Genau heute vor 50 Jahren fand die große Pacific-Rundfahrt statt, die allen, die daran teilnehmen konnten, sicherlich unvergesslich ist. Diese Fahrt setzte in jeder Beziehung neue Maßstäbe und war, rückblickend betrachtet, auch nur in der Bundesbahnzeit in dieser Form machbar.
Bereits vor 10 Jahren hat Reinhard Gumbert, zusammen mit Helmut Dahlhaus (03 1008), Stefan Donnerhack (Donni) und Michael Fischbach, dieses denkwürdige Ereignis mit einer vierteiligen Beitragsserie im HiFo gebührend gewürdigt; eine kleine Serie, zu der auch ich später dazu gestoßen bin. Abgesehen davon, dass diese Beiträge nach so langer Zeit sicher nicht allen HiFo-Usern präsent sind, sind die Bilder in diesen Beiträgen größtenteils auch nicht mehr sichtbar. Grund genug für eine Neuauflage zum runden Jahrestag.
Dieses Mal ging die Initiative von Stefan aus, der uns rechtzeitig an den 50sten Jahrestag erinnerte. Da ich in dieser Runde offensichtlich der Einzige bin, der bereits den Auftakt im Bww Düsseldorf Abstellbahnhof fotografisch festgehalten hat, wird mir jetzt die Ehre zuteil, den ersten Teil einer etwas erweiterten und überarbeiteten Beitragsserie zu übernehmen. Textlich stütze ich mich dabei weitgehend auf die damaligen Ausführungen von Reinhard ab:
Mit der Pacific-Rundfahrt am 2. März 1969 fand eine der großartigsten Sonderfahrten statt, die der damals noch in Wuppertal ansässige Eisenbahn-Kurier je organisiert hat. Ein langer Zug mit 11 Wagen, ein gigantischer Laufweg:
Düsseldorf - Duisburg - Essen - Hagen-Vorhalle - Schwerte - Unna - Soest - Paderborn - Altenbeken - Detmold - Herford - Osnabrück - Georgsmarienhütte - Münster - Hamm und ab hier geteilt a) mit 7 Wagen Hamm - Dortmund - Essen - Duisburg - Düsseldorf bzw. b) mit 4 Wagen Hamm - Unna - Schwerte - Hagen - Wuppertal - Köln. Dazu kam, wenn auch nicht offiziell, Bw-Besichtigung in Paderborn und "freier Auslauf" auf dem Betriebsgelände der GME in Georgsmarienhütte. Der Zug war mit über 700 Teilnehmern voll ausgelastet, kein Wunder bei diesem Programm! Die Akteure waren 001 133 und 001 199 vom Bw Paderborn, 03 252 Bw Mönchengladbach und 01 1065 Bw Rheine.
Informationen zum Fahrtverlauf erhielten die Fahrtteilnehmer wie üblich In Form eines mehrseitigen Umdrucks. In Reinhards Sammlung befindet sich noch ein Exemplar, und daraus möchte ich hier die beiden ersten Seiten zeigen.
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Das vollständige Dokument kann bei Interesse als pdf auf einer Extra-Seite aufgerufen werden. Stefan hat noch gut in Erinnerung, wie er zur Teilnahme an dieser denkwürdigen Sonderfahrt kam. Er erzählt: Reinhard war dagegen schon am Vortag mit Freunden aus Frankfurt angereist: Zunächst zur Visite ins Bw Köln-Eifeltor – siehe Bericht Vorwoche. Und dann ein langer Abend mit Freunden aus der EK-Truppe in Wuppertal, der mit Nachtaufnahmen im Bw Vohwinkel erst morgens gegen 3 Uhr endete. Nach verflucht kurzem Tiefschlaf in der Bw-Übernachtung wieder aus den Federn und los nach Düsseldorf, wo der Sonderzug schon früh bereitgestellt wurde. Auch für mich war's eine kurze Nacht. Als "EK-assoziierter" Eisenbahnfreund aus der Wuppertaler Szene war ich im Besitz einer Freifahrkarte; dafür half ich gerne mit bei der Aufrüstung und insbesondere beim Beladen des Gesellschaftswagens. Das aber hieß: Unchristlich frühes Aufstehen, Fahrt mit Freunden nach Düsseldorf zum dortigen Bww und Kästen und Kisten schleppen. Dabei ist uns nicht die Ankunft der Zuglok entgangen, die im aller-aller-ersten Büchsenlicht an den Zug setzte. War das Licht schon, oder besser gesagt, noch grausig schwach, der eigentliche Schock war die neue Nummer: 001 133-8, und das bei einer Sonderfahrt für Eisenbahnfreunde! Aber sei's drum, an diesen Zustand musste man sich mehr als ein Jahr nach Einführung der neuen Nummern so langsam gewöhnen. |
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Erstaunlicherweise habe ich im Abstellbahnhof kein Bild gemacht, auf dem der Zug in voller Schönheit - sprich Länge - zu sehen ist. Das kann nur bedeuten, dass dieses nicht möglich war, wobei Betriebsgleise damals kein Hinderungsgrund waren; siehe Fotohalte Werl und Paderborn in den Folgebeiträgen.
