Mit Diesel über die Eifel

Mit der stilistisch etwas holprigen Formulierung des Galerie-Titels wird Bezug genommen auf die Gästegalerie Mit Dampf über die Eifel, die einen interessanten Vergleich ermöglicht, wie sich der Betrieb auf der Eifelbahn im Laufe von weniger als zwanzig Jahren teils grundlegend veränderte.

Auch nach dem Ende des Dampfbetriebs blieb die Eifelbahn von Köln über Euskirchen und Gerolstein nach Trier eine überaus interessante Strecke für den Eisenbahnfotografen, nicht zuletzt wegen der vielfältigen Motive in einer abwechslungsreichen und landschaftlichen ausgesprochen reizvollen Umgebung.

Die erste Phase des Dieselbetriebs mit V160 und VT24.6 habe ich leider genauso verpasst wie den Dampfbetrieb. Aber als Trierer 215 und Kölner 211 und 215 das Zepter übernahmen, war ich einige Male vor Ort, so dass der Zeitabschnitt der frühen 80er Jahre hier recht gut dokumentiert werden kann. Schwerpunkt der Aufnahmeaktivitäten war dabei der nördliche Teil der Eifelbahn von Köln bis Gerolstein; der Reiz des südlichen Streckenteils wurde erst Jahre später bei diversen Sonder- und Plandampf-Veranstaltungen entdeckt.

Wie bei der Gästegalerie Mit Dampf über die Eifel sind auch hier die Bilder in geografischer Folge von Nord nach Süd angeordnet, unabhängig von der Fahrtrichtung des Zuges auf dem jeweiligen Bild.

01

Nördlicher Wendepunkt für die Lokomotiven, die die Eifelbahn bedienten, war das Bw Köln-Deutzerfeld.
Am 13.10.83 wartete hier die Trierer 215 034 vor der Lokleitung auf ihren nächsten Einsatz.

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02

Neben den 215 des Bw Trier hatten auch die die 215 vom Bw Köln-Nippes einige Leistungen auf der Eifelbahn. Betriebsmittelpunkt dieser Maschinen war das Bw Köln Bbf, das seit 1964 keine eigenen Loks mehr beheimatete und nur noch als Personaleinsatz-Bw fungierte.
Gerade rollt 215 117 von der Drehscheibe. Aufnahme ebenfalls vom 13.10.83.

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03

Und nun zu den Zügen:
215 043 hat soeben ihren Wagenpark aus dem Bww Köln-Deutzerfeld geholt und läuft nun in den Bahnhof Köln-Deutz ein, wo die Zugfahrt als 7637 nach Gerolstein beginnt; 13.10.83.

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04

Startklar am Bahnsteig in Köln-Deutz steht 215 036 mit dem 7647 am 17.03.90.

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05

DER Motiv-Klassiker in Köln schlechthin: Die Ausfahrt aus der Hohenzollernbrücke, mit dem Messeturm im Hintergrund und dem Weichengewirr in der Einfahrt zum Kölner Hbf im Vordergrund.
Neben zahlreichen anderen Zügen wurde hier am 21.04.91 auch 215 039 mit 7647 auf den Film gebannt.

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06

Von der Spitze des Südturms des Kölner Doms hat man einen fantastischen Rundumblick auf Köln, der einen schnell den mühsamen Aufstieg über ca. 530 Treppenstufen vergessen lässt. Natürlich auch auf die Hohenzollernbrücke, den Rhein und die dahinter liegenden Messehallen in Deutz.
Den Eisenbahnfreund interessiert vor allem das Betriebsgeschehen am Kölner Hbf, wo gerade eine Trierer 215 mit dem 7643 eintrifft, während eine weitere 215 den Bahnhof Lz in Richtung Deutz verlässt. 21.04.91.

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07

Bis Kalscheuren benutzen die Züge der Eifelbahn die Gleise der linken Rheinstrecke, die hier, im unmittelbaren Vorfeld des Bahnhofs Köln-Eifeltor bereits vier Gleise aufweist: Zwei für Reisezüge und die vorderen zwei für den Güterverkehr.
215 036 hat den 7621 am Haken und lässt es am 17.03.90 bis in den Bahnhof Kalscheuren nur noch ausrollen.

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08

"Ganz unten" auf der Eifelstrecke kreuzt 215 047 am 27.09.83 bei Bliesheim mit dem E3603 durch das ausgedehnte Waldgebiet der Ville.

