Berlin 1969 - Reise in eine geteilte Stadt

Die obligatorische Berlin-Fahrt in der 13. Klasse (damals hieß das noch Oberprima) führte mich 1969 zum ersten Mal in die geteilte Stadt. Die besondere politische Situation mit dem Vier-Mächte Status und der Mauer zwischen Ost und West, sowie die von der Studentenbewegung 1968 ausgelösten gesellschaftspolitischen Ereignisse machten Berlin in jeder Hinsicht interessant für die politische Bildung junger Staatsbürger.

Dem Zeitgeist entsprechend hatten wir Schüler uns viel Freiheit und Freizeit erstritten, die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust zu erkunden. Das habe ich dazu genutzt, das Eisenbahnwesen der Stadt in West und Ost kennenzulernen. Genauere Informationen über die Eisenbahn-Szene in Berlin lagen mir seinerzeit nicht vor, geschweige denn, dass ich Kenntnis von besonderen Leistungen und/oder Fotostellen gehabt hätte. Daher blieb mir nichts anderes übrig, als das unbekannte Terrain selbst zu erforschen, was der jugendlichen Abenteuerlust aber durchaus entgegenkam.

Die ersten Tage blieb ich bei meinen Eisenbahn-Erkundungstouren im Westteil der Stadt, wo es zwar nur einen recht dünnen Reisezug- und Güterverkehr gab, mich aber die S-Bahn mit ihren alten Vorkriegs-ETs durchaus reizte.

Danach war der "wilde Osten" angesagt, wo sich mir eine völlig neue Welt erschloss - sowohl was die Lebensverhältnisse im Allgemeinen, als auch das Eisenbahnwesen im Speziellen anging. Auch wenn der letzte Ausflug in den Osten etwas abrupt endete (siehe Bild 45), die Vielfalt, die sich hier bot, forderte eine neuerliche Eisenbahntour nach Berlin geradezu heraus - doch dazu später mehr in einer weiteren Galerie.

Die brauchbaren Ergebnisse meiner Fototouren auf der Klassenfahrt von 1969 sind in der nachfolgenden Bildergalerie zusammengestellt, wobei ich eine chronologische Anordnung gewählt habe.

West-Berlin, 17.04.69

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Die erste Aufnahme der Reise entstand am regnerischen Morgen des 17.04.69 im U-Bahnhof Podbielskiallee. Eigentlich fotografiere ich ja keine U- und Straßenbahnen, aber dieser schon beinahe museal anmutende Triebwagen mit der Betriebsnummer 400 erschien mir dann doch eine Aufnahme wert.

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Eine verlängerte Mittagspause im offiziellen Stadt-Besichtigungsprogramm wurde für einen kurzen Besuch am nächstgelegenen S-Bahnhof Schmargendorf genutzt. Diese an der Ringbahn gelegene Station wurde 1993 in Heidelberger Platz umbenannt. Als erstes läuft ein Halbzug mit ET165 228 an der Spitze ein. Hinter dem Bahnhof frisst sich die Stadtautobahn (heute A100) durch die Stadt.

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Der nächste Zug wird von unten fotografiert. Dieses Mal ist es ET165 488, der sich wie die meisten Triebwagen der Bauart Stadtbahn noch im ursprünglichen Zustand befindet, mit nur einer Frontlampe und Schlussleuchten oben am Dach. Berlin Schmargendorf, 17.04.69.

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Am Nordkopf des Bahnhofs Schmargendorf taucht ein nordwärts fahrender Ringbahnzug mit ET165 385 am Schluss unter der das Motiv beherrschenden Autobahnbrücke hindurch.

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Auf dem falschen Fuß erwischt wurde ich durch einen überraschend vom Westkreuz heran brummenden Materialzug, geführt von ET165 293. Im Unterschied zu den bisher gezeigten ET165 ist dieser Triebwagen bereits modernisiert, auf Ein-Mann-Bedienung umgebaut (siehe Kürzel EMB vorn am Rahmen) und mit zwei seitlich angeordneten Doppel-Lampen ausgestattet.