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Damit möchte ich es für den ersten Teil bewenden lassen. In Kürze geht es weiter mit dem spektakulären Fotohalt in Werl und der Weiterfahrt bis Paderborn.
In Teil 1 dieser Serie berichtete Ulrich Budde von der Bereitstellung des Sonderzuges in Düsseldorf Abstellbahnhof und der Fahrt von dort bis Unna. Ihr erinnert Euch – Vor 50 Jahren: Die legendäre Pacific-Fahrt – 1/5: Düsseldorf - Unna.
Ulrich, Helmut "03 1008" Dahlhaus, Michael Fischbach und Stefan "Donni" Donnerhack waren mit mir dabei, wenngleich wir uns unter den zahlreichen Mitfahrern weder im Zug noch bei einem der Fotohalte trafen. Heute, 50 Jahre später, berichten wir gemeinsam von dieser Fahrt, basierend auf dem HiFo-Bericht zum 40. Jahrestag vor 10 Jahren.
Thema dieses Teils 2 ist der Abschnitt von Werl bis Paderborn.
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Und dann folgte die Schlußszene "Werl", die heute so manchem Amtmann dem Herzinfarkt näher bringen würde:
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Doch beachte auf dem Foto neben der zeitgenössischen Mode von Hut und Mantel auch den Stand der damaligen Fotoausrüstungen: Eine einzige Kamera, mit Sucher, war Standard! Wer 1969 schon eine Spiegelreflex besaß oder gar zwei Kameras um den Hals hängen hatte, der musste wohl mindestens von der Zeitung sein ... - So fotografierte auch ich selbst bis Mitte 1972 lediglich mit einer einfachen Kodak Retinette Ia, ohne Belichtungsmesser.
Um 11.37 Uhr ging's planmäßig in Werl weiter, nächster Halt war Soest. Ulrich hat's für einen schnellen Schuß genutzt ...
Beim nächsten "richtigen" Fotohalt in Geseke, planmäßig von 12.19 bis 12.35 Uhr, kamen die beiden Schnellzugloks fototechnisch etwas ungünstig zum Stehen
Für mich aber ging hier ein Traum in Erfüllung: Ich durfte auf der Zuglok 001 133 mitfahren!
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Bild 2.14 |
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Schließlich "Regler zu!" – die Einfahrt nach Paderborn:
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Verdiente Pause nun für Zug und Teilnehmer bis 13.40 Uhr, die Loks gingen zum Restaurieren ins Bw. Ulrich, Helmut, Stefan und die Fischbachs, Vater und Sohn Michael, folgten ihnen und nahmen sich nun der Dinge im Bw an - Michael wird davon zusammen mit Ulrich, Helmut und Stefan in Kürze in Teil 3 berichten.
Liebe HiFo- Freunde,
als Stefan "Donni" die Idee einer Neuauflage der Berichterstattung über die große Pacific-Fahrt vom 2.März 1969 in den Ring warf, war ich gleich dabei und sagte meine Teilnahme zu.
Stefan meinte, es sei einmal schön, dass die Autoren von der Erstberichterstattung vor 10 Jahren heute noch alle begeistert bei der Sache sind und mit der Beitragsreihe auch ein schlummernder Teamgeist wieder auflebt, eine Disziplin, die im HiFo leider nur eine Randerscheinung ist.
Mein Vater und ich waren nur nach Paderborn gekommen, deshalb ist mein Part heute in Teil 3 das Treiben in Paderborn.