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09

Nur wenig weiter als auf dem Bild oben ist die Landschaft der Voreifel bei Groß-Vernich (südlich Weilerswist) schon wieder offen.
215 045 mit E3610 am 13.07.83.

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10

Ebenfalls bei Groß-Vernich entstand am 27.09.83 die Aufnahme der 211 235 vom Bw Köln-Nippes mit einem Nahgüterzug, vermutlich von Euskirchen nach Gremberg.

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11

Damals gefiel uns eine blau/beige 215 ja gar nicht. Aber das sehe ich heute ganz anders: Die frische Farbgebung ist allemal besser, als ein "ausgelutschtes" Altrot, in dem sich viele 215 jener Zeit präsentierten.
215 029 mit E3606, ebenfalls bei Groß-Vernich am 27.09.83.

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12

Zurück zum klassischen Altrot: Am nördlichen Einfahrsignal von Derkum gab sich am 27.09.83 die Kölner 211 066 mit dem 7619 die Ehre.

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13

Die Kölner 211 230 war dagegen schon in den ozeanblau/beigen Farbtopf gefallen, als sie mit ihrer kurzen Übergabe bei der Einfahrt nach Euskirchen verewigt wurde; 27.09.83.

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14

Erst knapp vier Monate gehörte die Ex-Aschaffenburger 215 133 zum Bestand des Bw Trier, als sie am 27.09.83 mit dem E3610 den Bahnhof Euskirchen in Richtung Köln verließ.

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15

Im Bahnhof Euskirchen entstanden nur wenige Bilder - zumeist bei eher schlechtem Wetter, wenn das Licht nicht für Streckenaufnahmen ausreichend erschien.
So auch am 13.07.83, wo mir die altrote 215 041 mit dem E3606 am Haken aber wenigstens ein "Beweisfoto" wert war.

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16

Das trübe Wetter am 13.07.83 konnte mich auch nicht davon abhalten, die in einer Ecke am Bahnhof Euskirchen abgestellte Bm-Draisine Klv 11-4197 abzulichten.

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17

Der Personenzug 7621 war ein klassischer Personenzug der Bundesbahnzeit: Drei grüne 4-achs-Umbauwagen, mit einer 215 an der Spitze deutlich übermotorisiert; beim planmäßigen Halt in Satzvey am 13.07.83.
So schön es war, mit 215 118 eine altrote Maschine vor dem Zug zu sehen - der äußere Zustand der Kölner Maschine ließ doch stark zu wünschen übrig.

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18

Im Veybachtal zwischen Katzvey und Satzvey rollt die Trierer 215 040 mit dem Gegenzug 7632 dem nächsten Halt in Satzvey entgegen; 13.07.83.

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19

Exakt derselbe Zug wie in Bild 17: 7621 mit drei grünen 4-achs-Umbauwagen und Zuglok 215 118, nur dieses Mal bei Katzvey am 27.09.83.
Vor allem aber hat die 215 zwischenzeitlich eine U3.0 im AW Bremen bekommen (20.09.83) und kommt nun wie frisch aus dem Farbtopf daher.

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20

Wie schon in Bild 15 zu sehen war, begann der 13.07.83 als trüber Tag, bei dem das Fotografieren keinen Spaß bereitete. Trotzdem, als 211 273 in Mechernich mit dem 7640 auftauchte, wurde natürlich auf den Auslöser gedrückt.

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21

Später am Tag, dem 13.07.83, klarte es dann aber zusehends auf, und so konnte 215 033 mit dem D2136 (Emden - Trier) nördlich von Scheven bereits mit Sonne erlegt werden.

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22

Südlich des Haltepunkts Scheven sehen wir 211 230 (KNi), die am 13.07.83 leider nur als Lz in Richtung Kall brummte.

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23

Der Blick in die Gegenrichtung an gleicher Stelle gehört für mich zu den schönsten bzw. markantesten Motiven an der nördlichen Eifelbahn: Soeben hat 215 038 mit dem E3612 den Kaller Tunnel passiert und legt sich jetzt bei km 50,4 in die Kurve, die sich bis zum Bahnhof Scheven hinzieht. Aufnahme ebenfalls am 13.07.83.

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24

Gleicher Ort, gleicher Zug, gleiche Lok - nur anderes Datum und andere Brennweite (Normalobjektiv f=50mm):
215 038 mit E3612 bei Scheven am 27.09.83.

