ET30 - der Ruhrgebiets-Sprinter

Für den Städteschnellverkehr im Ruhrgebiet erhielt die Deutsche Bundesbahn im Jahr 1956 insgesamt 24 dreiteilige Elektrotriebwagen der Baureihe ET30 (ab 1968 BR 430). Im mechanischen Teil und insbesondere in ihrer äußeren Gestaltung stellten die Triebwagen eine Weiterentwicklung des ET56 dar, des ersten Nachkriegs-ETs der DB. Im Unterschied zu diesem war jedoch der elektrische Teil eine komplette Neuentwicklung. Mit einer spezifischen Leistung von 11,9 kW/t Gesamtgewicht (zum Vergleich ET25: 6,7 kW/t) besaß der ET30 eine für damalige Verhältnisse extrem hohe Anfahrbeschleunigung und war damit bestens geeignet für die ihm zugedachten Einsätze.

Nach einer gründlichen und breit angelegten Vorerprobung der fabrikneuen Züge in Nürnberg, München und Freilassing standen die Triebwagen termingerecht zur Aufnahme des elektrischen Betriebs im Ruhrgebiet am 02.06.57 zur Verfügung. Für den anfänglichen Inselbetrieb auf der Strecke Düsseldorf - Essen - Dortmund - Hamm erhielt das Bw Dortmund Bbf zunächst 18 ETs, die im Mai 67 an das Bw Hamm P weitergegeben wurden. Zum Winterfahrplan '72/73 kamen auch die restlichen sechs Züge aus Nürnberg hinzu. Eingesetzt wurden die Züge im gesamten Ruhrgebiet und vereinzelt auch auf den von hier ausgehenden Strecken nach Münster, Bielefeld, Paderborn, Frankfurt (über die Ruhr-Sieg Strecke) und Köln (über Wuppertal).

Diese Galerie ist meine ganz persönliche Hommage an einen Triebwagen, den ich für den formschönsten ET der Bundesbahnzeit halte, besonders in der ursprünglichen Farbgebung mit schwarz hinterlegten Frontfenstern und Zierstreifen. Die Bildauswahl stellte mich vor die Qual der Wahl, kann ich hier doch nur einen kleinen Bruchteil der vorhandenen Aufnahmen zeigen. Der Gedanke, alle 48 Endwagen wenigsten einmal zu vorzustellen, musste ebenso aufgegeben werden wie der Versuch, möglichst alle Einsatzstrecken zu berücksichtigen. Letztlich habe mich entschieden, in bewährter Weise die aus meiner Sicht besten und interessantesten Fotos zu präsentieren, und zwar entlang einer "Tour de Ruhr", die von Hagen über Witten nach Dortmund und weiter nach Bochum, Essen, Mülheim und Duisburg führt; von dort zurück über die Köln-Mindener Strecke via Essen Altenessen und Gelsenkirchen nach Hamm und aus dem Ruhrgebiet heraus.

Abschließend noch ein formaler Hinweis: Bei den angegebenen Fahrzeugnummern handelt es sich jeweils um den im Bild vorn sichtbaren Endwagen.

Hagen (Westf.) - Dortmund

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Das erste Bild dieser Galerie ist eines meiner ältesten Dias überhaupt und das einzige von einem Ruhrgebiets ET30 in der ursprünglichen Farbgebung. Leider versteckte sich am 24.05.66 die Sonne gerade hinter der berüchtigten Fotowolke, als ET30 013a den Hagener Hbf in Richtung Dortmund verlässt.

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Südlich von Wetter überquert die Pz-Strecke Hagen - Witten die Ruhr über zwei niedrige Flußbrücken. Über die nördliche davon rauscht 430 420 am 13.11.83 als P5381. Direkt hinter der Brücke liegt der künstlich aufgestaute Harkortsee.

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Zur Bundesbahnzeit wurde auch die Strecke westlich der Ruhr über Wengern noch im Personenverkehr bedient. Am 16.04.83 sehen wir 430 414 bei der Einfahrt in den Bahnhof Wengern Ost. Noch ist die ozeanblau/beige Farbgebung relativ frisch und keiner konnte damals ahnen, dass gerade dieser Triebwagen als Museumszug wieder seine ursprüngliche rote Lackierung zurück erhalten sollte.

