Schwäbische Krokodile

Mit nur 18 Exemplaren und einem eng begrenzten Einsatzgebiet stand die Baureihe E93 (193) stets im Schatten ihrer jüngeren Schwester E94 (194). Dabei war die Baureihe E93 ein durchaus wichtiger Entwicklungsschritt auf dem Weg zu den E-Loks heutiger Prägung. Nachdem die laufachsenlose Bauweise mit Einzelachsantrieb bis dahin nur bei wenigen Lokomotiven mit niedriger Achsleistung ausgeführt war (E73 u. E92), realisierte die Firma AEG mit der E93 erstmals eine Hochleistungs-E-Lok (nach damaligen Stand) mit diesem Antriebskonzept.

Von der Baureihe E91 wurde die dreigliedrige Bauweise übernommen. Die Fahrmotoren waren inzwischen so klein und leistungsfähig geworden, dass sie im Drehgestell seitlich der Radsätze angeordnet werden konnten. Das wiederum ermöglichte eine flache Bauhöhe der Drehgestelle, so dass die Führerstände in den Mittelteil verlegt werden konnten. Diese Bauweise führte, wenn auch erst in den letzten Betriebsjahren, bei Eisenbahnern und Eisenbahnfreunden zu der Bezeichnung "Krokodil", angelehnt an den Spitznamen für das Schweizer "Ur-Krokodil" Ce 6/8 II.

Die Baureihe E93 wurde speziell für den elektrischen Betrieb auf der Strecke München - Stuttgart beschafft, die mit der Geislinger Steige stets besondere Anforderungen an die hier verkehrenden Triebfahrzeuge stellte. Zwischen 1933 und 1937 wurden in mehreren Klein-Bauserien insgesamt 18 Maschinen beschafft, die, abgesehen von kurzen und z.T. kriegsbedingten Einsätzen einzelner Maschinen in Halle und Rosenheim, stets im Raum Stuttgart, im Schwäbischen, unterwegs waren.

Weitere Informationen zur Baureihe E93 (193) finden sich auf der Homepage der "Interessengemeinschaft Deutsches Krokodil", die sich in vorbildlicher Weise um die museale Erhaltung der Lokomotiven E93 07 und E94 279 kümmert.

Ich selbst habe mich der E93, oder 193, wie sie ab 1968 hieß, erst dann intensiv angenommen, als erste Abstellungen ein deutliches Alarmzeichen dafür waren, dass es mit dieser Baureihe abwärts ging. Dank des örtlichen begrenzten Einsatzgebiets reichten wenige Touren in den Raum Stuttgart aus, um noch eine stattliche Anzahl von Bildern zusammen zu bringen, von denen ich hier einige zeigen möchte. Geordnet ist die Galerie im Wesentlichen nach den Einsatzstrecken und Aufnahmeorten.

Stuttgart und Kornwestheim

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Meine erste brauchbare Aufnahme von einer E93 entstand am 05.09.67 im Bw Stuttgart Hbf. Was die E93 11 dort als Güterzuglok in einem reinen Reisezug-Bw zu suchen hatte, weiß ich nicht mehr. Aber ich erinnere mich noch gut an den freundlichen Lokführer, der die Maschine extra für mich aus einer total "zugebauten" Position heraus ins Licht fuhr. Das ist auch der Grund dafür, dass die Lok nur einen Stromabnehmer am Draht hat.

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Kornwestheim: Heimat-Bw sämtlicher E93 (193) in der Bundesbahnzeit. Am 26.05.78 kommt es zu einem Zusammentreffen von drei Krokodilen vor dem Schuppen: 194 012 (Aug), 193 012 (Kor) und 194 196 (Man). Für Nummernfetischisten bemerkenswert: 193 und 194 mit gleicher Betriebsnummer, sowie 194.0 mit niedrigster und höchster Betriebsnummer (bei DB).