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25

Vom Feld am Hang oben rechts entstanden die beiden vorherigen Bilder. Läuft man von dort hinunter an die Strecke, ergibt sich diese Ansicht:
215 039 mit D2136 in Scheven am 22.06.83.

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26

Derselbe Zug, gut 2 Monate später im Tal der Urft auf dem eingleisigen Abschnitt zwischen Kall und Nettersheim. Dieses Mal, am 27.09.83, ist die Zuglok 215 043. Aufnahme kurz vor dem Hp Urft, den D2136 natürlich ohne Halt passiert.

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27

Fast an derselben Stelle, nur in der anderen Richtung, wurde am 13.07.83 der Gegenzug D2137 aus Trier mit 215 035 aufgenommen.
Im Hintergrund das Einfahrsignal des Haltepunkts Urft aus Richtung Kall.

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28

Für diesen spektakulären Wagenpark wird hier ausnahmsweise ein gut 15 Jahre älteres, bereits am 13.05.67 entstandenes Bild aus dem Archiv von H. Dahlhaus in die Galerie eingebunden, das den E4954 mit einer leider nicht identifizierten Kölner V100.10 an der Spitze auf halbem Weg zwischen Urft und Nettersheim zeigt. Der Zug enthält immerhin fünf (von insgesamt sechs) Doppelstockwagen-Prototypen der DB von 1952.
Aufnahme: Helmut Dahlhaus

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29

1983 lag der Bahnsteig in Nettersheim nördlicher als heute im eingleisigen Bereich und reichte bis unmittelbar an den BÜ Bahnhofsstraße.
Am 27.09.83 hat 215 043 mit E3624 Ausfahrt erhalten und brummt nun mühelos talwärts in Richtung Kall.

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Im allerletzten Büchsenlicht des 27.09.83 wurde mit 3619 noch ein Zug aus der Gegenrichtung abgewartet. Dumm nur, dass im entscheidenden Moment der Pfahl mit der Hektometertafel vor die Lok sprang...
215 029 bei der Einfahrt nach Nettersheim.

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Mit drei Silberlingen am Haken hat auch eine 211 keine große Mühe, die Steigung in Richtung Blankenheim Wald zu bewältigen.
211 233 (KNi) mit 7640 am 22.06.83.

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Kurz vor dem Bahnhof Blankenheim Wald erklimmt 215 048 mit dem D2805 von Münster nach Trier die Höhen der Eifel; 13.07.83.

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Der Bahnhof Blankenheim Wald liegt wirklich mitten im Wald und fern ab der Ortschaft Blankenheim. Ab hier folgt bis Schmidtheim ein weiterer eingleisiger Abschnitt. Diesen hat die mit dem 3621 von Gerolstein kommende 215 035 jetzt vor sich, als sie am 13.07.83 einen kurzen Halt in diesem Bahnhof Wald einlegt, der damals noch über etliche weitere Gleise als die beiden Streckengleise verfügte.

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Der Bahnhof Schmidheim markiert den höchsten Punkt der Eifelbahn und zugleich die Wasserscheide zwischen Rur und Kyll bzw. Maas und Rhein. Von hier aus gehts mit vielen Kurven wieder hinab nach Dahlem, Richtung Trier. In Gegenrichtung war diese Steigung zur Dampfzeit als Schmidtheimer Berg eine Herausforderung für die Lokpersonale.
Mit Diesellok war das nicht mehr kritisch; aber anstrengen musste sich 215 047 schon, als sie am 27.09.83 mit dem D2137 durch die Schmidtheimer Kurven rauschte.

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35

Dieselbe Stelle, nur etwas spitzer von vorn, so dass das "Spiegelei" ins Bild kommt. Also das Formvorsignal für das ESig Schmidtheim, das in Fahrt-Stellung Vr1 allerdings kaum ins Auge fällt.
215 043 mit D2806 in den Schmidtheimer Kurven am 13.07.83.

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Auch für die Gegenrichtung sind die Schmidtheimer Kurven ein dankbares Motiv, wenngleich man hier als Fotograf mit einer "Mörder-Hochspannungsleitung" zu kämpfen hat, von der letzte Reste in der oberen Bild-Ecke nur auf elektronischem Weg ausgeblendet werden konnten.
215 133 mit 7637 in den Schmidtheimer Kurven am 27.09.83.

