Baureihe 150 - der Kraftprotz

Gewissermaßen als Pendant zu der Baureihen-Doku "Bauartunterschiede im Bild - BR 150" sind in dieser Galerie einige Bilder vom Betriebseinsatz der zugkräftigsten Ellok der Bundesbahnzeit zu sehen.

Mit 128 t Dienstgewicht (=Reibungsgewicht) und einem mechanischen Achslastausgleich zwischen den Drehgestellen war die 150 ein wahrer Kraftprotz, vor allem was die Zugkraft im unteren Geschwindigkeitsbereich und speziell beim Anfahren betrifft: 428 kN Anfahrzugkraft - das entsprach in etwa der damals zulässigen Belastung der Schraubenkupplung. Die Nachfolge-Baureihe 151 kommt vergleichsweise nur auf 387 kN, entwickelt dann aber aufgrund ihrer höheren Leistung größere Zugkräfte im oberen Geschwindigkeitsbereich. Für die BR 155 (ex DR 250) werden 480 kN genannt - ein theoretischer Wert, der nur mit Sand und ohne Oberstrombegrenzung möglich ist.

In der Praxis zählen jedoch nicht die Werte aus Datenblättern, sondern das Verhalten der Maschinen unter realen Bedingungen. Die Nürnberger Lokführer jedenfalls, die alle drei Baureihen fuhren, wussten einhellig zu berichten, dass schwere Züge bei schwierigen Witterungsbedingungen am besten mit einer 150 "wegzukriegen" waren (wenigstens, solange man keine der moderneren Kornwestheimer Maschinen ohne Achslastausgleich unter den Fingern hatte).

Bestimmungsgemäß wurden die E50/150 zunächst hauptsächlich im schweren Güterzugdienst auf den Mittelgebirgsstrecken in Süddeutschland und Hessen eingesetzt. Erst mit der vollständigen Auslieferung der 151 stießen sie auch planmäßig nach West- und Norddeutschland vor. Als Füll-Leistungen im Umlaufplan wurden gelegentlich auch Nahgüterzüge und Reisezüge gefahren. Die Bilder der Galerie zeigen in dieser Hinsicht sicher einen repräsentativen Querschnitt der Einsätze.

Die Bilder in dieser Galerie sind chronologisch angeordnet und ermöglichen so auch einen Eindruck vom Wandel des äußeren Erscheinungsbilds der Baureihe 150 im Laufe der Jahre. Aber nicht nur die Lokomotiven, auch die dahinter hängenden Güterzüge haben sich mit der Zeit stark verändert und verdienen eine aufmerksame Beachtung.

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Bw Nürnberg Rbf - von je her und bis heute DIE zentrale Anlaufstelle für schwere Güterzugmaschinen der DB. Hier traf man alle E50 an, egal von welchem Heimat-Bw. Bei meinem ersten Besuch am 29.08.66 ruhten sich vor dem Ellok-Schuppen gleich drei Würzburger E50 vor ihren nächsten Einsätzen aus; v.l.n.r.: E50 006, E50 017 und E50 018. Die erste davon, E50 006, wurde 1972 in einen schweren Unfall verwickelt und erhielt beim Wiederaufbau einen komplett neuen Lokkasten in der Art der letzten 150 Bauserie (ab 150 156) - siehe Bild 18.

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Die Nord-Süd Strecke war eine der Haupt-Einsatzstrecken der Baureihe 150. Dementsprechend oft ließen sie sich auch am nördlichen Ende in Hannover sehen. In Hannover Linden Hafen Süd, an der Einmündung der Güterumgehungsbahn in die Strecke aus Hameln, befindet sich 150 060 vom Bw Bebra mit einem gemischten Güterzug noch ganz am Anfang ihrer Fahrt in Richtung Süden. Sehr schön macht sich die Gruppe der Tankwagen hinter Lok - auch 1974 schon ein echter Hingucker. 18.04.74.