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Im Außenbereich des Bw Kornwestheim "versteckt" sich 193 016 zwischen ihren jüngeren Kollegen 150 013 vom Bw Nürnberg Rbf und 139 563 vom Bw Offenburg, 09.09.77.

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Warum auch immer - bei meinen Besuchen in Kornwestheim war das Wetter meist ziemlich trist. So auch am 26.05.78, als mir auf dem Weg zum Bw das schwäbische Krokodil mit der Nummer 193 018 ungeplant mit einer Rangiergruppe vor die Füße fuhr.

Kornwestheim - Geislinger Steige - Ulm

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Den Schiebedienst auf der Geislinger Steige teilten sich die 193 mit den speziell adaptierten 194 vom Bw Augsburg (siehe "Bauartunterschiede BR 194).
Am 08.09.77 kommt 193 004 gerade von einem Schiebe-Einsatz zurück in den Bahnhof Geislingen (Steige) und hält am Bahnsteig kurz an, um neue Order entgegen zu nehmen.

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Es dauert nicht lange, bis der nächste Einsatz gekommen ist. Ein schwerer Güterzug ist nachzuschieben. 193 004 hat sich bereits in Geislingen West hinter den Zug gesetzt, so dass der Bahnhof Geislingen (Steige) schon mit Schwung genommen werden kann, bevor es richtig in die Steige geht. 08.09.77.

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Da Geislingen auch Schnellzughalt war, kam es immer wieder vor, dass auch Reisezüge Schub brauchten. Die nächste Aufgabe für 193 004 am 08.09.77 bestand darin, D1513 bei der Anfahrt aus dem Bahnhof heraus direkt in die Steigung hinein zu unterstützen.

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Noch ein Bild von der Geislinger Steige: In Höhe des Mühltalfelsens hilft 193 012 einem langen gemischten Güterzug über den Berg. Diese Art der Zugbildung war damals noch die Regel, die Bespannung mit 194, in diesem Fall 194 080, allerdings schon eher selten auf dieser Strecke. 01.09.79.

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Bis Anfang der 70er Jahre kamen die 193 noch planmäßig über die Alb bis nach Ulm. Alle Aufnahmen davon fallen in meine schwarz/weiße Phase. Stellvertretend zeige ich E93 08, aufgenommen am 02.07.68 in Ulm Hbf. Selbst in schwarz/weiß ist der schon ziemlich heruntergekommenen Zustand unübersehbar, der eine Neulackierung dringend erforderlich macht.

Kornwestheim - Tübingen

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Mit einem Laufweg von Kornwestheim nach Tübingen war Ng65209 prädestiniert für die Bespannung mit einem schwäbischen Krokodil. Als ich diesen Zug am 19.07.77 im Neckartal bei Esslingen Zell erwartete, gab sich 193 012 die Ehre.

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Trotz forcierter Fahrweise war es nicht möglich, Ng 65209 ein weiteres Mal auf der Strecke zu erwischen. Und als ich in Tübingen im Bw eintraf, war die Lok bereits abgebügelt abgestellt. Die Standaufnahme zeigt gut ein kleine Besonderheit von 193 012: Als einzige 193 besaß sie ein DB-Logo auf der Seitenwand anstelle des sonst üblichen Schriftzugs "Deutsche Bundesbahn".

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Nachdem Ng65209 am Vortag mit vielen Flachwagen hinter der Lok nur ein unschönes Bild abgegeben hatte, klappte es am nächsten Tag besser. Mit einem fotogenen Block zweiachsiger Schüttgutwagen (Fcs) an der Zugspitze poltert 193 014 mit heulenden Lüftern vorbei - der Zug war anscheinend gut ausgelastet. Metzingen, 08.09.77.

