ja schon vor die Kamera bekommen – siehe Ostertour 1971 – Crailsheim, Teil 1.
Diesen ersten Teil hatte ich mit dem Film-Malheur bei der 50er Doppeltraktion in Ölhaus beendet. Aber damit war die Session an dieser so überaus ergiebigen Fotostelle noch zu Ende. Schneller Filmwechsel und weiter ging’s.

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Der nächste Zug war der P3723 aus Heilbronn, bespannt mit 023 023 – Ölhaus, 03.04.71.
Auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher Zug, aber bei genauem Hinsehen erkennt man, dass hinten noch ein zweiachsiger Flachwagen mit Container mitgeführt wird.

Bild 22a 22a
Der Ausschnitt in Vollauflösung zeigt es deutlicher. Eine wirklich erstaunliche Zugbildung, die angesichts der Dreiachser im Zug keine Beeinträchtigung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bedeutet haben dürfte.

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Zwecks leichter Motiv-Modifikation bewegten wir uns knapp 800m weiter in Richtung Crailsheim. Gerade rechtzeitig für den Dg6709, vor dem sich wieder einmal ein Jumbo in Gestalt der 044 557 (ex 44 1559) ins Zeug legte.

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Schon wieder eine Doppelbespannung, jetzt aber mit Diesel: Die Ulmer 216 099 und die Heilbronner Vorserienlok 290 006 brummen mit dem Dg6746 gen Crailsheimer. Der Lokführer scheint sich zu freuen, dass die Fotografen an der Strecke einmal nicht gleich wieder die Kamera sinken lassen, wenn ein Diesel-Stinker erscheint – jedenfalls grüßt er freundlich aus dem Fenster.
So ganz nebenbei hatte ich damit eines meiner wenigen Streckenfotos von 216 des Bw Ulm gemacht, ein Bw, das man gemeinhin nur mit den 215 in Verbindung setzt.

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Der Blick in die Gegenrichtung an derselben Stelle wurde mit 023 039 vor dem P3734 dokumentiert; auch dieser Zug mit einer bemerkenswerten Wagengarnitur.

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Der 03.04.71 endete, wie er begonnen hatte: Mit einem kurzen Besuch im Bw Crailsheim. An der Freigleisen der hinteren Drehscheibe warteten 023 031, 044 565 (ex 44 565) und 044 386 (ex 44 1384) auf ihre nächsten Einsätze. Letztere, also 044 386, unverkennbar durch ihr tief sitzendes Nummernschild, was in der Zeit ab 1968 bei den DB-44 recht selten vorkam.

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Auf den Freigleisen stand auch die Ulmer 215 002, eine der inzwischen zwei Jahre alten Vorserienloks, aber noch immer glänzend wie frisch aus der Packung.
Klar, 216 & Co, das waren DIE Dampflok-Killer. Aber für die "Eckigen" konnte ich mich schon von je her begeistern. Ist das nicht eine wunderschöne Maschine – moderne Bundesbahn der 70er Jahre!

Bevor ich jetzt für meine Begeisterung für die Diesels gesteinigt werde, zurück zu den Dampfern, die damals natürlich (auch für mich) das Hauptanliegen unserer Tour waren.

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Am Rande des Bws warteten 044 552 (ex 44 1552) vor 044 558 (ex 44 1562) und 044 402 (ex 44 1402) im letzten Tageslicht auf Reparatur oder Fristarbeiten. Wie wir auf die andere Seite der Streckengleise kamen, verrate ich nicht; man kann sich’s denken.

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Nach Übernachtung in der JH Schwäbisch Hall begann der Sonntag, 04.04.71, in Michelbach an der Biltz, wo bei noch recht trüben Morgenlicht die Villinger 221 139 mit dem D753 nach Nürnberg den Tagesauftakt machte.
Nun ja, nicht viel mehr als eine Beweisaufnahme für den Einsatz der 221 auf dieser Strecke.

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Danach aus der Gegenrichtung E1872 aus Lauda mit 003 248 an der Spitze. Viel freundlicher war das Wetter jetzt auch nicht, aber der Dampf sorgt doch für ein wenig Dynamik.

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Die traurigen Lichtverhältnisse veranlassten uns, es lieber bei Standaufnahmen im Bw zu belassen. Aber gerade als wir in Crailsheim eintrafen, passierte E1556 nach Heilbronn das Bw-Gelände.
Mit viel "Brumm" (211 359) und "Stakkato" (023 059) legte sich das gemischte Doppel bei der Ausfahrt in die leichte Steigung mächtig ins Zeug. Das konnte man einfach nicht unfotografiert lassen.