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Noch ganz am Anfang der Güterumgehungsbahn ("GüB"), kurz hinter dem Rbf Seelze bei Ahlem, befand ich mich am 09.08.75. Die Kornwestheimer 150 192 ist soeben über die Brücke des Seitenkanals (vom Mittellandkanal) zum Lindener Hafen gerumpelt und passiert jetzt die Einfädelung der Eckverbindung von Leinhausen (Hainholz / Hannover Hgbf) her in die GüB.

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Und noch einmal die GüB, dieses Mal bei Limmer, km 17,2. Am 12.08.75 ist es erneut eine der noch recht neuen Kornwestheimer Maschinen, 150 170, die mir das Warten auf die beiden um diese Zeit hier planmäßig verkehrenden Dampfzüge verkürzt.

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Schon wesentlich älter als die zuvor gezeigte 150 der 3. Bauart war die Nürnberger 150 003, die am 30.08.75 bereits mehr als 18 Dienstjahre auf dem Buckel hat. Südlich des Maschsees, im Stadtteil Hannover Döhren, verläuft die GüB parallel zur Strecke Hannover - Altenbeken, das Gleispaar im Vordergrund.

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Im letzten Büchsenlicht des 06.03.77 rödelt 150 122 vom Bw Hagen Eckesey mit einem Kranzug nordwärts durch (Hagen-) Hohensyburg.

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Die Strecke Kornwestheim - Mannheim war eine sichere Bank für Aufnahmen der schwäbischen Kraftprotze. Am 11.07.77 legt sich 150 174 mit einem Dg in Richtung Mannheim bei Ölbronn in die Kurve.

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Kutzenhausen liegt an der Strecke von Augsburg nach Ulm, etwa auf halben Weg bis Dinkelscherben. Hier hatte man einen freien Blick auf die in einem leichten Einschnitt verlaufende Strecke. Zu sehen gab's hier 1977 zwar nur Alltägliches, aber gerade das ist heute schon wieder interessant. Zum Beispiel 150 151 (Kor) am 16.07.77 auf der Fahrt gen Westen.

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An dieser Aufnahme ist aber auch wirklich alles passé: Die Zuglok Baureihe 150, ein langer Güterzug bestehend nur aus zweiachsigen gedeckten Güterwagen und sogar die Strecke! Denn im Zuge der Neubaustrecke Mannheim - Stuttgart wurde die kreuzende Strecke von Bietigheim nach Mühlacker bei Vaihingen(Enz) großräumig verlegt. Wo am 19.07.77 noch 150 191 bei Kleinglattbach auf einer der dicht befahrensten Strecken der DB unterwegs war, sind heute nur noch Felder.

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Auch der Bahnhof Vaihingen(Enz) Nord hat durch die Neuordnung der Strecken im Bereich Vaihingen seine frühere Bedeutung verloren. Die Gleise, auf denen 150 150 (Kor) am 19.07.77 mit ihrem Tankzug nach Karlsruhe bollert, sind heute nur noch ein innerörtliches Anschlussgleis.

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Falsches Licht (übler Frontschatten) und ein Gewirr von Hochspannungsleitungen im Hintergrund - eigentlich spricht alles gegen dieses Motiv. Aber ein Militärzug, noch dazu voll beladen mit Panzern, ist natürlich auch so eine Aufnahme wert. 150 173 (Kor) bei Leonberg, 09.09.77.

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Die Fotokurve bei Tamm, zwischen Ludwigsburg und Bietigheim, ist in mehreren Galerien in der Bundesbahnzeit zu sehen ("ET-Direktion Stuttgart", "schwäbische Krokodile", u.a.). Und natürlich gaben sich hier auch Kornwestheimer 150 vor ihrer Haustür die Ehre. Zum Beispiel 150 185 am 09.09.77, wiederum mit einem "Öler", vermutlich auf dem Weg nach Karlsruhe.

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P6409, am 01.06.78 bei Straubing auf dem Weg von Regensburg nach Plattling, ist mit 150 029 an der Spitze sicher nicht untermotorisiert. 150 vor Reisezügen - das war zwar vergleichsweise selten, kam aber in allen Einsatzgebieten und in jeder Fahrplanperiode als Füll-Leistung immer wieder vor.