Kornwestheim - Sindelfingen - Böblingen - Herrenberg

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Die Strecke von Kornwestheim über Renningen nach Böblingen entwickelte sich in den letzten Betriebsjahren zu einem Einsatzschwerpunkt der Baureihe 193. Hauptsächlich wurden Nahgüterzügen zwischen dem Knoten-Rbf Kornwestheim und Sindelfingen (Mercedes-Benz Werk) gefahren, daneben gab es aber auch einige höherwertige Leistungen wie z.B. Dg55985, der am 09.09.77 mit 193 006 bei Leonberg auf dem Weg nach Böblingen ist.

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Ng65134 war ein Nahgüterzug von Böblingen nach Kornwestheim. In der Nähe des ehemaligen Haltepunkts Renningen Süd hat er fast das Ende der nur dem Güterverkehr dienenden Querverbindung von der Gäubahn zur Strecke von Weil der Stadt nach Kornwestheim bzw. Stuttgart erreicht. Zuglok am 07.09.77 ist mal wieder 193 012 - die mit dem DB-Keks.

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Wie schon zwei Tage zuvor (siehe Bild 13), war Dg55985 auch am 07.09.77 mit 193 006 bespannt. Ohne Halt rauscht er durch den Bahnhof Sindelfingen. Die 193 wird den Zug allerdings nur noch bis Böblingen führen. Dort wird rangiert und die Fahrt mit einer anderen Lok fortgesetzt.

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Nachdem 193 006 den Dg55985 nach Böblingen gebracht hat (Bild 15), geht es unverzüglich zusammen mit 150 162 zurück nach Sindelfingen, wo neue Aufgaben auf die beiden Sechsachser warten. 07.09.77.

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In Sindelfingen wird die Doppel-Lz getrennt und damit wird auch eine Aufnahme von der lichtmäßig richtigen Seite möglich. Erfreulicherweise ist 193 006 direkt neben dem Wärterhäuschen der Gleiswaage der benachbarten Güterabfertigung zum Stehen gekommen. 07.09.77.

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Und noch eine 193, die Lz nach Sindelfingen gekommen ist. Am Vortag, also am 06.09.77, ist 193 011 von Kornwestheim aus zum Dienst erschienen. Im Hintergrund sind 150 157 vor einem Ng nach Böblingen (links) und 150 187 abfahrbereit vor Dg56786 in Richtung Kornwestheim zu sehen.

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Kurze Zeit später hat sich auch 193 011 vor ihren Zug, den Ng65136, gesetzt und wartet nun darauf, ihn nach Kornwestheim Rbf zu bringen. Die Hallen hinter dem Zug gehören zu Mercedes-Benz, Werk Sindelfingen, das nicht nur viele Menschen, sondern die schwäbischen Krokodile gut beschäftigt. 06.09.77.

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Altbau-Ellok-Treffen in Sindelfingen: Im Bahnhof von stehen am 06.09.77 die Stuttgarter 144 058 mit P5965 und die Kornwestheimer 193 012 mit Ng65135 bereit, in Richtung Böblingen aufzubrechen. Zuerst ist natürlich der Personenzug dran …

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… direkt gefolgt von Ng65135 mit 193 012, der von mir in der Einfahrt nach Böblingen erwartet wird. Die industriell geprägte Umgebung war als Motiv zwar nicht gerade prickelnd, aber auf der kurzen Strecke von Sindelfingen hierher bot sich keine andere Stelle an.

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Genauso wie Sindelfingen war auch das benachbarte Böblingen eine sichere Bank für schwäbische Krokodile. Am 05.09.77 ist 193 018, die letzte Lok ihrer Baureihe, soeben als Lz in den Bahnhof gekommen, um für eine kurze Pause in ein Abstellgleis umzusetzen. Das stattliche Gebäude im Hintergrund diente vor der Elektrifizierung der Strecke nach Horb den Lokpersonalen als Übernachtungsheim.

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Bis zuletzt gehörte auch die Bespannung von Reisezügen zu den Aufgaben der Baureihe 193. Einer davon war P5962 von Herrenberg nach Böblingen. Abfahrt Herrenberg 07:00 Uhr. Nebelanfällige Jahreszeit im Frühherbst - da waren drei Anläufe notwendig, bis eine zufrieden stellende Aufnahme gelang. Am 07.09.77 klappte es. Die ersten Sonnenstrahlen, die den frühmorgendlichen Dunst durchdringen, tauchen 193 005 in ein zartes Licht.