Reinhard hatte bereits das Erscheinungsbild der Fahrgäste und deren Fotoausrüstung kurz angesprochen. Auch auf den Bildern dieses Teils erkennen wir, dass fast alle Leute den feinen Zwirn trugen und viele einen Foto im klassischen Leder-Etui hatten.
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Ja, wie war das damals in Paderborn? Während Reinhard, wie er in Teil 2 zeigte, die Fahrt auf der Zuglok genoss, rollten Fischbachs nach stundenlanger Autofahrt in Paderborn auf den Parkplatz am Bw. Eine gerade und flüssige Straßenverbindung zwischen dem Taunus und Paderborn gab es nicht. Egal, wir waren jedenfalls schon lange vor der Ankunft des Zuges am Ziel und durchstreiften interessiert das Betriebsgelände. An diesen Maschinen kamen auch Stefan und Ulrich nicht vorbei, ohne auf den Auslöser zu drücken. |
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3.3 Auf einem der zahlreichen Freigleise stand höchst fotogen die 01 227 abgestellt. |
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3.9 Ein paar Meter weiter wurde emsig an der 01 199 herum gewerkelt. Sie wurde für den bevorstehenden Einsatz am erwarteten Sonderzug vorbereitet. |
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3.23 Auch sie unternahm vom Bw eine Sägefahrt und rückte zum Bahnsteig vor, wo sie von Helmut "03 1008" fotografisch erlegt werden konnte. |
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3.27 Wer jetzt meint, dass es hier etwas ruhiger zugegangen wäre, muss sich das nächste Bild anschauen. |
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3.29 Vater erwischte die Lok dann noch einmal, als sie zur Rückfahrt nach Altenbeken vor dem Ausfahrtsignal wartete. |
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In drei Etappen haben Ulrich Budde, Michael Fischbach und ich mit Helmut Dahlhaus ("03 1008") und Stefan Donnerhack ("Donni") bereits über die grandiose Sonderfahrt berichtet, die am 02.03.1969 vom Wuppertaler Eisenbahn-Kurier mit den Pacifics 001 133 und 001 199 vom Bw Paderborn, 03 252 Bw Mönchengladbach und 01 1065 Bw Rheine durchgeführt wurde:
Teil 1/5, Düsseldorf - Werl
Teil 2/5, Werl - Paderborn
Teil 3/5, Das Geschehen in Paderborn
In diesem Teil 4/5 unseres gemeinsamen Berichts setzen wir die Reise ab Paderborn fort. Es galt dieser Fahrplan für den langen Sonderzug:
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Scan 4.1 Während die meisten der über 700 Mitfahrer in Paderborn über die "Mittagspause" ins Bw strömten, um die Restauration der beiden Zugloks 03 252 und 001 133 zu begleiten und das Umfeld zu erkunden - Michael Fischbach berichtete ja in Teil 3/5 eindrucksvoll darüber -, hatten mein Freund Bernward Glöckler, Stuttgart, und ich eine andere Idee: "Da müssen doch noch Streckenaufnahmen drin sein!?" Der Moment war günstig, denn ich kannte mich hier am Anstieg zum Egge-Gebirge von früheren Fahrrad-Exkursionen gut aus. Nicht lange gezögert – wir bestiegen vorm Bahnhof ein Taxi. Fahrtziel, mit selbstsicherem Unterton: "Zum Dunetal-Viadukt!". Nervös wiesen wir auf die gewisse Eile hin, weil ein strikter Fahrplan zu beachten sei, und avisierten dem verdutzten Chauffeur auch gleich noch, dass wir anschließend kurz vor Altenbeken draußen auf freier Strecke abgesetzt zu werden wünschten. – "Wo, bitte??" – Ja, ja, bei Streckenkilometer 113, wir wüssten schon wo. Eben da, wo dann der große Schnellzug auf freier Strecke anhalten werde. – "?!?!" – "Nein, nein, kein britannischer Postzugraub. Fotohalt des Schnellzuges!" – Erst der entsprechende Vermerk im hastig hervorgekramten Fahrtprogramm des EK überzeugte den braven Kraftfahrer in der standesüblichen schwarzen Kunstleder-Jacke von der Redlichkeit der gewünschten Fahrt: Also gut. "Rrratsch!", den Taximeter aufgezogen, keine Rede mehr von "Vorkasse", schüttelnd den Diesel angelassen – und behäbig rollte die Zigarren-verrauchte Droschke mit dem Stern aus Untertürkheim vom sonntäglich-ruhigen Bahnhofsvorplatz der ostwestfälischen Bischofsstadt. Die irreführende Ankündigung "Viadukt ... 