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Aus dem Bw Hanau heraus bot sich dieser Blick auf die Strecke aus Fulda. Am 14.06.79 biegt hier die Nürnberger 150 012 mit ihrem Güterzug in Richtung Frankfurt ein. Man beachte auch das extrem hoch gestellte Vorsignal, was in der engen Kurve auch über einem entgegenkommenden Zug sichtbar bleiben sollte.

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Die Schiebelok 194 039 (Aug) steht schon bereit, die "Keller'sche Kupplung" in Bereitschaftsstellung, als 150 177 (Kor) am 01.09.79 mit langsamer Fahrt in den Bahnhof Geislingen West gerollt kommt. Kurz hinter dem Fotografen wechselt der Güterzug auf das mittlere Gleis vor die 194. Sobald die Schiebelok angesetzt hat und die Strecke frei ist, gehts dann mit vereinten Kräften die Geislinger Steige hinauf.

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Dieser Güterzug mit 150 190 (Kor) an der Spitze hat die Steige bereits bewältigt und kurvt jetzt über die Hochflächen der schwäbischen Alb weiter nach Ulm. Erwartet wurde der Zug ebenfalls am 01.09.79 an der bekannten Fotostelle zwischen Amstetten und Urspring.

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Und weil's so schön war, kam am 01.09.79 gleich noch ein weiterer Güterzug mit 150 164 (Kor) hinterher. Schwarze Fensterrahmen und fehlende Schienenräumer sind für die 150 164 als letzter Lok der 3.Bauart/71 ganz normal, die neue Front mit UIC Steckdose ohne umlaufende Griffstange zwar noch recht neu, aber nichts Besonderes. Wirklich außergewöhnlich sind dagegen die unterschiedlichen Lüftungsgitter (Klatte Vorläufer und Serie), die man erst auf den 2. Blick erkennt.

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150 006 war schon einmal in Bild 1 im Lieferzustand zu sehen. Am 30.04.80 ist ihr Aussehen jedoch total verändert, da sie, wie schon oben gesagt, nach einem schweren Unfall (Ingolstadt, 01.03.72) einen komplett neuen Lokkasten erhielt. Aufnahme bei Fünfstetten Biberhof an der Strecke Treuchtlingen - Donauwörth.

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Wir bleiben an der Augsburger Strecke, wo mir am nächsten Tag, dem 01.05.80, bei Gundelsheim die erste Maschine der Baureihe E50 vor die Kamera fuhr. Für einen größeren Vogel, der zunächst unbeeindruckt von der heran nahenden 150 001 im Gleisbett sitzen blieb, hätte der Tag beinahe tragisch geendet; aber im letzten Moment nahm er dann doch Reißaus und flog so voll ins Bild.

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Alle Wege nach Bayern führen über schwierige Mittelgebirgs-Strecken. Von Westen her ist es die Geislinger Steige, von Norden die Spessart-Rampe Laufach - Heigenbrücken. Bergab ist das natürlich kein Problem, auch wenn die E-Bremse der 150 nicht in der Lage ist, einen solchen Zug, wie wir ihn hinter 150 082 (Beb) sehen, alleine in Beharrungsfahrt zu halten. Hain (Spessart), 05.06.80.

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Die Roheisentransporte von Rheinhausen nach Hattingen gehörten zeitweise zum Arbeitsfeld der Hagener 150. Am 22.06.81 ist 150 127 mit einem leeren Torpedopfannenwagen und zwei Warmblockwagen auf dem Rückweg nach Rheinhausen. In Essen Nord passiert sie 120 003, die gerade einige Gewährleistungsarbeiten bei Krupp hinter sich gebracht hat.

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In einer ganz anderen Ecke von Deutschland, nämlich in Beratzhausen an der Strecke Nürnberg - Regensburg, ist dieselbe Lok, 150 127, am 16.07.82 mit einem fotogenen Ganzzug aus Fcs-Wagen unterwegs.

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Und noch eine Hagener 150 fernab der Heimat: 150 128, ebenfalls am 16.07.82, mit einem Kohle-Leerzug auf der Donaubrücke bei Regensburg Prüfening.