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Zwischen Oberwengern und Witten überquert die Strecke mit einem großen, im Bogen liegenden Viadukt die Ruhr. 430 117 befindet sich am 16.04.83 gerade mitten auf dem Viadukt auf seinem Weg als P7719 nach Hagen.

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Vorbei an den ehrwürdigen Hallen des AW Witten beschleunigt 430 116 am 15.05.80 als P5322. Unmittelbar nördlich des Fotostandpunkts verzweigt sich die Strecke nach Bochum Langendreer (vordere Gleise) und Dortmund Hbf über Witten Annen und Do. Barop (hintere Gleise). Damals lief noch der gesamte Verkehr nach Dortmund über letztgenannte Strecke, heute fahren hier nur noch S-Bahnen.

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In Witten Annen kreuzt die Strecke Witten - Dortmund den sog. "Rheinischen Esel", die Verbindung von Bochum Langendreer nach Dortmund Löttringhausen, die aber auch damals schon nur noch im Güterverkehr bis Witten Annen bedient wurde. Am 31.03.80 passiert 430 401 das schöne Viadukt als P5317.

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Beinahe ländlichen Charakter hat die Strecke im Dortmunder Stadtteil Kruckel, am südwestlichen Stadtrand gelegen. Unmittelbar nach einem IC mit 103 folgt 430 416 als P5319 nach Hagen. 15.05.80.

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Ausnahmsweise (oder versehentlich?) den falschen, vorderen Stromabnehmer am Draht hat 430 423, als er mir am 15.08.80 als P5312 in Dortmund Barop vor die Linse fuhr. Interessant für Modellbahner: Das allein auf weiter Flur stehende Stadthaus im Hintergrund.

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Derselbe Tag, fast die gleiche Stelle, nur ein paar hundert Meter weiter Richtung Dortmund Hbf: Als P5313 fährt 430 121 nach Hagen. Solange der Lack noch frisch war, machte der 430 auch in ozeanblau/beige ein gute Figur.

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An der Dorstfelder Brücke biegt 430 416 in die Zielgerade ein; in wenigen Augenblicken wird P5318 seinen Endpunkt Dortmund Hbf erreicht haben. Unter der Brücke vereinigen sich die Strecken aus Unna (vorderes Gleispaar) und Witten (hinteres Gleispaar) mit der bergisch-märkischen Strecke aus Essen (von links hinten im Hintergrund), um dann als 6-gleisige Strecke in den Hbf einzumünden. 15.05.80.

Dortmund Hbf und Vorfeld

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Im ersten Licht eines kalten Wintertages stehen 430 108 und 430 424 am 20.02.80 in den Kopfbahnsteiggleisen des Dortmunder Hauptbahnhofs.
430 108 wird gleich als P5663 nach Unna über Do. Hörde fahren, während 430 424 als P5311 gerade aus Witten eingetroffen ist.

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Westausfahrt Dortmund Hbf, 23.07.80. Ausnahmsweise einmal nicht aus den Kopfgleisen kommt 430 105 als P5321 nach Hagen.

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Die westliche Ausfahrt des Dortmunder Hbfs mit den 6 Gleisen nach Essen, Hagen und Unna war mit festen Fahrleitungsbrücken ausgestattet, was bei der DB äußerst selten vorkam. Dazu gab es eine fotogene Signalbrücke mit den Einfahrsignalen in den Hbf. Unter dieser befindet sich 430 123 am 15.05.80 auf seinem Weg als P5317 nach Hagen.

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Der Nachschuss auf denselben Zug (hinten jetzt natürlich 430 423) ermöglicht einen guten Blick auf die Werkshallen der Hütte Union, die so ganz und gar nichts mit dem berühmten Dortmunder Bier gleichen Namens zu tun hat.