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Bei der Ausfahrt des Zuges war das Licht schon deutlicher kräftiger. Und da jetzt auch die schöne Wagengarnitur besser zur Geltung kommt, zeige ich noch ein weiteres Bild des Morgen-Zuges nach Böblingen. 193 005 vor P3962, Herrenberg, 07.09.77.

Kornwestheim - Heilbronn - Würzburg

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Eine weitere Haupt-Einsatzstrecke der Baureihe 193 war die Verbindung von Kornwestheim nach Heilbronn und später weiter über Lauda nach Würzburg. Dg54692 mit 193 012 an der Spitze ist noch nicht weit gekommen, als er am 09.09.77 durch die Fotokurve bei Tamm (nördlich von Ludwigsburg) rauscht.

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Auch strömender Regen konnte mich nicht davon abhalten, bei einer E93 vor einem Personenzug die Kamera zu zücken. Und dass es sich hier um die erste Lok ihrer Baureihe handelte, machte die Sache natürlich noch unumgänglicher. E93 01 vor P1839 in Heilbronn Hbf am 06.07.68. Zu diesem Zeitpunkt präsentierte sich die Lok übrigens noch im alten Zustand mit vier Sandkästen pro Drehgestell und Seite sowie ohne Vordach.

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Dg56200 wurde planmäßig von Kornwestheim bis Würzburg mit 193 bespannt. In Lauda wurden jedoch stets einige Wagen ausgesetzt und der Zug umrangiert. Am 27.05.78 ist 193 008 im Einsatz und ist soeben in Lauda eingetroffen. Direkt hinter der Lok ist ein Rungenwagen mit sehenswerter und sehr fotogener Ladung eingestellt.

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Die perfekte Ausleuchtung in der tief stehenden Morgensonne veranlasste mich zu einer weiteren Aufnahme, bei der 193 008 einmal genau von der Seite zu sehen ist. Lauda, 27.05.78.

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Nach gut einer Stunde Rangieraufenthalt fährt Dg56200, leider stark verkürzt, weiter nach Würzburg. Er wird von mir in der großen Kurve bei Gerlachsheim erwartet - ein Motiv, das ich unbedingt noch einmal bei Sonne umsetzen wollte, nachdem es im Vorsommer damit nicht geklappt hatte. Zuglok ist immer noch 193 008.

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Die Rückleistung für 193 008 am 27.05.78 bestand in Dg56205, der das erste Mal bei Grünsfeld "erlegt" wird. Da sich das Wetter leider laufend verschlechterte, verzichte ich auf die weiteren Bilder der Zugverfolgung.

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Der nördlichste Punkt, der planmäßig angefahren wurde, war Würzburg. Am 10.09.77 hat 193 012 ihren Dienst beendet und rückt jetzt für eine kurze Verschnaufpause ins Bw ein. Auf der Drehscheibe präsentiert sie sich in ganzer Schönheit den Fotografen.

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Wegen des bevorstehenden Wochenendes sind die Freigleise an der Drehscheibe am Samstag, dem 10.09.77, fast vollständig belegt und unsere 193 012 findet gerade noch einen Platz zwischen 141 127 und der Würzburger 144 107. Gut zu erkennen sind die unterschiedlichen Grüntöne der beiden Altbau-Elloks: Das etwas hellere Chromoxidgrün bei der 193 und das dunklere Flaschengrün bei der 144.

Kornwestheim - Aalen

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Fehlt noch eine 193-Einsatzstrecke, nämlich die von Kornwestheim nach Aalen. Westlich von Schorndorf, bei Urbach, brummt plötzlich von hinten und unerwartet 193 008 mit einem respektablen Güterzug nach Aalen heran. Da dieser Zug nicht in den Umlaufplänen enthalten war, dürfte es sich um eine Sonderleistung gehandelt haben. 01.09.79.