10 km/h" in den EK-Fahrtunterlagen – siehe oben – haben wir glücklicherweise übersehen, sonst hätten wir vielleicht sogar auf die "Exkursion" verzichtet. Los also! – Kurz hinter Neuenbeken am "kleinen Viadukt" angekommen: Am Gehöft rechts ab, vorbei an der "Einsiedlerhütte", die da verwaist am Fuß des mächtigen Viadukts lag. Das alte Ehepaar war längst verstorben, ebenso wie ihr frecher Spitz, der früher jahrauf-jahrab keine bergfahrende 44er ausließ, ohne wie der Blitz aus der Hütte hervorzuschießen und das stählerne Untier da oben auf der Brückenkrone heftigst zu verbellen. (Fritz Wolff berichtete davon: Weißes Untier hasst schwarzes Stahltier). Schnell weiter, über die verschneiten Nebenwege das Dunetal hinauf, links ab in den Forstweg, hinauf in den Wald, Höhe gewinnen, bis – "Stop hier bitte!" – zur Fotostelle knapp in Gleishöhe des Dunetal-Viadukts. Heftig schüttelnd verstummte der behäbige Droschken-Diesel und der alte Taxist in der speckigen Leder-Öl-und-Schweiß-Aroma verströmenden Droschkenfahrer-Jacke streckte sich in seinem Sitz, mit ungläubig-fragendem Blick der merkwürdigen Dinge harrend, die da kommen sollten. Stille jetzt. Pure Idylle, die uns vorsichtiger, respektvoll-verhalten atmen ließ – auch wenn wir gar nicht ihretwegen hier heraufgerast waren. Warten. Kalte Füße. "Wozu bloß die Hektik von Paderborn herauf?" Na, wenigstens die Frühlingssonne verstreute ein bisschen gefühlte Wärme. Endlich – gehauchtes Wummern von "unten" her, das fußkalt-stumme Idyll überm Dunetal erfuhr die ersehnte Unterbrechung: ganz leise erst, ein wenig lauter, deutlicher, schärfer ..., jetzt Paukenschlag-laut links aus dem Einschnitt hervorbrechend: Dampf, Dampf, Dampf - und schon betrat die Paderborner 001 133 vor dem langen Sonderzug mit wuchtigen Auspuffschlägen die hochbeinige steinerne Bühne und überquerte mit stolzer Dampfwolke das lauschige Dunetal ... |
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Bild 4.1 |
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Scan 4.2 Zeitsprung - gut 48 Jahre später, im November 2017, sah es an dieser Fotostelle so aus: |
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Bild 4.6 Schon leicht nervös sorgte sich der Zugführer darum, dass keiner mehr aussteigen möge und jetzt zur Scheinanfahrt die Türen endlich wieder geschlossen würden: |
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Bild 4.9 (Foto Ulrich Budde) ... während Helmut sich für die Format füllende Perspektive von der 001 133 entschieden hatte: |
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Bild 4.10 (Foto Helmut Dahlhaus) ... wenn auch auf Kosten des weiten Überblicks über das Geschehen mit der kräftig drückenden "Hundertneunundneunzig", für den ich mich entschieden hatte: |
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Bild 4.13 (Foto Helmut Dahlhaus) Hätten Stefan und Helmut doch bloß mal gewunken! Dann wüssten wir heute, welche der schwarzen Figuren rechts neben der Vorsignalbake wir ihnen zuzuordnen haben: |
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Bild 4.14 Auch auf Ulrichs Bild wären die beiden dann zu erkennen, das er ziemlich zeitgleich mit mir aufgenommen haben muß: |
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Bild 4.18 Während ich von vorne, aus dem 3. Wagen, die bessere "Kontrolle" über die Schublok 001 199 hatte ... |
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Bild 4.19 ... hatte Helmut mit einem der hinteren Wagen die günstigere Wahl für den Blick nach vorn auf die Zuglok 001 133 getroffen |
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In vier Beiträgen haben Ulrich Budde, Reinhard Gumbert und Michael Fischbach bereits über diese Sonderfahrt berichtet, die am 02.03.1969 vom Wuppertaler Eisenbahn-Kurier mit den Pacifics 001 133 und 001 199 vom Bw Paderborn, 03 252 Bw Mönchengladbach und 01 1065 Bw Rheine durchgeführt wurde:
Teil 1/5, Düsseldorf - Werl
Teil 2/5, Werl - Paderborn
Teil 3/5, Das Geschehen in Paderborn
Teil 4/5, Paderborn - Altenbeken
Heute folgt der fünfte und letzte Teil mit dem weiteren Verlauf der Fahrt von Altenbeken über Bünde und Osnabrück zur Georgsmarienhütten-Eisenbahn und dann über Hamm zurück nach Köln bzw. Düsseldorf. Um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken: Der Ursprungsbeitrag vom 11.03.2009 wurde von Reinhard verfasst und von mir nur gepostet, weil Reinhard damals verreist war. Ich habe in die Neuauflage nur einige wenige Details eingefügt.