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Im Bw gab es dagegen nichts Spektakuläres zu sehen und bei DEM Licht wurden auch nur ein paar Beweisaufnahmen angefertigt. Davon zeigenswert ist nur 023 070 beim Lösche-Ziehen.

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Offenbar haben wir dann einige Zeit untätig verbracht – vielleicht bei einem zweiten Frühstück in der Bw-Kantine? – denn schon bei der nächsten Aufnahme nach 23 070 liegt das Bw schon wieder in leichtem Sonnenschein. Der typische Blick vom erhöhten Gelände hinter der Drehscheibe 2 zeigt gleich sieben Dampfer auf den Freigleisen. Erkennbar sind (v.rechts n.l.):
053 059, 044 557, 052 742, 052 475, eine 023 1. Bauserie und zwei 044. Schade, dass die meisten Loks dem Betrachter den Rücken zukehren.
Die Diesel-Fraktion hält sich zwar dezent im Hintergrund, ist aber auch schon stark vertreten.

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In der vom Bw gut einsichtigen südlichen Bahnhofsausfahrt hatte sich derweil 044 339 (Bw Crailsheim, ex 44 339) von den Dg6708 gesetzt und kochte jetzt schon mal ordentlich Dampf für die bevorstehende Fahrt.

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Ein Jumbo kommt selten allein – und so drängte sich kurz darauf auch noch die Nürnberger 044 537 (ex 44 537) rangierenderweise ins Bild.

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Los geht’s: Mit gewaltigem Dampf- und Rauchpilz setzt 044 339 den Dg6708 in Bewegung. Diese Situation war einfach nur hochkant umzusetzen, auch wenn man heute dafür den Monitor auf die Seite legen muss ;-))

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Natürlich gab es dann auch noch eine Aufnahme im Querformat, damit alle ihren Monitor wieder richtig hinstellen können.
Zu sehen ist immer noch die 044 339 (ex 44 339) mit dem Dg6708 in Crailsheim am 04.04.71.

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Da die Lichtverhältnisse nun wieder Streckenaufnahmen zuließen, ging es zur Abwechslung mal an die Strecke nördlich von Crailsheim, wo in Wallhausen 023 016 mit dem P2718 aus Lauda abgepasst wurde. Im Vordergrund wieder einer der "schönen" abgeflämmten Hänge.

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Dank gut ausgebauter Straßen und Zughalt in Satteldorf konnten wir den Zug noch vor Crailsheim wieder überholen und südlich von Satteldorf ein weiteres Mal auf den Film bannen.

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In Crailsheim wurde keine Zeit verschwendet und direkt nach Altenmünster an die Heilbronner Strecke gewechselt. Das war auch gut so, denn so erwischten wir dort noch den Dg7209, bespannt mit der Crailsheimer 044 374 (ex 44 1374). Soeben passiert der Zug das Einfahrsignal von Crailsheim, interessiert beobachtet nicht nur von uns, sondern auch von Mutter und Kind am Straßenrand.

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Damit war das aktuelle Programm fürs Erste durch und Zeit für einen abschließenden Blick ins Bw Crailsheim. Dort reizte mich vor allem die Nürnberger 044 169 (ex 44 169), die zwar etwas unglücklich hinter einem Schild stand, aber die Lok hatte ich noch nicht in meiner Sammlung.

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Auch 023 016, die inzwischen zum Restaurieren im Bw eingetroffen war, stand für eine Standardaufnahme schräg von vorn ziemlich doof genau hinter einem Mast. So versuchte ich mich ersatzweise mit Detailaufnahmen wie zum Beispiel von Führerhaus und Tender. Und zufällig war genau in diesem Moment der Tender randvoll und das Wasser lief beiderseits aus den Tenderklappen, auch auf der Nicht-Einfüllseite.

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Zu guter Letzt noch ein Blick von hinten auf 023 016, bei dem sehr schön der gut gefüllte Tender alter Bauart zur Geltung kommt. Auffällig der wohl schon in Bestwiger Zeit selbstgebastelte große Vorratsbehälter für das Dosiermittel hinter dem Kohlekasten.

Damit ging der Besuch in Crailsheim für uns zu Ende. Die Ausbeute an 03-Aufnahmen war zwar mager und geringer als erhofft, aber besser als gar nichts. Rückblickend muss ich mir eingestehen, dieser kurzen betrieblichen Phase zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Aber abgesehen davon waren die Tage in Crailsheim doch recht erfolgreich, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Doppel-Bespannungen – und das an einem Samstag!
Auf unserer Ostertour ging es nun weiter nach Heilbronn, da weitere 03 am Sonntag-Nachmittag nicht mehr auf dem Plan standen. Doch das ist ein anderes Thema.

Einen schönen Abend noch,
Ulrich B.