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Dieser "Zug" dagegen war im 193-Umlaufplan verzeichnet: Ng64412, der am 01.09.79 allerdings nur aus einem Flachwagen besteht. Bei Lorch (Würt) hat 193 011 damit sicher keine Mühe.

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Auch wenn das Bahnsteigdach einen heftigen Schatten auf die Lok wirft - ein Bild aus Aalen darf nicht fehlen. 193 002 steht mit dem abendlichen Ng64416 bereit, einige Güterwagen in den überregionalen Rangierbahnhof Kornwestheim zu befördern. Solche "Lumpensammlerdienste" gehörten in der Bundesbahnzeit noch zum Alltag, sind aber inzwischen längst Geschichte.

AW München Freimann

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Die weitesten regelmäßig unternommenen Ausflüge der E93 (193) führten in das für diese Baureihe zuständige Ausbesserungswerk München Freimann. Am 28.07.78 ist es 193 013, die für eine Bedarfsausbesserung kurz ins AW musste. Vor der Richthalle wartet sie neben der 2. Bügelfalten-E10, 110 289, auf die Eingangsuntersuchung.

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Das AW Freimann war zugleich auch Endstation für die meisten 193. Am 22.09.77 steht 193 009 auf den Schrottgleisen hinter der großen Richthalle und wartet auf den Schneidbrenner. Die abgenommenen Lampen sind ein sicheres Zeichen dafür, dass ihr Ende gekommen ist.

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Obwohl ich kein Freund von Schrottlok-Aufnahmen bin, zeige ich noch ein weiteres Bild vom gleichen Tage, denn unser schwäbisches Krokodil befindet sich hier in wahrhaft erlesener Gesellschaft: V.l.n.r.: 182 001, 163 001, 117 105 , 163 007, 193 009.
Von all diesen Schrottloks blieben immerhin zwei erhalten, und zwar die 182 001 zunächst als Versuchsträger für die AEG-Drehstromtechnik - siehe Galerie "Mehrsystem", Bild 4, dann Museumslok in Koblenz-Lützel, sowie 163 005 als Museumslok im Bahnpark Augsburg.

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Dass ich drei Maschinen der BR 193 überhaupt nicht vor die Linse bekommen habe, ist leichter zu verschmerzen als die Tatsache, dass mir 193 001 nach der ersten Begegnung in Heilbronn (Bild 26) nicht wieder als Betriebslok begegnet ist. War das doch die einzige 193 mit verlängerten Dach über den Frontfenstern, ähnlich wie bei der BR 194. Am 22.09.77 ist leider nur noch der Lokkasten übrig geblieben, bei dem man dieses Vordach noch gut erkennen kann.

Die 193 in Fahrzeug-Ausstellungen

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Wir bleiben im AW Freimann, aber jetzt wieder mit "lebendigen" Loks.
Bei der grandiosen Ausstellung "100 Jahre Elektrische Eisenbahn" im Mai 1979 trifft das schwäbische Krokodil 193 012, damals noch reguläre Betriebslok, auf ihr österreichisches Pendant 1189.05 und das Schweizer "Ur-Krokodil" Ce 6/8II 14253, die beiden letzteren bereits Museumsloks. AW München Freimann, 25.05.79

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Es sollte noch sechs Jahre dauern, bis es auch eine E93 als Museumslok gab: Im Juli 85 wurde E93 07 in die Obhut der IG Deutsches Krokodil übergeben und dort von einer kleinen Gruppe engagierter Eisenbahner und Eisenbahnfreunde äußerlich in einen Top-Zustand versetzt. Am 05.10.85 repräsentiert sie zusammen mit 194 579 die deutschen Krokodile auf der Ausstellung "150 Jahre deutsche Eisenbahnen" in Bochum Dahlhausen.