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Nur ein kleines Stück weiter stadtauswärts, quasi direkt unter der Dorstfelder Brücke, bietet sich schon wieder ein anderes Bild. 430 121 ist als P5667 nach Soest über Unna unterwegs. Dortmund, 15.05.80.

Dortmund - Bochum - Essen - Duisburg

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Die Stadtgrenze zwischen Dortmund und Bochum war (und ist heute noch) eine der vielen grünen Inseln im sonst dicht bebauten Ruhrgebiet. Noch auf der Dortmunder Seite, im Stadtteil Somborn, rauscht 430 124 an einer imposanten grünen Wand aus Pappeln vorbei als P5244 nach Essen. 19.05.79.

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Der Gegenzug P5235 wird mit 430 110 gefahren. Bemerkenswert die Einfach-Fahrleitung ohne Hängedraht der beiden Güterzuggleise im Vordergrund. Diese Bauart gab es sonst nur in Nebengleisen von Rangierbahnhöfen, ist mir aber nirgendwo sonst als Streckenausrüstung bekannt.

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Darauf hatte ich ja eigentlich gewartet: P5237 verkehrte planmäßig als Doppeleinheit. Am 19.05.79 bilden 430 407 und 430 414 das rein rote Doppel.
Genau an dieser Stelle wird heute die (Neubau-) Eckverbindung nach Witten kreuzungsfrei ausgefädelt, über die der gesamte Fernverkehr in der Relation Dortmund - Hagen läuft.

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Am 19.05.79 steht 430 115 als P7708 im alten, an der Fernbahn gelegenen Bahnhof Bochum Langendreer. Von diesem ist heute fast nichts mehr zu sehen: Die Bahnsteige sind komplett entfernt, die beiden verbliebenen Gleise neu trassiert und das alte, tiefgelegene Bahnhofsgebäude dient als Jugendtreff.

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Am 07.10.78 war die Pz-Strecke zwischen Bochum Langendreer und Bochum Hbf noch viergleisig. 430 422 als P6035 benutzt das innere, dem Fernverkehr vorbehaltene Gleispaar. Die beiden äußeren Gleise dienten früher dem Nahverkehr von und nach Bochum Nord und weiter nach Essen Kray Nord bzw. Wanne Eickel.

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Bochum Hbf repräsentiert (bis heute) mit seinen geschwungenen Bahnsteigdächern aus Beton den Baustil der fünfziger Jahre. Das ist die richtige Umgebung für 430 420, der hier am 13.11.83 als P7719 am Bahnsteig steht.

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Auch das Stellwerk am Bahnsteigende fügt sich nahtlos in dieses heute schon klassisch zu nennende architektonische Ensemble ein. Deshalb hier noch ein weiteres Bild von 430 420 bei der Ausfahrt.

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Durch eine eisige Winterlandschaft düst 430 124 am Neujahrsmorgen 1979 als P5248. Hinter sich her zieht er eine Fahne aus lockerem Flugschnee. (Essen-) Kray Leithe, 01.01.79.

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Der Bahnübergang in Kray Leithe war eine von mir oft besuchte Fotostelle im Essener Stadtgebiet. Am 12.02.84 herrschte schönes, sonniges Winterwetter, aber leider gab es keinen Schnee. Der Nachschuss zeigt 430 123 als P7719 auf seiner Fahrt zum nächsten Halt in Wattenscheid.

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Die andere (Blick-)Richtung in Kray Leithe: Am 05.08.78 verkehrt der schon aus Bild 18 bekannte P5237 wie üblich als Doppeleinheit, gebildet aus 430 411 und 430 401.

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Westlich des Bahnübergangs in (Essen-) Kray Leithe macht die Strecke eine sanfte Kurve, um danach schnurgerade durch Essen Kray zu verlaufen. Durch diese Kurve rauscht 430 123 am 12.02.84 als P7716, um dann wenig später nach einer Bahnsteigwendung in Essen Hbf als P7719 zurückzukehren (s. Bild 24).

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Nach einem kurzen Halt im Bahnhof Essen Kray Süd nimmt 430 119 die letzte Etappe nach Essen Hbf in Angriff. P5242 am 13.04.79.