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Die Fahrt mit der Klasse zu Gedächtniskirche und Ku'damm wird genutzt, um im Bahnhof Zoo noch schnell V180 068 auf den Film zu bannen. Die Maschine gehört zur vierachsigen Variante V180.0 und hat den Kölner Schnellzug D111 ab Helmstedt bespannt. Die letzte Etappe der Fahrt führt über die Stadtbahn zum (Grenz-) Bahnhof Friedrichstraße. Letzte Aufnahme vom 17.04.69.

West-Berlin, 18.04.69

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Der dritte Tag der Klassenfahrt, der 18.04.69, stand zur freien Verfügung und begann für mich auf dem Bahnhof Zoo, wo D166 nach Hamburg bei der Einfahrt erwartet wird. Planmäßig ist eine 01.5 vom Bw Wittenberge am Zug, und zwar die Boxpok-Öl-Lok 01 508. Die gut 40-minütige Aufenthaltszeit im Bf. Zoo bot jetzt die Chance, dem Zug vorauszufahren und ihn noch einmal auf der Strecke zu "erlegen".

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Mit der S-Bahn nach Grunewald, ein knackiger Fußmarsch entlang der Strecke nach Süden, und schon war ich rechtzeitig vor Ort. Zunächst gaben sich aber noch zwei S-Bahn Züge die Ehre: Als ersten sehen wir ET166 033, einen der formschönen Triebwagen der Bauart Olympia.

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Unmittelbar darauf kommt aus der Gegenrichtung ein Materialzug, der dieses Mal in ganzer Schönheit, sprich Länge, von mir abgelichtet werden kann. Als Schlussläufer ist ET165 421 eingereiht.

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Schon lange bevor D166 aus der lang gezogenen Kurve neben dem S-Bahn-Bw Hundekehle auftaucht, kann man ihn hören. Denn 01 508 legt sich mit dem leicht verspäteten Hamburger Schnellzug schwer ins Zeug und kachelt jetzt volles Rohr über die schnurgerade Strecke durch den Grunewald in Richtung Wannsee / Grenzübergang Griebnitzsee - ein Augen- und Ohrenschmaus erster Güte!

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Danach wird's erst einmal "dieselig". Zuerst brummt die Grunewalder V180 051 mit einem Güterzug südwärts, bei dem es sich um den verspäteten TDg 46108 nach Braunschweig handeln könnte.

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Wenig später folgt V180 078 ,ebenfalls vom Bw Berlin Grunewald, mit dem Militärzug Db672 (Bln.-Charlottenburg - Hannover Hbf), der vor allem wegen seines Wagenparks aus Vorkriegs-Schnellzugwagen Beachtung verdient.

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Ein Autozug mit fabrikneuen VW-Käfern und DR V60 - na, das hat doch was. Auch wenn sich die Sonne mal wieder vornehm hinter einer Wolke verzieht, eine solche Fuhre bleibt natürlich nicht unfotografiert. V60 1252 hat eine Übergabe zum VW-Großhändler "Eduard Winter AG" in Lichterfelde West am Haken, der an der Industriebahn Lichterfelde West - Teltowkanal/Goerzallee ("Goerzbahn") residiert.

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Als ich die folgenden S-Bahn Züge aufnahm, hatte ich noch keine Ahnung davon, welch' bemerkenswerte Vergangenheit diese Fahrzeuge hatten: ET166 054 ist ein ehemaliger Triebwagen der Werksbahn Peenemünde auf Usedom, der nach dem Krieg zunächst die Nummer ET167 286 erhielt. Nach gründlicher Aufarbeitung und Modernisierung wurde er 1965 in die Baureihe ET166 eingereiht.