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Auch E3624 war bergwärts unterwegs, als er am 13.07.83 mit 215 033 an der Spitze auf den Film gebannt wurde. Aufnahme knapp südlich der heutigen B51-Brücke, bereits auf dem Gebiet der Gemeinde Dahlem.

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Am nördlichen Ortsrand von Dahlem rollt 215 041 dem nächsten Halt von 3617 entgegen; 13.07.83. Bis Kall war dieser Zug übrigens als Eilzug deklariert.

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Jünkerath - um wie vieles lieber hätte ich hier eine P10 als eine blau/beige 215 fotografiert. Aber auch die ist heute längst Geschichte.
Wieder ist es der ex-Eilzug 3617, der am 27.09.83 mit 215 028 von Norden her in den Bahnhof Jünkerath einläuft.

Für diejenigen, für die zu Jünkerath einfach eine P10 gehört, hier noch einmal der Link auf die Galerie Mit Dampf über die Eifel.

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40

In Gönnersdorf befinden wir uns wir bereits südlich von Jünkerath im Tal der Kyll.
Bergab sind die vier Wagen des 7635 natürlich kein Thema für die Trierer 215 134. Die offenstehende Tür des Gepäckabteils im ersten Wagen deutet an, dass der 27.09.83 ein schöner, warmer Herbsttag war.

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41

Mit einem Zeitsprung von zehn Jahren sind wir in Gerolstein angekommen. Etliche 215 präsentieren sich bereits in der orientroten Farbgebung, wobei die Kombination mit dem alten DB-Enblem ja schon Anfang 1995 wieder Geschichte war.
So auch 215 037, die am 20.06.93 einen geradezu lächerlichen Zwei-Wagen-Zug aus der Abstellgruppe in Gerolstein in den Bahnhof zieht, mit dem sie wenig später als 6527 nach Trier fahren wird.

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42

Auch 7646 in der Gegenrichtung hat nur einen Wagen mehr zu bieten. Am 20.06.93 steht er abfahrbereit mit 215 035 als Zuglok im Bahnhof Gerolstein.

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43

Aber bevor sich 215 035 mit dem 7646 auf den Weg nach Köln machen kann, muss sie noch den E3630, ebenfalls nach Köln und bespannt mit 215 045, vorbei ziehen lassen; 20.06.93.

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Zurück in die altrote Zeit. In der Südausfahrt des Bahnhofs Gerolstein beschleunigt 215 041 am 27.09.83 den D2805 nach Trier.

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45

Vermutlich zur Einsparung einer Leerfahrt war 6549 mit zwei Loks der BR 211 bespannt. Traktionstechnisch war das sicher nicht nötig und zudem besaßen weder 211 065 noch 211 100 die Einrichtung für einen Doppeltraktionsbetrieb - die zweite Lok lief vmtl. nur geschleppt mit. Aufgenommen wurde diese Fuhre in Gerolstein-Lissingen am 27.09.83.

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46

In Höhe der Schotterverladestelle Birresborn, südlich von Gerolstein gelegen, brummt die Kölner 215 125 mit dem 6538 gen Norden.

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Die Zeit nach der Bundesbahnzeit
Die Zeit nach der Bundesbahnzeit

Auch nach dem üblicherweise in der Bundesbahnzeit betrachteten Zeitraum bis Ende des Jahres 1994 behielt die Eifelstrecke ihren Reiz für die Eisenbahnfotografen; in meinem Fall zumindest so lange, wie hier noch überwiegend Lok-bespannte Reisezüge fuhren.

Aus dieser Zeit sollen hier deshalb, wenn auch nur exemplarisch, einige Bilder (in chronologischer Folge) hinzugefügt werden, wobei auf Fotos der diversen Sonderzüge und Plandampf-Veranstaltungen bewusst verzichtet wird.

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Nur kurz währten die Einsätze der Neigezüge Baureihe 611 in der Eifel. Auf der Eifelstrecke selbst habe ich die von andauernden Problemen gekennzeichneten Triebwagen nicht dokumentieren können, wohl aber im Bahnhof Trier Hbf.
Eine Doppeleinheit, bestehend aus 611 005 und 611 007, steht am 07.08.98 abfahrbereit als RE15646 nach Köln-Deutz am Bahnsteig.

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Ebenfalls am 07.08.98 begegnete mir am Bahnsteig in Trier-Pfalzel, direkt oberhalb des Bw Ehrang, der bei der Luxemburgischen Staatsbahn CFL eingestellte 628 505 als RB6536 nach Gerolstein.