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Der Nachschuss auf denselben Zug (hinten 430 419) ermöglicht einen schönen Blick auf das alte Straßenviadukt der Schönscheidtstraße in Essen Kray. Durch den mittleren Bogen hindurch ist exakt die Stelle zu sehen, an der die folgenden Aufnahmen entstanden.

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Direkt hinter dem Viadukt aus Bild 28 legt sich 430 118 mit P5238 in die Kurve. Bereits hier fächert sich die Strecke auf in die Zufahrt zum Rbf Essen und die Nah- und Fernverkehrsgleise des Essener Hbf's. Abzweig Essen Kray Süd, 13.04.79.

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Derselbe Zug im Nachschuss auf 430 418. Die perspektivische Verkürzung des Teleobjektivs zeigt deutlich den Grund für die allen Insidern bekannte heftige Störung des Fahrkomforts bei der Zugfahrt über diese Stelle: Die im Bogen liegende Weichenverbindung ist nicht perfekt mit Bogenweichen gestaltet, sondern enthält gerade Abschnitte im durchlaufenden Strang.

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Und noch ein Bild vom Abzweig Essen Kray Süd: Ebenfalls am 13.04.79 ist es der blau/ beige 430 421, der als P5231 Richtung Bochum unterwegs ist.

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Direkt neben dem Essener Rangierbahnhof sehen wir 430 111 am 08.10.78. Nach meinen Aufzeichnungen handelte es sich um eine außerplanmäßige Leerfahrt, vmtl. von Essen nach Hamm.

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Einfahrt Essen Hbf. 430 117 hat am 06.01.79 mit P5256 sein Fahrziel erreicht.
Schnee im Revier, noch dazu mit Sonne - das ist schon ein äußerst seltenes Naturereignis in dieser Region - schade für die Fotografen.

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Ein Standardmotiv aus dem heimatlichen Essener Hauptbahnhof: Am 15.05.80 steht 430 402 am Fernbahnsteig auf Gleis 2 mit einer der wenigen Eilzugleistungen im 430-Umlaufplan. E3448 kommt aus Paderborn und fährt noch weiter bis Duisburg. 15.05.80.

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S-Bahn 420 neben Ruhrgebietssprinter 430 - oft versucht und doch nicht besser hinbekommen. Bei etwas "schmierigem" Licht stehen 420 128 (S1) und 430 419 (P5237) am 21.04.79ausnahmsweise einmal passend nebeneinander in Essen Hbf.

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Eine typische Situation in Essen Hbf: Während 430 122 (aus P5238) zum Wenden ins Bw Essen fährt, wartet im Hintergrund bereits 430 404 (für P5235) auf die Fahrtfreigabe an den Bahnsteig. Westliches Bahnhofs-Vorfeld, 08.10.79.

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Zwischen Essen und Duisburg waren die 430 in den siebziger Jahren nur noch selten zu sehen. Einzige Planleistung war das Zugpaar E3448/3449 von Paderborn nach Duisburg u.z... Am 30.08.79 entstand die Aufnahme von 430 403 als E3449 in Mülheim Heißen oberhalb des ehemaligen Rangierbahnhofs.

Duisburg - Duisburg Wedau

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Der Taktverkehr zwischen Duisburg Hbf und Duisburg Bissingheim wurde im Winterfahrplan 1977/78 von 430 gefahren. Am 01.10.77 ist 430 104 gerade in den Bahnhof Duisburg Wedau eingelaufen, der damals noch einen sehr gepflegten Eindruck macht.

Oberhausen - Essen Altenessen - Gelsenkirchen - Dortmund

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In Oberhausen an der Stadtgrenze zu Essen Frintrop ist 430 120 als P5167 über die "Köln-Mindener" in Richtung Dortmund unterwegs. Hinter der Strecke die ausgedehnten Gleisanlagen des Stahlwerks Oberhausen, in denen man ganz im Hintergrund EH 239 rangieren sieht. 15.04.80.

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Etwas früher am Tag hatte ich den 430 120 schon einmal als P5144 vor die Linse gekriegt, vor der Kulisse des Stahlwerks Oberhausen. Rechts gerade noch zu sehen: Die typischen Schrebergärten in den Nischen des Ruhrgebiets.