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Bei ET166 036 haben wir es mit dem früheren ET125 004 zu tun, der 1934/35 als Bankierzug für einen beschleunigten S-Bahn Verkehr auf der Strecke vom Potsdamer Fernbahnhof nach Zehlendorf beschafft wurde. Wie bei den Peenemünder Zügen erfolgte auch hier die Einreihung in die Baureihe ET166 nach Aufarbeitung und Modernisierung in den frühen sechziger Jahren.

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1½ Stunden nach dem Hamburger Schnellzug ist wieder Dampf angesagt: Mit D110 nach Köln lässt auch die Ostberliner 03 081 nichts anbrennen. Im ersten Moment kam mir nur der geschweißte Sandkasten irgendwie seltsam vor, aber inzwischen weiß ich, dass ich hier der ersten DR 03 mit Reko-Kessel ex Baureihe 22 begegnet war (Umbau 03.02.69).

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DR Dieseltraktion vom Modernsten: Die sechsachsige Variante der Baureihe V180 war mit etlichen Exemplaren auch im West-Bw Bln. Grunewald stationiert. Eine davon, V180 276, rollt hier mit einem langen Güterzug gen Norden. Laut Buchfahrplan war das wahrscheinlich Ne 45191 von Sedin nach Grunewald.

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Der nächste Interzonenzug nach Hamburg ist fällig, von mir erwartet unmittelbar am S-Bahnhof Grunewald. D164 ist mit 01 503 vom Bw Wittenberge bespannt. Der "Vorschuss" ermöglicht einen guten Blick auf eine klassische Bahnhofsanlage der Berliner S-Bahn.

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Natürlich gibt es auch einen "Hauptschuss", bei dem 01 503 groß ins Bild kommt. In voller Fahrt passiert sie mit D164 den S-Bahnhof Grunewald. Wie alle Wittenberger 01.5 besitzt auch diese Lok eine Öl-Feuerung. Die Boxpokräder in den Treibradsätzen waren dagegen nur bei einigen Maschinen zu finden.

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Für den Gegenzug D163 aus Hamburg sollte es ein Motiv an der Stadtbahn sein. Mangels Ortskenntnis und Zeit zum Suchen blieb mir letztlich nur dieser etwas vermurkste Blick von unten auf den Zug, wie er über die Berlin-typischen gemauerten Bögen der aufgeständerten Strecke gen Osten rauscht. Zuglok ist 01 507 (Wbe). Aufnahme am 18.04.69 bei der S-Bahn Station Bellevue, östlich der Spree.

Ost-Berlin, 19.04.69

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Am nächsten Tag stand eine ganz neue Lebenserfahrung auf dem Programm: Go East! Soeben habe ich die schikanösen Grenzformalitäten in der Übergangsstelle Friedrichstraße hinter mich gebracht und schnuppere nun am 19.04.69 zum ersten Mal den Duft des real existierenden Sozialismus. Der wird versüßt durch den typischen Dampflok-Geruch nach heißem Öl, Dampf und Rauch, der von der ostwärts fahrenden 01 505 (Wbe) ausgeht; am Haken D163 aus Hamburg.

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Angekommen im Ostbahnhof, rollt gerade 23 1104 den Bahnsteig entlang zurück in Richtung Heimat-Bw Berlin-Lichtenberg.

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Abfahrbereit in Richtung Osten steht V180 109 vom Bw Leipzig-Süd. Nach V180.0 und V180.2 nun eine V180.1 als dritte Variante innerhalb der V180 Familie. Die massive Präsenz uniformierter "Organe" ließen es angeraten erscheinen, den Ostbahnhof schleunigst zu verlassen und andere Ziele anzusteuern.

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Der Fußmarsch in Richtung Osten führte mich mehr oder weniger zufällig am legendären Bw Ostbahnhof vorbei. Durch eine größere Baumassnahme war ein Teil des Geländes von der Straße aus einsehbar und problemlos zugänglich, was mich zu dem mutigen (aus heutiger Sicht eher leichtsinnigen) Entschluss verleitete, kurzerhand ins Bw hinein zu marschieren und dort ohne zu fragen einige Aufnahmen zu machen. Zuerst von 03 269, einer Altbaukessel-Lok mit Mischvorwärmer ...

