Ein Tusch für Martin
Beitrag im DREHSCHEIBE Forum "Historische Bahn" vom 18.11.2014

Guten Morgen mein lieber Martin,

Gratulation zum 61sten. Und alle guten Wünsche für die Zukunft, vor allem weiterhin stabileGesundheit, Freude an Familie und Beruf und, ja, natürlich auch an unserem gemeinsamen Hobby. Ich bin sicher, dass wir auch weiterhin viele interessante Dinge von Dir zu sehen kriegen. Am meisten freue ich mich aber darauf, dass wir demnächst wieder mehr gemeinsam unternehmen können.

Beim obligatorischen "Bilderstrauß" wird’s mit der 61 wieder echt schwierig, vor allem, wenn man so Bundesbahn-fixiert ist, wie ich. Baureihe 61 ist nun mal weder bei Dampf, Diesel oder Strom machbar, da hilft nur ein Ausweichen auf die Betriebsnummer.

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Beginnen wir mit einem Star unter den 61ern, der 012 061. Volles Rohr kachelt sie am 18.09.74 bei Veenhusen mit dem E2730 südwärts durch das flache Land mit dem weiten Blick und den windschiefen Bäumen.

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Auch 023 061 legt sich bei der Ausfahrt mit E537 aus Heilbronn Hbf mächtig ins Zeug – schließlich muss man dem Geburtstagskind ja etwas bieten. Am 07.07.68 trug die Lok übrigens seitlich noch die alten Schilder, nur vorne gab’s bereits eine aufgemalte neue Nummer.

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Bei 053 061 steckt gleich beides drin: Sowohl die 61 als auch die 53. Aufnahme vom 22.05.71 im Bw Ehrang.

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Und jetzt kommen wir zu zwei Baureihen, die für unseren früheren Arbeitgeber Krupp stehen. E50, der Kraftprotz auf deutschen Gleisen, dem keine der nachfolgenden Loks hinsichtlich der (Anfahr-) Zugkraft das Wasser reichen kann.
Die Nürnberger 150 061 mit einem Rollmopszug nach Salzgitter bei Sieße (Strecke Lehrte – Braunschweig) am 09.03.96.

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Und schließlich die V160, mit der Krupp DIE Universal-Diesellok für die DB schuf, inclusive sämtlicher Familienmitglieder bis hin zur heute noch unverzichtbaren 218. Am 15.09.75 hat 216 061 allerdings nur ein Leichtgewicht am Haken, als sie bei Calberlah die Baustelle des Elbe-Seitenkanals passiert.

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Ja, und zu guter Letzt habe ich doch noch eine Baureihe 61 gefunden: Und zwar in Ungarn, wo wir bei unserer genialen Dienstreise nach Budapest etliche der Rundnasen vor die Flinte kriegten. Und alle in einem auffallend guten äußeren Zustand. So wie hier die M61 011, die wir am 21.09.89 in Budapest Kelenföld erlegen konnten.

Martin, nochmals alles Gute und bleib‘ wie Du bist.
Bis demnächst wieder, ein ganz herzlicher Gruß,
Ulrich