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Hier befinden wir uns bereits auf Essener Stadtgebiet im Stadtteil Frintrop. Auch am 05.03.80 ist es 430 120, der als P5144 unterwegs ist. Im Hintergrund steht 216 013 mit einem leeren Kohlezug abfahrbereit im Übergabebahnhof des Stahlwerks.

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In Essen Dellwig zweigt die Güterzugstrecke nach Bottrop Süd von der Köln-Mindener ab. In voller Fahrt kommt 430 118 am 24.03.80 daher, und wieder ist es der schon mehrfach gezeigte P5144.

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Dieselbe Stelle, etwas mehr von oben gesehen. Der Nachschuss auf 430 408 entstand am 14.04.80, Zugnummer: P5167.

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Der Bahnhof Essen Bergeborbeck wird von Osten her durch einen kurzen Einschnitt erreicht. In diesem Einschnitt befindet sich 430 118 mit P5144 (welcher Zug denn sonst wohl?) am 19.02.80

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Von der Brücke der Bottroper Straße über die Bahn aus gesehen bietet sich dieses Bild in den Einschnitt und den dahinter liegenden Bahnhof Bergeborbeck. Am 14.04.80 fährt 430 108 den P5144

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Und ein letztes Mal der P5144 - der Zug, der sich so passend "mal eben" in der Büro-Mittagspause fotografieren ließ. Zwischen Essen Altenessen und Bergeborbeck ist 430 404 am 22.02.80 unterwegs.

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Am 04.09.83 war das Stahlwerk Schalker Verein östlich des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs schon nicht mehr in Betrieb. Der alte Hochofen bietet aber noch eine Ruhrgebiets-typische Kulisse für 430 420 auf der Fahrt als P5147 nach Dortmund über Wanne-Eickel.

Außerhalb des Ruhrgebiets

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In der Schlussphase ihrer Einsatzzeit kamen die 430 vereinzelt auch auf Strecken außerhalb des Ruhrgebiets zum Einsatz. Am 23.07.80 hat 430 119 als P8115 in Herford sein Ziel erreicht. In einer guten halben Stunde wird er zuerst nach Bielefeld und dann weiter als Eilzug nach Essen zurück fahren.

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Eine kleine Sensation im Herbst 79 war die Aufnahme des E3120 Hamm - Köln über Wuppertal in den Samstagsplan des 430. Am 12.04.80 ist es 430 420, der diesen interessanten Zuglauf zu fahren hat. Hinter Ennepetal hat er die Talseite gewechselt und ist jetzt auf der Südseite nach Wuppertal unterwegs.

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Die Hohenzollernbrücke kennt wohl jeder Eisenbahnfreund. Bei leider bedecktem Himmel und unter dem gestrengen Blick von Kaiser Wilhelm hoch zu Ross verlässt 430 115 als P3120 (ab Hagen kein Eilzug mehr) besagte Brücke und läuft in den Kölner Hbf ein.

Museumszug

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Die Galerie endet, wie sie begonnen hat: mit einem ET30 in der wunderschönen Ursprungsfarbgebung. 430 114 (in Bild 03 noch o/b!) hat diese für das große Jubiläum "150 Jahre deutsche Eisenbahnen" zurück erhalten und gleichzeitig einen zweiten Mittelwagen hinzu bekommen (830 012). Auf DER typischen Einsatzstrecke schlechthin, der Ruhrgebiets-Magistrale von Dortmund über Essen nach Duisburg, ist er am 06.10.85 bei Bochum Eppendorf als Sonderzug unterwegs.

Trotz dieser äußerlichen Aufarbeitung blieb der Triebzug leider nicht erhalten, so dass heute kein vollständiger ET30 mehr vorhanden ist - ein Trauerspiel!

Weitere Bilder zum Thema siehe zugehörigen DSO-Beitrag ET 30 – Der Ruhrgebiets-Sprinter

Galerie online seit: 06.03.2005, letztes Update: 14.06.2014