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... und dann, etwas weiter vorgewagt, von 01 084. Wie 03 269 vom vorigen Bild war auch die 01 zu dieser Zeit hier im Bw Berlin Ostbahnhof beheimatet.

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Noch näher heran sieht man deutlich, dass die großen Windleitbleche von 01 084 im hinteren Drittel bereits beschnitten sind und somit nicht mehr den Originalzustand darstellen. Es trifft sich gut, dass just im Moment der Aufnahme oben die Ellok des Bahnpostamts Berlin Ostbahnhof ein paar Postwagen verschiebt.

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Als nächster Fotopunkt ergab sich beinahe zwangsläufig die Warschauer Brücke, von der aus man einen herrlichen Blick auf das östliche Bahnhofsvorfeld des Ostbahnhofs hat. Zunächst zieht die im Wriezener Güterbahnhof rangierende 52 379 meine Aufmerksamkeit auf sich.

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Kurze Zeit später zuckelt 52 379 mit ihrem Zug unter der Warschauer Brücke hindurch; Nahziel vermutlich Lichtenberg. Na bitte, damit hatte ich meine erste betriebsfähige 52er im Kasten, noch dazu eine mit Altbau-Kessel.

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Und was verbirgt sich da zwischen diversen Güterwagen auf dem Gelände des RAW Franz Stenzer, gut einsehbar von der Nordseite der Warschauer Brücke? Richtig, eine gute alte G8.1, die Lichtenberger 55 3000. Aber alles Warten war vergeblich, es bewegte sich nichts. So blieb nur dieses Suchbild, was mich heute wegen des Einblicks in die Anlagen des RAW umso mehr erfreut. Das Datum ist immer noch der 19.04.69.

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Na endlich, eine "Großohrige" mit Zug: Aus Rummelsburg kommt die Dresdener 01 114 mit einem Leerreisezug heran gerollt, der im Ostbahnhof für die Fahrt ins Elb-Florenz bereitgestellt wird.

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S-Bahn trifft Fernverkehr: Während ein S-Bahn Vollzug mit ET167 140 am Ende mit dem typischen S-Bahn-Heulen in den S-Bahnhof Warschauer Straße einläuft, huscht auf den Ferngleisen mit leisem Brummen der VT18.16.06 heran. Ext 122 (Malmö-) Saßnitz - Berlin bringt die Reisenden aus Schweden in die Hauptstadt der DDR.

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In der Nahansicht des VT18.16.06 sieht man (meines Erachtens) deutlich, dass die Konstrukteure des Schnellverkehrs-Triebwagens bei der Formgebung einige Anleihen bei Franz Kruckenberg, dem Vater des Schienen-Zeppelins, genommen haben.

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Das war natürlich ein Highlight für mich: Eine 03.10 - juch hu! Bei der DB knapp verpasst (siehe Galerie "03.10 - Die Legende lebt"), jetzt die DR-Variante in Gestalt der 03 1088 leibhaftig vor mir. Während ich vom Ostbahnhof zur Warschauer Brücke unterwegs war, muss sie mit einem Zug eingetroffen sein; nun fährt sie nach getaner Arbeit zum Restaurieren ins Bw (Lichtenberg?).

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Für eine 03.10 war die hastige Überquerung der verkehrsreichen Warschauer Straße auf die andere Seite der Brücke trotz der damit verbundenen Gefahren (Autos, Polizei) unvermeidlich. Nur so konnte ich die Stralsunder 03 1088 noch einmal schön von vorn/oben ablichten.

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Nach der Dreizylinder-03 sind jetzt erst einmal die Zweizylinder-03 dran: Zuerst kommt 03 235 als Lz zu ihrem Heimat-Bw Ostbahnhof angedampft. Der tadellose Zustand kommt nicht von ungefähr, denn die Maschine hat gerade erst vor 17 Tagen, genau am 02.04.69, ihren neuen Reko-Kessel erhalten.