Zunächst der im Programm angekündigte Fahrtverlauf bis Georgsmarienhütte:
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Bild 5.2 (Foto Helmut Dahlhaus) |
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Bild 5.4 (Foto Reinhard Gumbert) Stefan "Donni" dagegen war hier offenbar wählerischer: Kein Foto in dieser beengten Situation! |
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Bild 5.5 (Foto Helmut Dahlhaus) |
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Bild 5.6 (Foto Reinhard Gumbert) |
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Bild 5.7 (Foto Stefan Donnerhack) |
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Christoph Escher |
Bei dem Triebwagen VT 2 liegt Rolf Köster falsch. Auf dem Bild handelt es sich um den VT 1 der GME. Er gelangte im August 1966 von der DB nach Georgsmarienhütte. 1938 als VT137 267 von der DRG in Dienst gestellt und dem BW Flöha zugeordnet, wurde der Triebwagen nach dem Krieg von der DB als VT36 509 umbezeichnet und dem BW Wuppertal-Steinbeck zugeteilt. Die VT36.5 der ersten Lieferserie (VT137 241 bis 270) besaßen gegenüber der zweiten Lieferserie (VT137 442 bis 461) zwei Toiletten bei der Indienststellung. Die zweite Toilette war in der Fahrzeugmitte angeordnet und hatte ein schmaleres Fenster als die 1000 mm breiten Fenster der 2. Klasse. Nur bei dem Triebwagen VT36 509 wurde die zweite Toilette ausgebaut und durch zusätzliche Sitzplätze ersetzt. Dabei hat er jedoch das schmalere Fenster in der Fahrzeugmitte behalten, womit er sich eindeutig von allen anderen VT36.5 unterscheidet. Ein Vergleich der beiden GME-Triebwagen VT 1 und VT 2 offenbart darüber hinaus noch einige weitere Unterscheidungsmerkmale (Einstiegstüren, Griffstangen, Regenablauf, Dachaufbau etc.). Nach Einstellung des GME-Personenverkehrs 1978 stand der Triebwagen VT 1 noch einige Jahre auf dem Gelände der Georgsmarienhütte abgestellt bis er dort leider 1987 zerlegt wurde. |
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Bild 5.9 (Foto Hans Dieter Dahlhaus ) |
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Bild 5.11 (Foto Reinhard Gumbert) |
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Bild 5.12 (Foto Helmut Dahlhaus) Das Programm machte dazu diese Angaben: |
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Bild 5.14 (Foto Helmut Dahlhaus) |
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So, auch Ihr habt's nun geschafft – soweit Ihr uns überhaupt bis hierher gefolgt seid. Wenn Ihr Gefallen an unserem Report zu fünft gefunden habt, ist unser Ziel zur Hälfte erreicht. Die andere Hälfte jedenfalls ist ohne Zweifel im Kasten: Es hat nämlich einfach viel Spaß gemacht, diese grandiose Fahrt gemeinsam aufzubereiten – heute, nach fünfzig Jahren, und ohne dass wir uns damals bewusst begegnet sind.
Danke für Euer Interesse, für Eure Geduld und
schöne Grüße aus Mülheim/Ruhr, Schwelm, München, Usingen und Aachen –
Ulrich Budde, Helmut Dahlhaus, Stefan Donnerhack, Michael Fischbach und Reinhard Gumbert






















































































