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53

So langsam breitete sich die verkehrsrote Farbgebung auch in der Eifel aus.
Gut einen Monat alt war der Neulack am 17.07.99 bei der Kölner 215 109. Kein Wunder also, dass sie blitzsauber und wie frisch aus der Packung daher kommt, als sie mit dem RE3257 in das Bahnhofsvorfeld von Euskirchen einbiegt.

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Im Regionalverkehr bis Gerolstein hatten inzwischen die Kölner 644 die meisten Leistungen übernommen.
Bei Scheven ist 644 518 und ein weiterer 644 als RB11609 unterwegs; 11.09.99.

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Eine kleine Sensation war die Umstationierung der rot/beigen 218 217 nach Trier, womit dieser Farb-Exot in heimische Schlagweite kam. Dafür wurde bei erst bester Gelegenheit eine Fototour in die Eifel angesetzt.
Mit dem RE22666 lag das gesuchte Objekt der Begierde in der Fotokurve bei Scheven bestens im Licht. 13.10.01.

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Die Trierer 218 306 präsentierte sich dagegen am selben Tag, dem 13.10.01, in der bis heute ungeliebten Farbgebung in Orientrot. Aufnahme im Bahnhof Schmidtheim mit RE22668.

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Dass 218 217 mit dem RE22671 zurück nach Trier fahren würde, war leicht auszurechnen - leider nur als geschobener Zug, denn inzwischen verkehrten alle lokbespannten Züge als Wendezüge. Abgepasst wurde dieser Zug in den Schmidtheimer Kurven; Datum natürlich immer noch der 13.10.01.

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Leider währte die Freude über den rot/beigen Sonderling nicht lange, denn am 06.08.02 fiel 218 217 in den verkehrsroten Farbtopf. In dieser, an sich durchaus ansprechenden Farbgebung, begegnete sie mir erneut am 22.08.04 bei Urft, exakt an derselben Stelle, wo ich mehr als 20 Jahre früher die altrote 215 035 mit dem Schnellzug aus Trier aufgenommen hatte (Bild 27). Die Zugnummer lautete jetzt RE12082 - Schnellzüge über die Eifel gab es schon längst nicht mehr.

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59

Vor allem im südlichen Teil der Eifelbahn zwischen Gerolstein und Trier kamen bei den Regionalbahn-Zügen auch 628 des Bw Trier zum Einsatz. In einem solchen Dienst dieselt 628/928 491 bei Usch am 22.08.04 mit dem RB12952 nordwärts in Richtung Gerolstein.

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60

Tja, hier hätte sich eine rot/beige Lok sicher gut gemacht. Aber auch verkehrsrot ist für meinen Geschmack eine tolle Farbgebung, bei der sich der Zug vor jedem Hintergrund gut abhebt.
218 217 mit RE12076 bei Schmidtheim, wo blühender Löwenzahn am 01.05.05 für gelbe Wiesen sorgt.

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61

Bei dieser Aufnahme war in erster Linie das Motiv und weniger der Zug bzw. die Lok ausschlaggebend für die Wahl des Fotopunkts. Dadurch blieb auch die Nummer der 218.1 unbekannt, die hier in Blankenheim Wald mit dem RE12078 an einem kleinen Eifel-Bauernhof vorbei ins Tal rollt. Aufnahme vom 01.05.05.

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62

Im Laufe der Zeit rückten zunehmend auch die auf der Eifelbahn noch zahlreich anzutreffenden Formsignale in den Fokus des Fotografen. Der Bahnhof Jünkerath war dafür ein Beispiel. Als RE11418 verlässt eine 644-Doppeleinheit, bestehend aus 644 528 und 644 510 das kleine Eifelstädtchen mit der großen P10-Vergangenheit in Richtung Köln; 01.05.05.

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63

In der Südausfahrt des Bahnhofs Jünkerath reizte eine Garde von vier Form-Haupt- und Sperrsignalen zu einem ansonsten eher unbeliebten Nachschuss auf einen ausfahrenden Zug. Denn nur dabei kommt die Fahrtstellung "Hp1" so richtig zur Geltung. Hauptdarsteller, neben den Signalen, ist hier 218 151 mit dem RE12085 am 01.05.05.

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Weitere Aufnahmen zum Thema siehe begleitenden DSo-Beitrag Eifel-Diesel in der Bundesbahnzeit.

Galerie online seit 05.01.2019.