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Danach tobt aus der Gegenrichtung 03 154 heran. Die ehemalige Stromlinienlok (inzwischen ebenfalls mit dem Reko-Kessel 39E ausgerüstet) scheint immer noch etwas Besonderes zu sein - darauf deuten das Flügelradsymbol auf der Rauchkammer und die Lokschilder mit Rand hin. Was mag das wohl für ein Zug gewesen sein, vor dem sich diese 03 so prächtig ins Zeug legt (Ostbahnhof ab ca. 16:00 bis 17:00 Uhr)?

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Gar nichts Besonderes ist dagegen die Lichtenberger 23 1097, die kurz darauf total ohne Dampf aus der Gegenrichtung am S-Bahnhof Warschauer Straße vorbei rollt. Zeitlage und Zugzusammenstellung sprechen für P1114 aus Frankfurt(Oder), Ostbahnhof an 16:05 Uhr.

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Danach ist wieder großes Kino angesagt: Die Dresdener 01 114, die oben in Bild 30 noch mit dem Leerpark zu sehen war, beschleunigt einen schweren internationalen Schnellzug aus dem Ostbahnhof heraus in Richtung Heimat. Am Haken hat sie den berühmten D56 "Pannonia-Express" nach Prag mit Kurswagen nach Budapest und Sofia.

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Und weil's so schön ist, noch eine Nahaufnahme von 01 114, bei der die "großen Ohren" gut zur Geltung kommen. Im Gegensatz zu 01 084 von Bild 25/26 sind die Windleitbleche hier noch im Originalzustand.

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Mit einem Postzug(?) folgt 01 514. Auch wenn der Zug nicht in voller Länge zu sehen ist - die Ostbahnhofer Kohle-01.5 scheint mit diesem Zug keine große Mühe zu haben. Aber immerhin produziert sie eine schöne schwarze Rauchfahne.

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Auf dem Rückweg ins West-Berliner Quartier wird im Ostbahnhof noch 03 060 aufs Korn genommen. Die schon ziemlich tief stehende Sonne wirft zwar einen heftigen Schatten auf die Lok, aber die Dresdener Maschine ist immerhin noch mit einem alten Kessel ausgestattet. Da muss man schon mal Kompromisse eingehen.

Ost-Berlin, 20.04.69

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Der Vormittag des nächsten Tages (20.04.69) wird für eine weitere kurze "Erkundungstour" in den Osten genutzt. Dieses Mal geht es mit der S-Bahn gleich bis zur Warschauer Brücke, wo mir als erstes die Ostbahnhofer 38 1312 vor die Linse kommt. Eine P8 mit großen Windleitblechen - so etwas hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Und auch die Hängeeisensteuerung mit dem alten Steuerungsträger ist mir bei der DB nicht mehr begegnet.

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55 3000 im RAW "Franz Stenzer" scheint sich seit gestern nicht von der Stelle gerührt zu haben. Aber die Wagen sind weg und damit der Blick von der Seite frei.

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Der Fußweg nördlich ums RAW herum führte mich zu einem weiteren schönen Fotopunkt, der Modersohnstraße über die Bahn. Ganz im Hintergrund sind schon die Bahnsteigdächer vom Bf. Ostkreuz zu erkennen. Leider war wohl gerade ein "Fahrplanloch" und es dauerte eine ganze Weile, bis schließlich die Altbaukessel 03 030 mit einem Post- bzw. Expressgutzug angedampft kam.

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Reger Verkehr herrschte nur auf den S-Bahn Gleisen. Hier sieht man einen Vollzug (= 4 ET/EB-Einheiten) mit ET167 195 an der Spitze.

Kurz darauf erhielt ich von einem freundlichen Zeitgenossen im Vorbeigehen die Warnung zugeraunt, dass ich bereits von der Trapo beobachtet würde. Das ließ es mir angeraten erscheinen, unverzüglich den Rückzug in den sicheren Westen anzutreten. Aber Eines war klar: Hier musste ich noch mal hin!