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Die Ruhr-Sieg-Strecke von Hagen über Siegen nach Gießen war quasi die Hausstrecke der Eckeseyer 150er. Am 16.02.83 ist es 150 140, die mit dem "falschen" DB-Logo auf der Front, die mit Gdg57907 Kohle von der Ruhr nach Süddeutschland bringt.

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Am gleichen Tag, dem 16.02.83, gibt es kurz nach dem Kohlezug vom letzten Bild noch eine zweite Leistung mit 150 über das Rothaargebirge. Dieses Mal ist es ein gemischter Güterzug, der mit 150 142 an der Spitze und Schubunterstützung durch eine (im Bild nicht sichtbare) 140 die Rampe von Altenhundem nach Welschen-Ennest bezwingt.

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In den achtziger Jahren waren Nürnberger 150 im Revier schon keine Seltenheit mehr. Bei Westhofen/Ruhr kommt mir am 24.09.83 die noch "einäugige" 150 033 entgegen, vermutlich mit einem Dg aus Süddeutschland via rechte Rheinstrecke und Wuppertal nach Hamm (Westf).

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Seit gut 9 Jahren gibt es die ungeliebte ozeanblau/beige Farbgebung nun schon und inzwischen kann man die so lackierten Fahrzeuge nicht mehr ignorieren. Und so lange die Farbe noch frisch war, gab sie, rückblickend betrachtet, doch kein so schlechtes Bild ab. Ein gutes Beispiel dafür ist die Hagener 150 130, die am 07.07.84 am Block Heide in Schwerte in Richtung Hagen Vorhalle unterwegs ist.

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Auch die Nürnberger 150 022 ist bereits in den ozeanblau/beigen Farbtopf gefallen. Am 19.07.85 präsentiert sie sich nordwärts fahrend vor der bekannten Felskulisse bei Karlstadt am Main.

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Und noch einmal 150 022, jetzt aber auf dem Münchener Nordring mit einem Tankzug, der vmtl. die Raffinerien in Ingolstadt zum Ziel hat. Datum ist der 30.08.85.

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Von München zurück ins Revier, wo 150 175 (Kor) einen voll beladenen Kohlezug übernommen hat, um ihn ins Schwabenland zu bringen. Essen Karnap, 06.05.88.

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Durch den Duisburger Stadtwald auf der Grenze zwischen Mülheim an der Ruhr und Duisburg führte die Rheinische Strecke, die 1989 schon seit vielen Jahren nur noch im Güterverkehr benutzt wurde. Hier konnte am 11.07.89 die Hagener 150 122 beobachtet werden, die einen leeren Ganzzug aus Schwerlastwagen für den Brammentransport westwärts bringt. Heute, 2009, ist aus der einst dreigleisig elektrifizierten Strecke ein eingleisiges, überwuchertes Anschlussgleis geworden.

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Ebenfalls an der Rheinischen Strecke durchs Revier lag der Rbf Essen Nord. Diesen erreicht soeben 150 047, die einen gleichartigen Zug am Haken hat, wie 150 122 auf dem Bild vorher, aber dieses Mal beladen mit Brammen und sicher ein echtes Schwergewicht. Essen Nord, 06.10.89.

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Mit einem langen gemischten Güterzug passiert die Kornwestheimer 150 194 an einem sonnigen Herbsttag den Bahnhof Kirchseon auf dem Weg an die österreichische Grenze. Bis auf das DB-Logo auf der Front und die tief gesetzten Führerstandsbezeichnungen präsentiert sich die 150 mit der höchsten Betriebsnummer noch ganz im Lieferzustand. 26.10.89.

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Da ist doch irgendetwas schief gegangen: 150 050, eine Lok der 2.Bauart mit Schweiger-Lüftungsgittern?! Das war ein echter Exot unter den 150ern; aufgenommen vor einem Kohle-Ganzzug aus 2-achsigen offenen Güterwagen am 17.02.90 in Letmathe an der Ruhr-Sieg Strecke.

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Wuppertal Elberfeld, Ostausfahrt - die Stelle, an der auch schon der Meister Bellingrodt den Zügen mit seiner Platten-Kamera auflauerte. Bei mir war es aber nur eine 50iger, genauer gesagt die Nürnberger 150 024, die hier am 10.04.90 ostwärts durch das Tal der Wupper rumpelt.

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Die restliche Zeit des Tages nach einer geschäftlichen Besprechung in München wurde genutzt, um noch ein paar Aufnahmen in Walpertshofen an der Strecke nach Ingolstadt zu machen. Mit dabei war 150 021 (NüR), die am 04.05.90 vor einem blühenden Rapsfeld südwärts in Richtung Landeshauptstadt unterwegs ist.

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Meine einzige Eisenbahntour, die hauptsächlich der BR 150 galt, führte mich am 12.10.90 an die Nord-Süd-Strecke. Gleich mit der ersten Aufnahme südlich des Cornberger Tunnels konnte ich den ersten Kraftprotz auf's Celluloid bannen: 150 071 vom Bw Nürnberg Rbf, die bergab natürlich kein Problem mit ihrem langen Güterzug hat.

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Da der Zug in Mecklar an die Seite genommen wurde, war es auch ohne forcierte Fahrweise möglich, ihn zu überholen und in der südlichen Bahnhofsausfahrt erneut zu erlegen. 150 071, Mecklar, 12.10.90.

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Die gleiche Stelle wie Bild 38, nur in die andere Richtung fotografiert: Von Süden her poltert die frisch orientrot lackierte 150 099 (NüR) nordwärts. Dieser Zug hat die Cornberger Rampe, die auch nicht ohne ist, noch vor sich. Da ist ein Kraftprotz wie die BR 150 sicher erforderlich.

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Nach einigem Warten dann endlich, wie ersehnt, eine grüne 150 in der lichtmäßig richtigen Richtung nach Süden: 150 016 (NüR), die ihre Einfachlampen am Führerstand 1 bereits gegen Doppellampen eingetauscht hat. Mecklar, immer noch der 12.10.90.

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Später am Nachmittag des 12.10.90 fuhr mir dann in Hauneck noch die Kornwestheimer 150 168 vor die Linse, die mit ihrem roten DB-Logo eine kleine Bauart-Besonderheit aufweist.

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Dienstreisen nach Erlangen waren immer dafür gut, nach dem Ende der Arbeit noch ein einige Aufnahmen an der überaus verkehrsreichen Strecke Bamberg - Fürth - Nürnberg zu machen. So entstand am 15.02.94 das Bild der südwärts fahrenden 150 026 (NüR) am Nordkopf des Erlanger Hbfs.

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Und noch eine orientrote 150 in dieser Galerie - dieses Mal richtig im Licht und vor einem typischen Zug der letzten Einsatzjahre: Ein Kohle-Ganzzug aus Fal-Wagen, der vmtl. via Ruhr-Sieg-Strecke nach Süddeutschland zu befördern ist. Gesehen und fotografiert am 07.04.94 auf der damals als Nokia-Bahn bezeichneten Strecke von Wanne-Eickel nach Bochum Nord in Herne Holsterhausen.

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Einen ähnlichen Zug hatte 150 091 (NüR) am Haken, als sie am 17.10.96 dem Rbf Oberhausen West einen Besuch abstattete. Als designierte Museumslok trägt sie kein Eigentumslogo - das war zu dieser Zeit längst der DBAG Magerkeks - und passt somit so gerade noch in die Bundesbahnzeit.

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Die letzte Aufnahme fällt allerdings völlig aus dem selbst gesetzten Zeitrahmen der Bundesbahnzeit. Aber es war die absolut letzte, die ich von einer 150 im Betrieb machen konnte. Ich denke, das Bild ist ein würdiger Schlusspunkt dieser Galerie. Am 04.09.03 wartete ich oberhalb von Solnhofen im Altmühltal eigentlich auf einen Taurus, der einfach nicht kommen wollte - da gab's überraschend und höchst willkommen als Ersatz 150 043 mit einem Audi-Zug gen Nordseehäfen.

Adieu E50 - unvergessener Kraftprotz auf DB-Gleisen!